Geprägt waren die vergangenen Handelstage insbesondere durch geopolitische Unwägbarkeiten im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Zugleich dürften die „FOMC-Minutes“ Anleger in geldpolitischer Hinsicht weiter verunsichert haben.
Die Furcht vor einem Militärschlag der USA gegen den Iran könnte auch am letzten Tag der Handelswoche die Risikobereitschaft der Marktakteure weiter bremsen.
DAX

Sorge vor militärischem Eingreifen der USA im Iran: Geopolitische Risiken wachsen
Die Sorge vor einer Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran hält Anleger nach wie vor in Atem. Bei den jüngsten Gesprächen in Genf über das iranische Atomprogramm habe es laut Angaben des Weißen Hauses zwar Fortschritte gegeben, allerdings würden in einigen Punkten noch Differenzen bestehen.
Die Vereinigten Staaten fordern die Aufgabe des iranischen Atomprogramms. Auf der Gegenseite lehnt Teheran ab und bestreitet zudem, die Entwicklung einer Atomwaffe.
ZEW-Index enttäuscht – Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA besser als gedacht
Laut Angaben des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben sich die Konjunkturerwartungen für Deutschland im Februar entgegen den Erwartungen abgeschwächt.
Der ZEW-Index lag mit 58,3 Punkten deutlich unter den im Vorfeld getätigten Schätzungen (65 Punkte), nach 59,6 Zählern im Vormonat.
Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA gingen im Vergleich zum Vormonat lediglich um 1,4 Prozent zurück und damit weniger stark als befürchtet (-2 Prozent), nachdem im Vergleichszeitraum zuvor allerdings noch ein Plus von 5,4 Prozent erzielt werden konnte.
Fed-Mitschriften verunsichern Anleger – Zinssenkungsfantasien gedämpft
Zur Wochenmitte wurden die mit Spannung erwarteten Fed-Mitschriften der jüngsten US-Notenbanksitzung publik.
Unter dem Strich zeigten die Protokolle, dass über den künftigen Zinskurs in den Reihen der US-Notenbank offensichtlich Uneinigkeit herrscht. Während der Fed-Sitzung vom 27. bis 28. Januar wiesen mehrere geldpolitische Entscheidungsträger auf das Risiko möglicher Zinserhöhungen hin.
Die Fed beschloss Ende Januar den Leitzins bei einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent zu belassen. Die Fed-Gouverneure Christopher Waller und Stephen Miran stimmten allerdings für eine Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und verwiesen dabei auf einen möglichen Abschwung am Jobmarkt.
Die Einkaufsmanager (HCOB) für die Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Dienstleistung, verarbeitendes Gewerbe und Gesamt fielen allesamt besser aus als erwartet. Für die Eurozone zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, wobei der Dienstleistungsbereich unter den Erwartungen blieb.
Am Nachmittag stehen die Pendants (S&P Global) für die Vereinigten Staaten zudem noch auf der Agenda (15:45 Uhr).
Wichtige US-Konjunkturdaten runden Handelswoche ab
Zum Wochenabschluss warten auf Anleger folgerichtig auch noch Daten zur Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben sowie zur BIP-Wachstumsrate aus den USA (14:30 Uhr).
Dow Jones Industrial Average Index





