Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen wollen Ihr Kapital gewinnbringend anlegen. Ein Firmendepot bildet das Gegenstück zum Privatdepot und erlaubt unterschiedliche Investments für Einzelunternehmen, GmbHs und Co.
Leider ist diese Kontoklasse oft mit hohen Kosten und erheblichen Aufwänden verbunden. Wir erklären, wie sich ein Firmendepot vs. Privatdepot unterscheidet, wann die Einrichtung sinnvoll ist und wie Sie die Gebühren auf ein Minimum reduzieren.
Das wichtigste in Kürze
- Ein Firmendepot bietet allen Arten von Unternehmen die Möglichkeit, Kapital in Aktien und andere Finanzprodukte zu investieren
- Es sind erhebliche Steuervorteile im Vergleich zu privaten Investments möglich
- Zusätzliche Rendite verbessert das Betriebsergebnis, erlaubt neue Investitionen und sorgt für Krisenfestigkeit des Unternehmens
- CapTrader bietet ein Geschäftsdepot ohne Zusatzkosten, zu den gleichen, günstigen Konditionen wie für Privatanleger
Was ist ein Firmendepot?
Wer Kapital zur Verfügung hat und dieses nicht benötigt, sollte es entsprechend dem eigenen Risikoprofil anlegen. So lässt sich das eigene Vermögen vermehren und die Inflationsfolgen ausgleichen. Dieser einfache Grundsatz gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmer!
Für die Anlageklassen mit den höchsten Renditen, die börsengehandelten Investments, ist ein Depot bei einem Broker erforderlich. Von diesem speziellen Konto aus können Sie Produkte wie Aktien, kurzfristige Anleihen, ETFs oder Optionen handeln. Erlöse aus dem Verkauf, durch Dividenden oder ähnliche Gewinnbeteiligungen treffen ebenfalls hier ein.
Unter der Bezeichnung “Depot” versteht man in der Regel das Privatdepot, also ein Konto für einen privaten Anleger. Es hat den Begriff für sich vereinnahmt, da es einen sehr großen Anteil ausmacht und viel Aufmerksamkeit erfährt.
Auch die meisten Broker spezialisieren sich auf dieses Kontomodell und haben nur für Privatkunden Angebote. Etwas weniger bekannt und schwieriger zu finden ist die Variante für Unternehmen: das Firmendepot.
Es funktioniert analog zur privaten Version, ist jedoch für Unternehmen geeignet. Einzelunternehmen, KGs, GmbHs, AGs und Co. können hier ihr Kapital einsetzen, um in Aktien und andere Produkte zu investieren. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn es keine dringenderen Investitionen gibt und das Geld nicht ungenutzt herumliegen soll.

Darum sollten auch Unternehmen anlegen: Firmendepot Vorteile
Für Firmen gelten die gleichen finanziellen Grundsätze, wie für Privatpersonen: Kapital, das keine Rendite erzeugt, verliert durch die Inflation an Wert - in Deutschland durchschnittlich 2,8 Prozent pro Jahr.
Zudem nehmen Unternehmer die Belastungen und das Risiko der Selbstständigkeit oder der eigenen Firma vor allem deshalb auf sich, weil sie eine positive Rendite erzielen wollen. Die Tätigkeit soll “sich lohnen”! Das ist insbesondere dann der Fall, wenn höhere Gewinne entstehen, als dies bei einem Investment an der Börse zu erwarten wäre.
Neben der Steigerung der Gewinnmargen und Absatzzahlen und dem Einsparen von Kosten, lässt sich die Rendite eines Unternehmens auch durch Finanzprodukte steigern. Kapital, das nicht unmittelbar benötigt wird, kann über ein Firmendepot in lukrative Investments angelegt werden.
Die dabei erzielten Gewinne können der Firma wieder zufließen und zum Beispiel neue, größere Investitionen ermöglichen oder einfach die Eigenkapitalquote erhöhen. Auf diese Weise kann sich durchaus ein “zweites Standbein” bilden, das einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet.
