Die Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) ist am Dienstag weiter gestiegen und hat damit die Sorge vor weiter ansteigenden Zinsen genährt. Medienberichten zufolge habe die jemenitische Huthi-Miliz Angriffe auf Saudi-Arabien getätigt, hieß es. Daraufhin stoppte das größte Ölförderland in der Golfregion die Produktion in einigen Anlagen, welche in Nähe der Grenze zum Jemen liegen. Das saudische Energieministerium teilte mit, dass der Betrieb temporär zum Teil eingestellt worden sei.
Ohnehin bleibt der Iran-Konflikt ungelöst. Eine belastbare Einigung zwischen Washington und Teheran lässt nach wie vor auf sich warten. Am Freitag könnten die US-Inflationsdaten weitere Erkenntnisse über die Auswirkungen des andauernden Nahostkonflikts in Bezug auf die Teuerungsentwicklung liefern.
Ölpreis (West Texas Intermediate)

US-Inflationsdaten am Freitag im Fokus – US-Notenbank könnte auf Septembersitzung Zinserhöhung einleiten
Die US-Teuerungsdaten werden am Freitag für 14:30 Uhr erwartet. Ökonomen rechnen mit einer Verbraucherpreisrate für den Monat August in Höhe von 3,4 Prozent (im Vergleich zum Vormonat), nach ebenfalls 3,4 Prozent im Juli.
Laut dem „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen 41,8 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 58,2 Prozent mit einer Zinserhöhung auf der Sitzung am 16. September 2026.



