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DAX Wochenausblick: Hoffen auf Frieden im Ukraine-Konflikt – Inflationsdaten im Fokus

Die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Russland-Konflikts und die wieder an Fahrt aufnehmenden US-Zinssenkungsfantasien könnten Anleger in der zweiten Wochenhälfte wieder zurück an den Aktienmarkt locken. Zu beachten gilt, dass am Donnerstag die Wall Street wegen „Thanksgiving“ geschlossen bleibt und am Freitag nur den halben Tag in den USA gehandelt wird, sodass Impulse aus Übersee…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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26.11.2025, 12:59 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Russland-Konflikts und die wieder an Fahrt aufnehmenden US-Zinssenkungsfantasien könnten Anleger in der zweiten Wochenhälfte wieder zurück an den Aktienmarkt locken.
Zu beachten gilt, dass am Donnerstag die Wall Street wegen „Thanksgiving“ geschlossen bleibt und am Freitag nur den halben Tag in den USA gehandelt wird, sodass Impulse aus Übersee Mangelware bleiben dürften.

DAX

 

Ukraine-Russland-Konflikt: Geopolitische Entspannungssignale beflügeln

Am heutigen Mittwoch wollen die Außenminister der EU-Staaten in einer Videokonferenz über den weiteren Werdegang in puncto Konflikt beraten. US-Präsident Donald Trump hatte jüngst von einem in Aussicht gestellten Zieldatum (Donnerstag) für ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland einen Rückzieher gemacht.
Vertreter aus den USA, der Ukraine und verschiedener EU-Staaten hatten bereits am Sonntag in der Schweiz über einen sogenannten 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges beraten, den die USA präsentiert hatten.

US-Geldpolitik dürfte Dauerbrenner bleiben – Fed-Vertreter nähren Zinssenkungsfantasien

Wie in den vergangenen dürften die Fragezeichen über die zukünftige Ausgestaltung eines der zentralen Gesprächsthemen am Markt bleiben. Nachdem zu Beginn der letzten Woche die gedämpften Zinssenkungsfantasien als Belastungsfaktor fungierten, war es Fed-Notenbanker John Williams (New York), welcher am Freitag die Hoffnung auf einen Zinsschritt am 10. Dezember 2025 zurückholte. Williams sagte, dass die Fed die Zinsen „in naher Zukunft“ senken könne, ohne ihr Inflationsziel zu gefährden. Zu Wochenbeginn gaben Äußerungen eines weiteren Fed-Vertreters mit Gouverneur Christopher Waller ebenfalls einen zusätzlichen Nährboden. Seiner Meinung nach würden die vorhandenen Daten daraufhin deuten, dass der US-Jobmarkt schwach genug für einen Zinsschritt in Höhe eines Viertelprozentpunkts sei.

Nach den Sorgen aus der vergangenen Handelswoche rund um ein mögliches Platzen der KI-Blase könnte die Zuversicht auf eine Fortsetzung des Hypes ebenfalls wieder Rückenwind geben.

Zinssenkung laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group im Dezember wieder wahrscheinlicher

Zuletzt hatte das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group mit rund 85 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung um 25 Basispunkte am 10. Dezember signalisiert. Vor einer Woche hatte besagte Chance noch bei rund 50 Prozent gelegen.

GfK-Verbrauchervertrauen, deutsche Einzelhandelsumsätze und Inflationsdaten im Blick

Das sogenannte GfK-Verbrauchervertrauen wird am Donnerstag für 08:00 Uhr erwartet.

Ebenfalls auf dem Plan steht das Verbrauchervertrauen als auch der Geschäftsklimaindex für die Eurozone (11:00 Uhr).

Am Freitag rücken zunächst hierzulande die Einzelhandelsumsätze und am Nachmittag die vorläufigen Inflationsdaten für die Bundesrepublik Deutschland auf die Agenda (14:00 Uhr).

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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