Auch die Krisenfestigkeit lässt sich auf diese Weise steigern: Sie können Ihre Firma etwa durch Hedginggeschäfte gegen mögliche Verluste absichern. Im Falle einer Rezession oder überraschenden Krise lassen sich zum Beispiel durch einen Leerverkauf und ähnliche Methoden Gewinne erzielen und einbrechende Umsätze kompensieren.
In seiner extremsten Form ist ein Firmendepot sogar die einzige Einkommensquelle eines Unternehmens: Eine VvGmbH (“Vermögensverwaltende Gesellschaft”) verwaltet ausschließlich Vermögen, Immobilien oder Beteiligungen und profitiert von erheblichen Steuervorteilen.
Solche Steuererleichterungen machen Investments für Unternehmen sehr attraktiv. Wie stark diese Bevorzugung ausfällt, hängt jedoch von der Gesellschaftsform ab.
Steuervorteile Kapitalgesellschaften
Kapitalgesellschaften wie eine GmbH, die ihr Firmendepot für den Aktienhandel oder Aktien mit hoher Dividende nutzen, können von gewaltigen Steuervorteilen profitieren: Erlöse aus Gewinnausschüttungen sind für solche Unternehmen zu 95 Prozent von der Körperschaftssteuer befreit. Die verbleibenden fünf Prozent werden mit 15 Prozent versteuert, sodass eine effektive Steuerlast von nur 0,75 Prozent entsteht.
Hinzu kommt die Gewerbesteuer, die von der jeweiligen Gemeinde abhängt und in der Regel ebenfalls um die 15 Prozent liegt. Sie lässt sich in einigen sehr eng gefassten Szenarien ebenfalls vermeiden: zum Beispiel, wenn Sie einen Anteil von mindestens 15 Prozent des ausschüttenden Unternehmens in Ihrem Firmendepot haben.
Bei einem milliardenschweren, internationalen Aktienkonzern ist dies eher unwahrscheinlich, aber Beteiligungen an kleineren, lokalen Unternehmen in dieser Höhe sind durchaus realistisch. Eine eigene Gesellschaft, um solche Anteile zu halten (sog. “Holding”) kann daher steuerlich durchaus attraktiv sein.
Auch, wenn Ihre Firma letztlich doch die Gewerbesteuer entrichten muss, haben Sie Steuern gespart: Im Vergleich Firmendepot vs. Privatdepot beträgt die Steuerlast ca. 15,8 Prozent gegenüber der typischen Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag für Privatpersonen!
Bei Veräußerungsgewinnen aus Beteiligungen, also Einnahmen aus dem Aktienhandel, hängt die steuerliche Situation stark von der Unternehmensform ab. Eine vermögensverwaltende GmbH kann von stark reduzierter Steuerlast profitieren, während Firmen mit gewerblicher Tätigkeit keine Vorteile haben.
Im Gegenteil: Mit 15 Prozent Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer um die 15 Prozent ist die steuerliche Belastung sogar höher, als für Privatpersonen, die lediglich die Kapitalertragssteuer entrichten müssen.
Bei Gewinnen aus Aktienverkäufen besteht ebenfalls die Möglichkeit einer 95-prozentigen Körperschaftssteuerbefreiung, wenn mindestens zehn Prozent der Aktien eines Unternehmens gehalten werden. Auch hier gilt: bei internationalen Aktienkonzernen dürfte es nahezu unmöglich sein, solche großen Beteiligungen anzuhäufen.
Steuervorteile Personenunternehmen
Einzelunternehmer, Kommanditgesellschaft (KG) und ähnliche Personengesellschaften profitieren ebenfalls von Steuererleichterungen. Die Vorzüge sind geringer als bei den Kapitalgesellschaften, können aber dennoch lohnend sein und eine niedrigere Steuerlast im Vergleich zu Privatanlegern erbringen.
Dabei kommt das Teileinkünfteverfahren zum Einsatz. Man kann es sich wie das unternehmerische Gegenstück zur Kapitalertragssteuer für Privatpersonen vorstellen. Personenunternehmen können es für Einkünfte aus Dividenden oder dem Verkauf von Unternehmensanteilen anwenden.
