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US-Dollar-Index: Non-Farm Payrolls werfen Schatten voraus

Der US-Dollar-Index notiert auch zu Beginn des Monats September unter der 100er-Marke. Im Blick der Anleger stehen in dieser Woche insbesondere die geldpolitischen Entwicklungen. Spannend dürfte es dabei mit Veröffentlichung neuer US-Arbeitsmarktdaten am kommenden Freitag werden. Zugleich steht die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nach dem jüngsten Jobbericht aus dem Vormonat unter Druck. Nach der jüngsten…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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01.09.2026, 17:53 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 01.09.2026, 17:53 Uhr

Der US-Dollar-Index notiert auch zu Beginn des Monats September unter der 100er-Marke. Im Blick der Anleger stehen in dieser Woche insbesondere die geldpolitischen Entwicklungen. Spannend dürfte es dabei mit Veröffentlichung neuer US-Arbeitsmarktdaten am kommenden Freitag werden. Zugleich steht die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nach dem jüngsten Jobbericht aus dem Vormonat unter Druck.
Nach der jüngsten Rede durch Fed-Chef Kevin Warsh auf dem alljährlichen Notenbanker-Treffen in Jackson Hole (Wyoming) bleibt die Sorge berechtigt, dass die Fed womöglich im September an den berüchtigten Zinsschrauben nach oben drehen könnte. Warsh hatte auf die erhöhten Inflationsrisiken verwiesen und somit die Zinserhöhungsfantasien genährt.

US-Dollar-Index

Nach Ankündigung des Rückkaufs langfristiger US-Staatsanleihen

Das US-Finanzministerium hatte Mitte August angekündigt, den geplanten Rückkauf sogenannter langfristiger Staatstitel verdoppeln zu wollen, woraufhin die Renditen lediglich nur vorübergehend nach unten gingen.

US-Staatsanleihen (30 Jahre)

ISM-Einkaufsmanagerindex und „JOLTs“ unter den Erwartungen – US-Jobdaten werfen Schatten voraus

Am heutigen Nachmittag wurde der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe publik, welcher mit 54,6 Punkten unter den im Vorfeld getätigten Erwartungen (55,2 Punkte) lag, nach 55,6 Zählern im Juli, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Auch wenn sich die Stimmung in der US-Industrie unerwartet eingetrübt hat, bleibt der Index weiterhin über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Die sogenannten „JOLTs“ des US-Arbeitsministeriums fielen mit 7,271 Millionen offenen Stellen niedriger aus als gedacht (7,330 Millionen), nach 7,182 Millionen im Juni.

Am Donnerstag sollten Anleger auf die Publikation des Pendants (ISM-Index) zum Servicesektor achten (16:00 Uhr).

Im weiteren Wochenverlauf stehen am Freitag insbesondere die US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) auf der Agenda (14:30 Uhr). Zugleich werden auch die Arbeitslosenquote als auch die durchschnittlichen Stundenlöhne erwartet.

Das "Fed-Watch-Tool" der CME Group zeigt mittlerweile eine Chance von 66,3 Prozent an, dass es am 16. September zu einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts kommt. 33,6 Prozent der Marktteilnehmer erwarten eine Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

 

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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