Geprägt waren die vergangenen Handelstage insbesondere durch die Fed-Notenbanksitzung. Zugleich haben die geopolitischen Unwägbarkeiten Anleger dies- und jenseits des Atlantiks verstärkt umgetrieben. Die Furcht eines aktiven Eingreifens der USA in den Nahostkonflikt schwebt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Investoren.
DAX
Quelle: TradingView
Anleger fürchten aktives Eingreifen der USA im Nahostkonflikt zwischen Israel und Iran
Der Nahostkonflikt zwischen dem Iran und Israel hat Anleger auch in dieser Handelswoche verstärkt umgetrieben. Am Markt besteht damit weiterhin die Furcht, dass das Kriegstreiben im Nahen Osten abermals eskaliert. Trump hatte den Iran jüngst zur bedingungslosen Kapitulation aufgerufen. Sollten die Vereinigten Staaten eingreifen, wäre dies womöglich als weitere Stufe der Eskalation zu werten.
ZEW-Index zieht dank positiver Konjunktursignale und sinkender Zinsen an
Der ZEW-Index ist im Juni um 22,3 Punkte auf 47,5 Punkte oben geschnellt, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag mitteilte. Die Konjunkturerwartungen der Marktteilnehmer stiegen wegen positiver Signale aus der Konjunktur und wegen sinkender Zinsen.
Zinsband bleibt in den USA bei 4,25 bis 4,50 Prozent – Wirtschaftswachstumsprognose nach unten korrigiert
Erwartungsgemäß hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am späten Mittwochabend das Leitzinsniveau unverändert gelassen. Damit liegt das Leitzinsniveau weiterhin bei einer Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent.
Insgesamt stellten die Währungshüter für das laufende Jahr eine Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt in Aussicht, womit der Zinsausblick aus dem März lediglich bestätigt wurde. Für Ende 2026 werde nun ein Leitzins von 3,6 Prozent angesteuert, nach 3,4 Prozent im Frühjahr.
In puncto Wirtschaftswachstum tritt die Fed allerdings auf die Bremse. Für das laufende Jahr wird lediglich mit einem Plus von 1,4 Prozent gerechnet, nach 1,7 Prozent im März.
Deutsche Erzeugerpreise rückläufig – Philly-Fed-Index rundet Handelswoche ab
Während die Börsenpforten feiertagsbedingt am Donnerstag an der Wall Street geschlossen blieben, wurde in Frankfurt am Main trotz "Fronleichnam" gehandelt.
Publik wurden am heutigen Freitagmorgen zudem neue Daten zu den deutschen Erzeugerpreisen, welche sich weiter im Sinkflug befinden. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gingen diese im Mittel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent zurück. „Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren im Mai 2025 die niedrigeren Energiepreise", hieß es vom Destatis.
In einer aus Sicht des Wirtschaftskalenders vergleichsweise überschaubaren Handelswoche blicken Investoren heute auf US-Seite heute noch auf den Philly-Fed-Herstellungsindex (14:30 Uhr).
Dow Jones Industrial Average Index
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