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Wochenrückblick DAX 40 und Wall Street: Fed lässt Leitzins unverändert – Zollstreit entwickelt sich zum Dauerbrenner

Geprägt waren die vergangenen Handelstage insbesondere durch die Fed-Notenbanksitzung zur Wochenmitte. Erwartungsgemäß hat der US-Währungshüter das Leitzinsniveau nicht verändert, allerdings weiterhin Leitzinssenkungen für das laufende Jahr in Aussicht gestellt. Hierzulande sorgte der ZEW-Index für reichlich Aufsehen, nachdem Anleger nun verstärkt auf eine konjunkturelle Belebung durch das in Aussicht gestellte Finanzpaket in Milliardenhöhe setzen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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21.03.2025, 12:45 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Geprägt waren die vergangenen Handelstage insbesondere durch die Fed-Notenbanksitzung zur Wochenmitte. Erwartungsgemäß hat der US-Währungshüter das Leitzinsniveau nicht verändert, allerdings weiterhin Leitzinssenkungen für das laufende Jahr in Aussicht gestellt. Hierzulande sorgte der ZEW-Index für reichlich Aufsehen, nachdem Anleger nun verstärkt auf eine konjunkturelle Belebung durch das in Aussicht gestellte Finanzpaket in Milliardenhöhe setzen.

DAX

Quelle: TradingView

EU will Gegenzölle auf US-Waren verschieben – Unsicherheiten über wirtschaftliche Auswirkungen dürften bestehen bleiben

Der andauernde Zollstreit zwischen den USA und etwa der Eurozone hat Anleger wie erwartet weiterhin verstärkt umgetrieben. Im Konflikt mit den Vereinigten Staaten wolle die EU die geplanten Vergeltungszölle nun auf Mitte April verschieben, um Raum für Gespräche zu öffnen, hieß es. Konkret handelt es sich dabei um Zölle etwa auf US-Waren wie Jeans, Whiskey oder Boote, was als Reaktion auf die verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium in Höhe von 25 Prozent verstanden werden könne.

Einzelhandelsdaten in China und USA im Aufwind – Zollunsicherheit verunsichert US-Verbraucher

Zu Wochenbeginn waren es zunächst wichtige Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte, welche Anleger beschäftigten. Die chinesischen Einzelhandelsumsätze lagen mit 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar über den Prognosen (5,3 Prozent), allerdings unter dem Wert aus dem Vormonat (3,7 Prozent).

Indes zeigten die Einzelhandelsumsätze in den Vereinigten Staaten mit einem Plus von 0,2 Prozent (im Vergleich zum Vormonat) erste Anzeichen einer Wiederbelebung, nachdem diese im Januar noch um 1,2 Prozent gesunken waren. Möglicherweise blieb der Zuwachs deshalb moderat, da Verbraucher die Auswirkungen der Zollpolitik durch Donald Trump fürchten.

ZEW-Index mit stärksten Anstieg seit Januar 2023 – Finanzpaket beflügelt

Der ZEW-Index sorgte am Dienstag für reichlich aufsehen, nachdem dieser mit 51,6 Zählern (zuvor: 25,6 Punkte) den stärksten Anstieg seit Januar 2023 verzeichnete. Hintergrund für die Stärkung der Konjunktur ist das Finanzpaket von Union und SPD. Der Bundesrat hatte am heutigen Freitag den Weg für ein Milliardenpaket ebenfalls freigemacht, nachdem der Bundestag bereits am Dienstag entsprechend mit einer Mehrheit zustimmte.

Fed hält wie erwartet ihre Füße still – Weitere Zinssenkungen im Jahr 2025 nicht ausgeschlossen

Wie erwartet hat die US-Notenbank Federal Reserve am Mittwochabend das Zinsband bei einer Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent belassen. Allerdings zeigte sich der Währungshüter zu weiteren Lockerungen im Jahr 2025 bereit. Allerdings wolle man mehr Klarheit darüber erhalten, welche Rückwirkungen die Zollpolitik Donald Trumps auf Wirtschaft nebst Inflation haben könnte.

Abschließend gilt es heute Nachmittag eine Rede durch den Fed-Vertreter John Williams (New York) zu beachten (15:05 Uhr).

Das Verbrauchervertrauen für die Eurozone wird um 17:00 Uhr publik.

RWE fährt Investitionen zurück – 2024 mit Gewinnrückgang

Der Energiekonzern RWE (ISIN: DE0007037129) will in den kommenden Jahren weniger investieren als bis dato geplant. Hintergrund seien ein strikteres Risikomanagement und höhere Erwartungen an die Rendite. Von 2025 bis 2030 seien nun 35 Milliarden Euro angepeilt und damit ca. 10 Milliarden Euro (netto) weniger als zuvor geplant. Der Versorger sieht sich neben regulatorischen Unsicherheiten mit Lieferkettenengpässen, geopolitischen Unwägbarkeiten und höheren Zinsen konfrontiert. Das Ebdita lag im Jahr 2024 bei 5,7 Milliarden Euro nach 7,7 Milliarden Euro zuvor.

RWE

Quelle: TradingView

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Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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