Geprägt waren die vergangenen Handelstage durch den mit Spannung erwarteten Fed-Leitzinsentscheid. Die erste US-Zinssenkung nach rund einem Dreivierteljahr dürfte Anleger dies- und jenseits des Atlantiks hoffen lassen, dass der geldpolitische Gegenwind weiter nachlässt.
Für Furore sorgte in dieser Woche auch der Einstieg NVIDIAs (ISIN: US67066G1040) beim Rivalen Intel (ISIN: US4581401001).
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ZEW-Index deutlich besser als erwartet – US-Einzelhandelsumsätze überraschen
Auch wenn die fast abgelaufene Woche überwiegend im Zeichen der FOMC-Notenbanksitzung stand, kam es dennoch durch Veröffentlichung verschiedener Wirtschaftsdaten immer wieder zu wichtigen Impulsen.
Der ZEW-Index für die Bundesrepublik Deutschland fiel am Dienstag mit 37,3 Punkten deutlich besser aus als gedacht (26,3 Punkte), nach 34,7 Zählern im Vormonat.
Auch die US-Einzelhandelsumsätze konnten mit einem Plus in Höhe von 0,6 (im Vergleich zum Vormonat) stärker anziehen als erwartet (0,2 Prozent). Im Monat zuvor hatte das Plus allerdings auch 0,6 Prozent betragen.
US-Notenbank senkt Leitzins um 25 Basispunkte nahezu einstimmig
Wie erwartet hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwochabend an den Zinsschrauben nach unten gedreht und das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte gesenkt.
Im geldpolitischen Rat der Fed wurde nahezu einstimmig für besagten Schritt gestimmt. Lediglich ein Notenbanker hatte sich für einen Zinssenkungsschritt in Höhe von 50 Basispunkten ausgesprochen. Damit liegt das Zinsband bei 4,00 bis 4,25 Prozent.
Die Fed dürfte sich damit gegen die erhöhten Arbeitsmarktrisiken versuchen zu stemmen. Allerdings dürfte die wieder anziehende Inflation als Herausforderung fungieren.
Am 29. Oktober will die Fed planmäßig das nächste Mal zusammenkommen, um über das zukünftige Leitzinsniveau zu entscheiden. Das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group taxierte die Chance für eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte am Donnerstagabend auf 85,5 Prozent.
Die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe fielen am Nachmittag mit 231.000 Einheiten etwas schwächer aus als gedacht (240.000), nach zuvor 263.000 Anträgen. Die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts dürften Anleger nach wie vor mit Argusaugen beobachten.
NVIDIA steigt bei Intel rein – Aktie schießt um ca. 28 Prozent nach oben
Für reichlich Gesprächsstoff an den Märkten sorgte zudem das Bekanntwerden des Einstiegs NVIDIA beim Rivalen Intel. Medienberichten zufolge wolle der global größte Hersteller von Halbleitern fünf Milliarden Dollar investieren. Am Donnerstag kletterten die Papiere von Intel an der Wall Street zwischenzeitlich um rund 28 Prozent nach oben. „Wir werden unsere Ökosysteme erweitern und den Grundstein für die nächste Ära des Computings legen“, so NVIDA-Chef Jensen Huang.
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