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Wochenrückblick DAX 40 und Wall Street: Zollangst und Hoffen auf US-Zinssenkungen

Trotz des schwelenden Handelsstreits zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern und einer insgesamt wirtschaftlich datenarmen Börsenwoche konnte der deutsche Leitindex in dieser Handelswoche abermals ein neues Rekordhoch erklimmen. An der Wall Street gelang es dem S&P 500 und dem Nasdaq Composite-Index ebenfalls neue Bestmarken zu erreichen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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14.07.2025, 08:30 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Trotz des schwelenden Handelsstreits zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern und einer insgesamt wirtschaftlich datenarmen Börsenwoche konnte der deutsche Leitindex in dieser Handelswoche abermals ein neues Rekordhoch erklimmen. An der Wall Street gelang es dem S&P 500 und dem Nasdaq Composite-Index ebenfalls neue Bestmarken zu erreichen.

DAX

Quelle: TradingView

Donald Trump stellt pauschale Zölle von 15 oder 20 Prozent für die meisten Handelspartner in Aussicht

Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Abgaben von 15 oder 20 Prozent auf Importe für die meisten Handelspartner erheben zu wollen. Der Europäischen Union drohen damit etwa besagte pauschale Zölle.
Die EU und Kanada könnten sogar heute bereits Schreiben erhalten, so Trump gegenüber dem US-Sender NBC News. Kanada solle ab dem 1. August einen Zollsatz von 35 Prozent auf nahezu alle Einfuhren in die Vereinigten Staaten bezahlen.

Deutsche Industrieproduktion zieht deutlich an – Erlöse im EU-Einzelhandel rückläufig

Hierzulande haben die Unternehmen ihre Produktion im Mai deutlich hochgefahren. Im Sektor des verarbeitenden Gewerbes legte die Fertigung laut Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent zu.
Das Wachstum in den Bereichen Autoindustrie, Pharma und Energie fiel dabei besonders ausgeprägt aus.

Die Erlöse im Einzelhandel im Euroraum sind im Mai nach drei Anstiegen in Folge um 0,7 Prozent zurückgegangen, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Erwartet wurde im Vorfeld mit besagtem Rückgang, nach +0,3 Prozent im April und +0,4 Prozent im März.

Fed-Mitschriften: Nur wenige Mitglieder des Offenmarktausschusses zeigen sich offen für Zinssenkung

Zur Wochenmitte wurden etwa die sogenannten „FOMC-Minutes“ publik, welche wichtige geldpolitische Signale lieferten. Wie aus den am späten Mittwochabend veröffentlichten Protokollen hervorging, zeigten sich lediglich ein „paar Währungshüter“ offen für eine Senkung der Zinsen im Juli. Der Großteil der insgesamt 19 Mitglieder des Offenmarktausschusses äußerten Sorge über den Preisdruck, welcher als Folge der US-Zollpolitik drohe. Doch ein möglicher Preisschock durch Zölle werde wohl nur „vorübergehend oder moderat“ ausfallen, hieß es weiter.

Dow Jones Industrial Average Index

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Quelle: TradingView

Wöchentliche Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe schwächer als gedacht – Mary Daly nährt US-Zinssenkungsfantasien

Die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe fielen am Donnerstagnachmittag mit 227.000 Einheiten schwächer aus als gedacht (235.000), nach 233.000 Einheiten in der Woche zuvor.

Für Aufsehen sorgten indes auch die Worte durch Fed-Gouverneurin Mary Daly am Donnerstagabend. Ihrer Meinung nach würde der Zeitpunkt für Zinssenkungen näher rücken. Demnach halte sie zwei Zinssenkungen im laufenden Jahr für ein wahrscheinliches Ergebnis.

Nasdaq Composite Index

Quelle: TradingView

S&P 500

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Quelle: TradingView

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Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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