Dem Bitcoin gelingt es am Freitag wieder die Marke von 80.000 Dollar zurückzuerobern. Die Enttäuschung über die jüngste Hiobsbotschaft aus den USA scheinen Anleger abgeschüttelt zu haben. Damit dürften Anleger hinter der jüngsten Schlappe im US-Senat einen Haken gemacht haben. Der US-Senat hatte am Dienstagabend den sogenannten „Clarity Act“ de facto auf Eis gelegt.
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Nach Leitzinserhöhung durch US-Notenbank – Bank of Japan zieht nach
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat wie erwartet das Leitzinsniveau am späten Mittwochabend um 25 Basispunkte nach oben auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent geschraubt. Zugleich signalisierte Fed-Chef Kevin Warsh eine gewisse Standfestigkeit und sowie eine klare geldpolitische Linie, was Anleger offensichtlich goutierten.
Die japanische Notenbank Bank of Japan (BoJ) hat ihren Leitzins in Höhe eines Viertelprozentpunkts auf das höchste Level seit 31 Jahren angehoben. Damit liegt der Zins nun bei 1,25 Prozent. Die BoJ verwies dabei auf die anziehenden Inflationserwartungen angesichts der Konstellation im Nahen Osten, eine steigende Nachfrage im KI-Sektor nebst den Entwicklungen bei den Wechselkursen. Anleger waren im Vorfeld von einer Anhebung ausgegangen. Allerdings hatten zwei Mitglieder des Ausschusses der BoJ gegen den Schritt gestimmt, was insgesamt die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen genommen haben und somit ein „dovishes“ Signal gewesen sein dürfte.
Ausblick: Geldpolitik dürfte Thema bleiben – Trump-Xi-Treffen im Fokus
Die geldpolitischen Entwicklungen in den USA (Fed), in der Eurozone (EZB) als auch in Japan (BoJ) dürften weiterhin für reichlich Gesprächsstoff sorgen. In diesem Zusammenhang dürfte auch der Verlauf der US-Staatsanleihen weiterhin mit Argusaugen beobachtet werden. Die US-Staatsschulden lagen zu Beginn des Monats September bei über 40 Billionen Dollar.
Auch ein für nächste Woche geplantes Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Regierungschef Xi Jinping dürfte zugleich seine Schatten vorauswerfen.