40 Prozent der Gewinne bleiben dadurch steuerfrei. Von den verbleibenden 60 Prozent sind die Werbe- und andere Kosten abzuziehen. Im Vergleich Firmendepot vs. Privatdepot kann dies zu einer geringeren Steuerlast (gegenüber der Kapitalertragssteuer von 25 Prozent für Privatpersonen) führen.
Praktische Umsetzung: Firmendepot eröffnen
Ein Firmendepot eröffnen ist für viele Unternehmen ein sinnvoller Schritt: Es warten attraktive Zusatzrenditen, Steuervorteile und neue Einkommensströme, wodurch die Resilienz eines Betriebs stark ansteigt. Leider ist die Einrichtung eines solchen Kontos in der Praxis nicht ganz so einfach!
Grund ist vor allem die geringe Auswahl. Nur wenige Broker haben Firmendepots im Programm, da diese erheblichen Verwaltungsaufwand bedeuten. Einige der wenigen Dienstleister, bei denen Sie ein solches Depot eröffnen können, lassen sich diesen Service auch noch fürstlich entlohnen: Kosten von mehreren hundert Euro pro Jahr für die Depotführung allein sind keine Seltenheit!

Auch in Sachen Ordergebühr und Auswahl sind die meisten Angebote alles andere als attraktiv. Ein Preisvergleich/Leistungsvergleich ist daher unbedingt zu empfehlen, bevor Sie ein Firmendepot eröffnen!
Das kann CapTrader:
Bei CapTrader profitieren Geschäftskunden von den gleichen, günstigen Handelskonditionen, kostenloser Depotführung und der hervorragenden Auswahl wie Privatkunden! Außerdem bietet CapTrader die automatische Verbuchung von Wertpapieren an und erleichtert somit den steuerlichen sowie buchhalterischen Aufwand für Sie als Firmenkunden.
Wer kann ein Geschäftsdepot eröffnen?
Rein rechtlich betrachtet kann jede Unternehmensform ein Depot eröffnen. Dazu zählen:
- Einzelunternehmen
- Eingetragene Kaufleute
- Gesellschaften bürgerlichen Rechts
- Offene Handelsgesellschaften
- GmbH
- UG haftungsbeschränkt
- Aktiengesellschaften
- Eingetragene Genossenschaften
In der Praxis ist es allerdings nicht für alle Gesellschaftsformen so einfach. Die ohnehin schon überschaubare Anzahl von Brokern, die Geschäftsdepots anbieten, verkleinert sich bei einigen Unternehmensarten noch weiter.
GmbHs, UG (haftungsbeschränkt) und AGs haben dabei eine größere Auswahl. Vor allem die Personengesellschaften haben es hingegen schwer, einen hochwertigen Anbieter zu finden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein wichtiger Aspekt: Einzelunternehmen, GbRs und ähnliche Firmen handeln meist in kleinerem Umfang und lohnen sich dadurch für die Broker weniger.
Das kann CapTrader:
Ein Firmendepot bei CapTrader steht allen Gesellschaftsformen offen! Wir bieten die gleichen, günstigen Konditionen und riesige Produktauswahl für Geschäfts und Privatkunden gleichermaßen.
Das sollte ein Firmendepot leisten
Die Anforderungen an ein hochwertiges Firmendepot unterscheiden sich kaum von denen, die Privatanleger hegen. Aufgrund der geringeren Auswahl kann es jedoch deutlich schwerer fallen, einen passenden Anbieter zu finden.
Bedenken Sie beim Brokervergleich, dass ein Firmendepot zwar passend gewählt sein sollte, aber die Entscheidung für einen Dienstleister nicht lebenslänglich gilt! Sie können Ihr Depot jederzeit zu einem anderen Anbieter umziehen und künftig von dort aus handeln, gerade wenn der neue Broker eine Vielzahl von weiteren Dienstleistungen rund um das Depot anbietet wie etwa die steuerliche Verbuchung Ihrer Wertpapiere.
