Donald Trumps Zollpläne haben Anleger dies- und jenseits des Atlantiks in dieser Woche verstärkt umgetrieben. Die Bundestagswahl hierzulande scheint indes schneller abgehakt als gedacht. Die Börsen warten nun auf erste Sondierungsgespräche und hoffen auf eine rasche Regierungsbildung.
Trotz besser als erwarteter Ergebnisse in den Reihen NVIDIAs konnte von einer großen Kauflaune nicht die Rede sein.
DAX 40
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Trump kündigt Zölle auf EU-Waren an – auch Mexiko und Kanada betroffen
"Wir haben eine Entscheidung getroffen und werden sie bald verkünden und es werden, allgemein gesprochen, 25 Prozent sein", sagte Trump. Der US-Präsident hatte angekündigt, Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Produkte aus Eurozone erheben zu wollen. Neben Auto-Importen seien „alle anderen Dinge“ auch betroffen, hieß es. „Die Europäische Union wurde gegründet, um die USA abzuzocken", so Trump er. "Das war das Ziel und sie haben es geschafft. Aber jetzt bin ich der Präsident", hieß es weiter.
Am 2. April sollen zudem Strafzölle auf Importe in die USA für Waren aus Kanada und Mexiko gelten, welche zuletzt noch für einen Monat ausgesetzt wurden.
Anleger dürften nun Gegenmaßnahmen etwa der Eurozone fürchten. Die Sorge vor einem Handelskrieg und den nicht absehbaren Auswirkungen auf die Weltkonjunktur dürfte zulasten der Risikoaversion gehen.
ifo-Index verharrt auf Januar-Niveau –„Deutsche Wirtschaft wartet ab“
Hierzulande war es zu Wochenbeginn der ifo-Geschäftsklimaindex, welcher Anleger beschäftigte. Mit 85,2 Zählern verharrte das Konjunkturbarometer auf dem Wert vom Januar. Monatlich werden rund 9.000 Führungskräfte befragt. Erwartet wurde im Vorfeld ein Stand von 85,8 Punkten. „Die deutsche Wirtschaft wartet ab“, hieß es aus den Reihen des Instituts.
Zahlen zum GfK-Verbrauchervertrauen signalisierten am Mittwoch ebenfalls mit -24,7 Punkten ein schwächeres Ergebnis als im Vorfeld erwartet (-21,4 Punkte).
US-Konjunkturdaten mit Lichtblicken – BIP-Wachstumsrate fällt erwartungsgemäß aus
Lichtblicke gab es am Donnerstag in den USA mit den Auftragseingängen zu den langlebigen Gütern, welche mit 3,1 Prozent gegenüber dem Vormonat stärker anstiegen als erwartet (2,3 Prozent).
Eine zweite Schätzung zur Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) fiel mit 2,3 Prozent so hoch aus wie erwartet, nach 3,1 Prozent im Vorquartal.
Inflationsdaten dies- und jenseits des Atlantiks runden Handelswoche ab
Zum Wochenabschluss blicken Anleger in den USA insbesondere auf den sogenannten „PCE-Deflator“ für die persönlichen Konsumausgaben (14:30 Uhr), welcher wichtige Inflationssignale abgeben könnten.
Zuvor dürften die vorläufigen Verbraucherpreisdaten für die Bundesrepublik Deutschland auf Interesse stoßen (14:00 Uhr).
Dow Jones Industrial Average Index

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NVIDIA mit siebten Rekord-Quartalsumsatz in Serie – Erwartungen dürften dennoch hoch bleiben
Der KI-Chiphersteller NVIDIA hat den siebten Rekord-Quartalsumsatz in Serie eingefahren. „Die Nachfrage nach Blackwell ist erstaunlich“, so Jensen Huang.“ „KI entwickelt sich mit Lichtgeschwindigkeit“, hieß es.
Für das aktuelle Quartal stellte NVIDIA Erlöse von 43 Milliarden Dollar (+/- zwei Prozent) in Aussicht und damit mehr als erwartet (41,78 Milliarden Dollar).
Insgesamt zeigte die Marktreaktion einen Tag nach Veröffentlichung der Ergebnisse, dass die Erwartungshaltung an NVIDIA äußerst hoch ist.
NVIDIA Chart

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