Wie in der vergangenen Handelswoche waren es die Handelsstreitigkeiten, welche Anleger verstärkt umgetrieben haben. Die Hoffnung auf ein milliardenschweres Finanzpaket durch die Bundesregierung könnte den Risikoappetit der Marktakteure immer wieder befeuern. Auch die EZB-Sitzung sorgte wie erwartet für Impulse. Den Wochenabschluss bildeten wie erwartet die US-Arbeitsmarktdaten mit geldpolitischen Signalen.
DAX 40
Quelle: TradingView
Hoffnung auf Finanzpaket hierzulande als Zünglein an der Waage - ISM-Daten in den USA fallen gemischt aus
Weiterhin hoffen Investoren auf die Verabschiedung eines milliardenschweren Investitionsprogramms durch die Regierung in Deutschland. Möglicherweise könnte der aktuelle Bundestag besagtes Programm noch vor Bildung einer neuen Regierung umsetzen. Anleger sollten sich jedoch vor Augen halten, dass dieses alles andere als in Stein gemeißelt ist.
Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA signalisierte zu Wochenbeginn mit 50,3 Punkten negative Tendenzen, nachdem im Vorfeld 50,5 Punkte erwartet wurden.
Das Pendant zum ISM-Index für den Servicesektor konnte indes mit 53,5 Zählern besser ausfallen als im Vorfeld erwartet (52,6 Punkte).
Zur Wochenmitte waren es die ADP-Beschäftigungsdaten, welche für gewöhnlich einen ersten Vorgeschmack auf die heute publizierten Arbeitsmarktdaten abgaben. Besagte Daten waren mit lediglich 77.000 neuen Stellen lediglich fast halb so stark ausgefallen wie gedacht (140.000).
Europäische Zentralbank dreht wie erwartet Leitzins – Lagarde zeigt sich vorsichtiger als zuletzt
Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstagnachmittag an den berüchtigten Zinsschrauben um einen Viertelpunkt nach unten gedreht und den für den Finanzmarkt maßgeblichen Einlagezinssatz auf ein Niveau von 2,50 Prozent korrigiert. Insgesamt drehte die EZB damit zum sechsten Mal seit der Zinswende im Sommer am Zins.
Lagarde sagte, dass eine „hohe Unsicherheit, hierzulande und auch im Ausland" auf Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit lasten würden, hieß es. Die EZB wolle bei entsprechenden Entscheidungen datenabhängig und von Sitzung zu Sitzung entscheiden.
US-Jobdaten schwächeln – Arbeitslosenquote steigt um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent
Der heutige Jobbericht aus den Vereinigten Staaten wies ein Stellenplus in Höhe von 151.000 Einheiten außerhalb der Landwirtschaft auf. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem Plus von 160.000 gerechnet, nach revidierten 125.000 (zuvor: 143.000 Einheiten) im Januar. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank von 4,1 Prozent auf 4,0 Prozent.
Dow Jones Industrial Average Index

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