Achten Sie zunächst auf eine große Auswahl an handelbaren Produkten, die besonders (aber nicht nur) ihre bevorzugte Anlageklasse umfassen sollte! Planen Sie zum Beispiel in erster Linie Aktieninvestments, sollten Sie auf einen entsprechend großen Produktkatalog solcher Wertpapiere achten.
Erfahrungsgemäß ist es aber auch sinnvoll, sich nicht nur auf aktuell notwendige Investmentklassen zu beschränken. Vehikel, die derzeit noch keine Rolle in Ihrer Finanzplanung spielen, könnten in Zukunft interessant werden.
Auch kurzfristige Anleihen und ETFs sind typische Investmentklassen, die oft ihren Weg in Firmendepots finden. Staatsanleihen gelten als risikoarm und sind dafür für Kapital geeignet, das besonders sicher angelegt werden soll. Exchange Traded Funds enthalten jeweils mehrere Aktien oder andere Assets und sind durch diese Streuung ebenfalls weniger risikoreich als zum Beispiel Einzelaktien.
Daneben entscheiden sich viele Unternehmer für Geschäfte mit Futures und Optionen. Diese beiden Finanzvehikel gelten gemeinhin als “Königsklasse” des Tradings: Sie vereinen enormes Renditepotenzial mit erheblichen Risiken.
Optionen handeln bietet besondere strategische Tiefe und ermöglicht Ihnen unter anderem, von steigenden, fallenden oder gleichbleibenden Kurs zu profitieren. Besonders für produzierende Gewerbe bieten solche Geschäfte zudem umfangreiche Absicherungsmöglichkeiten: Sie können sich durch die Kontrakte unter anderem Preise für Rohstoffe sichern.
Devisengeschäfte sind ebenfalls hochinteressant und sollten in Ihrem Firmendepot zur Verfügung stehen. Durch den Handel mit Fremdwährungen können Sie nicht nur Spekulationsgewinne erzielen, sondern auch Wechselkurse sichern und Kapital günstig in andere Landeswährungen umtauschen.
Betriebe, die Geschäftsbeziehungen mit dem Nicht-EU-Ausland unterhalten, vermeiden so unnötige Wechselkursrisiken. Über ein Firmendepot ist der Umtausch und die Absicherung meist deutlich günstiger möglich, als zum Beispiel durch ein Devisentermingeschäft bei einer Bank.
Oft übersehen: Auch die Auswahl an Handelsplätzen sollte möglichst groß sein. Aktien und andere Investments sind an ihren “Heimatbörsen” mehrheitlich in größerer Anzahl verfügbar. Diese höhere Liquidität bringt zahlreiche Vorteile, darunter auch bessere Preise dank geringerer Spreads.
Es ist generell keine leichte Aufgabe, einen Anbieter mit passendem Sortiment zu finden - bei Firmendepots ist die Situation besonders heikel, da der Großteil der Broker überhaupt keine Firmenkunden betreut!
Das kann CapTrader:
Mit mehr als einer Million Anleihen, 1,2 Millionen Aktien, 100 Währungspaaren, Optionen, Futures und über 150 Handelsplätzen bietet Ihnen CapTrader alles, was Sie für den erfolgreichen Handel benötigen!
Preise
Firmendepots bedeuten für den Broker einen höheren Verwaltungsaufwand, da unter anderem eine jährliche Überprüfung der Bevollmächtigungen erforderlich ist. Diesen Mehraufwand geben zahlreiche Anbieter an ihre Kunden weiter.
Unabhängig von den möglicherweise verständlichen Zusatzkosten schießen viele Anbieter massiv über das Ziel hinaus und erheben obszöne Aufpreise.
Achten Sie beim Preisvergleich zunächst auf Depotführungsgebühren: Sie sind für Depots aller Art bereits seit vielen Jahren unüblich und ein deutliches Warnzeichen! Ein Broker, der noch auf eine solche “Grundgebühr” besteht, wird Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an anderer Stelle ebenfalls zur Kasse bitten.
