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Warum das klassische Wheel langfristig fast immer scheitert und wie ein Grid daraus ein effizientes Handelssystem macht
Das klassische Wheel klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Put verkaufen, Prämie kassieren, Aktien gegebenenfalls eingebucht bekommen, Covered Call schreiben. Und wieder von vorne.
Einfach. Verständlich. Und gerade deshalb bei Optionshändlern und Finanzcoaches beliebt.
Doch die vermeintliche Stärke des Wheels ist zugleich seine größte Schwäche.
Solange sich der Basiswert freundlich entwickelt, funktioniert der Mechanismus. Problematisch wird es jedoch, wenn die Kurse stark oder über längere Zeit fallen. Aktien werden eingebucht, Kapital wird gebunden und attraktive Call-Prämien oberhalb des Einstandskurses lassen sich zunehmend schwerer erzielen. Aus der vermeintlichen Cashflow-Maschine kann so ein Friedhof voller Depotleichen werden.
Der bekannte Rat, Puts nur auf Aktien zu verkaufen, die man ohnehin besitzen möchte, löst dieses Problem nicht. Er verschiebt es lediglich.
Genau hier setzt das Grid Wheel an.
Statt das Kapital auf einen einzelnen Einstieg zu konzentrieren, wird die Wheel-Strategie um ein Kursraster, eben das Grid, ergänzt. Käufe und Verkäufe folgen vorab definierten Preisstufen. Positionen werden schrittweise aufgebaut und wieder reduziert. Put- und Call-Prämien werden dabei mit einem klaren Positions- und Risikomanagement verbunden.
Im CapTrader-Webinar erfährst Du,
- warum die klassische Wheel-Strategie einen elementaren Schwachpunkt besitzt und gerade in ausgeprägten Abwärtsphasen problematisch werden kann,
- wie die Grid-Logik Einstiege verteilt und den Positionsaufbau strukturiert,
- wie Grid-Abstände, Positionsgrößen, Strikes und Laufzeiten zusammenspielen,
- wie sich Put- und Call-Prämien in unterschiedlichen Marktphasen nutzen lassen,
- wie Positionen innerhalb des Grids aufgebaut, bewirtschaftet und wieder abgebaut werden,
- welche Rolle Kapitalsteuerung und Absicherung für das Risikomanagement spielen,
- und wo auch das Grid Wheel an seine Grenzen stößt.
An einem konkreten Beispiel zeige ich den Ablauf vom ersten verkauften Put über mehrere Grid-Stufen bis zum Call-Management und Positionsabbau.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Optionen zu handeln. Ziel ist ein wiederholbarer Prozess mit klaren Regeln, der bereits vor Eröffnung des ersten Trades festlegt, was bei steigenden, seitwärts laufenden und fallenden Kursen zu tun ist.
Das Webinar richtet sich an Anleger und Optionshändler, die Cash Secured Puts und Covered Calls bereits kennen und sich nicht länger damit zufriedengeben möchten, einfach nur „am Wheel zu drehen“.
Eine Optionsstrategie ist erst dann ein Handelssystem, wenn sie auch eine Antwort darauf hat, was passiert, wenn der Markt nicht mitspielt.
