Geprägt waren die vergangenen Handelstage insbesondere durch die Fed-Notenbanksitzung und die laufende Berichtssaison dies- und jenseits des Atlantiks. Zudem mussten Marktteilnehmer neben einer ganzen Fülle an Konjunkturdaten verschiedene Quartalszahlen verarbeiten.
Zum Wochenabschluss wartet auf Anleger zudem noch die Veröffentlichung des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts.
DAX
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Erleichterung und Skepsis über Zolldeal
Die EU und die USA haben sich im Handelsstreit auf einen Zollsatz für die meisten Waren von 15 Prozent aus Europa in die USA geeinigt. Ausgenommen davon seien etwa Aluminium- und Stahlimporte, welche weiterhin mit 50 Prozent veranschlagt werden. Laut Angaben Trumps werde die EU zudem auch Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar kaufen und zugleich 600 Milliarden Dollar in die Vereinigten Staaten investieren. Trotz eines Deals bleibt die Frage bestehen, ob der Deal für die Eurozone nicht hätte besser ausfallen können.
„JOLTs“ bleiben unter den Erwartungen – Deutsche Wirtschaft schrumpft
Die sogenannten „JOLTs Job Openings“ gaben bereits am Dienstag einen ersten Vorgeschmack auf die heutige Veröffentlichung der offiziellen Arbeitsmarktdaten für die Vereinigten Staaten ab. Besagte Daten fielen mit 7,437 Millionen schwächer aus als im Vorfeld gedacht (7,55 Millionen), was nicht zuletzt auf eine Abkühlung des Jobmarkts hindeuten könnte.
Indes wurde am Mittwoch publik, dass die deutsche Wirtschaft im April bis Juni um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft ist, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten im Vorfeld mit besagtem Minus gerechnet.
Für die Eurozone ging es im gleichen Zeitraum allerdings um 0,1 Prozent nach oben. Im Vorfeld wurde hier ein Nullwachstum erwartet.
Zinsband in den USA bleibt unverändert – Jerome Powell sieht „viele Unsicherheiten“
Für insgesamt keine größere Überraschung sorgte am Mittwochabend der Fed-Leitzinsentscheid. Wie erwartet hatte der Währungshüter das Leitzinsniveau bei einer Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent belassen und damit zum Fünften Mal in Serie unverändert.
Fed-Chef Jerome Powell verwies zudem auf „viele Unsicherheiten“ durch Trumps Zollpolitik.
Deutsche Inflation fällt nicht unter 2,0 Prozent-Marke – NFPs runden Handelswoche ab
Hierzulande sorgte am Donnerstag die Entwicklung der deutschen Inflation für Aufsehen, welche im Juli überraschend bei 2,0 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) verharrte. Fachleute hatten im Vorfeld mit einem Rückgang der Teuerungsrate auf 1,9 Prozent gerechnet.
Am heutigen Freitagnachmittag stehen zudem die sogenannten Non-Farm Payrolls (NFPs) im Blickpunkt der Marktakteure, welche es nach geldpolitischen Hinweisen abzuklopfen gilt (14:30 Uhr). Neben der Arbeitslosenquote gilt es auch die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne zu beachten.
Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe könnte last but not least wichtige Impulse senden (16:00 Uhr).
Investitionen in KI zahlen sich offensichtlich aus – Microsoft und Meta mit starken Ergebnissen
In den Reihen Microsoft (ISIN: US5949181045) und Meta (ISIN: US30303M1027) haben sich die Bemühungen rund um den Bereich KI offensichtlich ausgezahlt. Beide Unternehmen konnten am vergangenen Mittwoch überraschend starke Quartalszahlen vorlegen. "Ich freue mich darauf, eine persönliche Superintelligenz für alle Menschen der Welt zu schaffen", so Meta-Chef Mark Zuckerberg.
Wegen starker Werbeeinnahmen hat der Konzern seinen Umsatz im zweiten Quartal um 22 Prozent auf 47,52 Milliarden Dollar steigern können.
Meta Platforms

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Wegen des steigenden Bedarfs an Rechenleistung konnte Microsoft verstärkt profitieren. "Cloud und KI sind die treibende Kraft für die Transformation von Unternehmen in allen Branchen und Sektoren", so Satya Nadella, Chef des Konzerns. Die Erlöse kletterten um 25 Prozent auf 46,7 Milliarden Dollar an.
Microsoft

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Dow Jones Industrial Average Index
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