Auch die Kosten für Transaktionen sind ein wichtiger Aspekt, der Ihre Rendite enorm beeinflussen kann. Sowohl die Abrechnung als absoluter Betrag (zum Beispiel: 0,1 € pro Aktie oder 5 € pro Trade) als auch anteilige Gebühren (zum Beispiel: 1 Prozent vom Handelsvolumen) sind üblich und kommen mit eigenen Vor- und Nachteilen daher.
Unternehmen haben in vielen Fällen größere Summen als Privatanleger zur Verfügung. Ob ein Broker in absoluten Beträgen oder prozentualen Gebühren abrechnet, kann daher einen erheblichen Unterschied machen.
Bis heute hält sich hartnäckig der Irrglaube, dass ein Firmendepot vs. Privatdepot in jedem Fall mit zusätzlichen Kosten verbunden sein muss. CapTrader beweist: Es ist möglich, Firmendepots genauso günstig und mit dem gleichen Leistungsumfang anzubieten!
Generell kann man bei Gesamtkosten von unter 0,4 Prozent des Handelsvolumens von einem günstigen Angebot sprechen. Höhere Kosten sollten Sie bei einem Firmendepot keinesfalls in Kauf nehmen! Preise von 0,2 oder gar 0,1 Prozent sind sehr günstig und schwer zu finden, aber möglich.
Teilweise erheben Broker auch verschachtelte Gebühren, die aus mehreren Teilen unterschiedlicher Bezeichnung bestehen. Auch die Abrechnung einer pauschalen und prozentualen Gebühr gemeinsam sind anzutreffen.
Je nach gewähltem Handelsplatz kommen noch Börsengebühren hinzu. Diese sind vom Broker unabhängig; einige Anbieter entscheiden sich dazu, diese Aufschläge exakt an ihre Kunden zu verrechnen, während andere hier eine Pauschale erheben, die oft noch Zusatzkosten enthält.
Der Kostenvergleich für ein Firmendepot ist leider ein recht aufwendiger Prozess, da viele Anbieter Ihre Gebühren zu verbergen versuchen. Im Zweifel lohnt es sich, den Broker direkt zu kontaktieren und das Kostenmodell erklären zu lassen - mit einem solchen Schritt können Sie gleichzeitig auch die Servicequalität testen.
Das kann CapTrader:
CapTrader bietet für Privat- und Firmendepots kompromisslos günstige Konditionen: US-Aktien ab $ 0,01 pro Aktie (Orderminimum: $ 2,00), EU-Aktien ab 0,01 % Ordervolumen (Orderminimum: 2,00 €). Optionen und ETFs ab 2,00 €, Futures sogar schon ab 1,00 € … und das alles ohne Depotführungsgebühr!
Service und Extras
Wenn Sie ein Firmendepot eröffnen wollen, sollten Sie auf die Servicequalität des Anbieters achten. Geschäftskunden haben im allgemeinen häufiger Fragen und Anliegen, als Privatpersonen, sodass ein engerer Kontakt nötig ist. Daher ist es äußerst ungünstig, wenn Ihr Broker zum Beispiel nur über E-Mail mit einer Antwortzeit von mehreren Tagen erreichbar ist.
Auch die Qualifikation der Servicemitarbeiter spielt eine entscheidende Rolle! Da Broker generell auf Privatkunden spezialisiert sind, beschränkt sich das Fachwissen der Call-Center-Agents oft auch auf diesen Kundenkreis - oder fehlt völlig.
Um die Qualität der Kundenbetreuung einzuschätzen, bieten sich Bewertungsportale wie Trustpilot an, da Sie hier die durchschnittlichen Erfahrungen zahlreicher Kunden einsehen können. Auch der direkte Anruf für ein Beratungsgespräch hat sich bewährt.
Zu den nützlichen Extras, die ein Firmendepot noch attraktiver gestalten können, zählt auch die Unterstützung beim Steuerreporting. Deutsche Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, alle Geschäftsfälle mit Kapitalmarktbezug - also auch den Handel über das Firmendepot - steuerlich korrekt zu erfassen.
Je nach Aktivität kann dies für erheblichen Mehraufwand für Ihre Steuerberatung sorgen und dadurch zusätzliche Kosten verursachen. Angebote wie CapTrader’s Verbuchungstool “WAVE” können den Buchungsvorgang automatisieren und so wesentlich günstiger und weniger fehleranfällig gestalten.
Möchten Sie komplexe Finanzinstrumente wie Futures nutzen, einen Leerverkauf ausführen oder gehebelte Produkte handeln, benötigen Sie ein sogenanntes “Marginkonto”. Es erlaubt Ihnen unter anderem, mehr Kapital für einen Handel einzusetzen, als sich tatsächlich auf Ihrem Konto befindet.
Ein Marginkonto ermöglicht Trades mit höherer Renditechance, aber auch größeren Risiken. Sollten Sie sich für den Einsatz solcher Instrumente interessieren, sollten Sie bereits beim Eröffnen des Firmendepots auf die Verfügbarkeit achten - bei den meisten Brokern ist Margin-Trading für Geschäftskunden nämlich keineswegs Standard.
Ebenfalls interessant können Kombinationen aus Firmendepot und Firmenkonto sein. Sie sind oft mit ansprechenden Rabatten verbunden. Leider zählen die Banken, die derartige Pakete anbieten, in der Regel zu den teuersten Dienstleistern auf dem Markt, was eventuelle Einsparungen schnell nutzlos erscheinen lässt.
Das kann CapTrader:
Unser preisgekrönter Kundenservice aus deutschsprachigen Trading-Experten ist direkt per Telefon erreichbar und berät Sie gern zu unserem Firmendepot. Zusatzangebote für das Steuerreporting, Margin-Trading und Investmentmöglichkeiten wie unsere Managed Accounts runden das Angebot ab.
Fazit: das Firmendepot bietet viele Vorteile
Unternehmen können, genauso wie Privatpersonen, nicht benötigtes Kapital in lukrative Finanzprodukte investieren. Sie benötigen dafür ein Firmendepot bei einem Broker. Bedauerlicherweise ist die Anzahl an Anbietern für solche Konten recht überschaubar.
Ein Blick auf die verfügbaren Angebote zeigt schnell: Hohe Transaktionskosten, Depotführungsgebühren und geringer Leistungsumfang sind oft die Regel. Grund ist unter anderem der erhöhte Verwaltungsaufwand, den ein Geschäftsdepot für die Broker bedeutet. CapTrader beweist jedoch, dass sie beim Vergleich Firmendepot vs. Privatdepot keine Zusatzkosten akzeptieren müssen!
Achten Sie bei der Anbieterauswahl auch auf ein ausreichendes Angebot, um Ihre Investmentmöglichkeiten nicht einzuschränken. Extras, wie ein gut erreichbarer Kundenservice und Unterstützung beim Steuerreporting, sind ebenfalls wünschenswert.
Mit einem solchen Depot können Sie für Ihr Unternehmen lukrative Investments tätigen. Die Rendite trägt zu ihrem Betriebsergebnis bei und kann zusätzliche Einnahmen bedeuten. Dies kann die Widerstandsfähigkeit in Zeiten mauer wirtschaftlicher Lagen erhöhen und sogar helfen, waschechte Krisen abzuwehren.
Firmen profitieren dank verschiedener Steuervorteile besonders von Investitionen am Finanzmarkt. Dabei sind Kapitalgesellschaften am besten aufgestellt - Personengesellschaften genießen aber auch einige Vorzüge. Es ist daher generell für alle Unternehmen empfehlenswert, nicht benötigtes Kapital gewinnbringend anzulegen.
Besonders deutlich zeigt sich dies am Beispiel der “Vermögensverwaltenden Gesellschaft”. Hier kann das Firmendepot die einzige Einnahmequelle des Unternehmens sein! Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag zur VvGmbH.
