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Wochenrückblick DAX und Wall Street: Iran-Krieg belastet – Geldpolitik wieder im Fokus

Vor dem mit Spannung erwarteten US-Jobbericht zeigen sich die Märkte in Habachtstellung. Anleger dürften die Arbeitsmarktdaten auf die Goldwaage legen und damit auf Herz und Nieren im Zusammenhang mit der US-Geldpolitik prüfen. Für Marktteilnehmer bleibt zum Wochenschluss die Erkenntnis bestehen, dass Altlasten in puncto Geopolitik und Geldpolitik vorschnell unter den Teppich gekehrt worden sind. Auch…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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04.09.2026, 13:12 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 04.09.2026, 14:29 Uhr

Vor dem mit Spannung erwarteten US-Jobbericht zeigen sich die Märkte in Habachtstellung. Anleger dürften die Arbeitsmarktdaten auf die Goldwaage legen und damit auf Herz und Nieren im Zusammenhang mit der US-Geldpolitik prüfen. Für Marktteilnehmer bleibt zum Wochenschluss die Erkenntnis bestehen, dass Altlasten in puncto Geopolitik und Geldpolitik vorschnell unter den Teppich gekehrt worden sind.
Auch wenn Anleger den Sorgencocktail aus geo- und geldpolitischen Unwägbarkeiten offensichtlich fürs Erste abschütteln haben können, dürfte Gemengelage fragil bleiben.

DAX

Iran-Krieg bleibt schwelend – Geopolitische Risiken reißen nicht ab

Auch die Entwicklungen im Iran-Konflikt haben Investoren in dieser Woche nicht losgelassen. Das US-Militär hatte erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen, woraufhin die Revolutionsgarden mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte reagieren. Der Nahostkonflikt bleibt damit ein Risiko, welches nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger schweben dürfte.

Deutsche Inflation niedriger als erwartet – ISM-Einkaufsmanager mit gemischten Signalen

Ersten Schätzungen zufolge lag die Teuerung in der Bundesrepublik Deutschland im August bei 2,9 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) und damit leicht unter den im Vorfeld getätigten Schätzungen (3,0 Prozent), nach 2,8 Prozent im Juli.

Der sogenannte ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe aus den USA lag indes mit 54,6 Punkten unter den Erwartungen (55,2 Punkte), nach 55,6 Einheiten im Vormonat.

Erste Hinweise auf die US-Arbeitsmarktdaten gaben am Dienstag die „JOLTs“ (Job Openings and Labour Turnover Survey) ab. Diese waren mit 7,271 Millionen offenen Stellen niedriger ausgefallen als gedacht (7,271 Millionen), nach zuvor 7,182 Millionen.

Das Pendant zum ISM-Index für den Servicesektor stieg indes mit 55,4 Zählern stärker an als erwartet (54,3 Punkte).

US-Arbeitsmarktdaten könnten mit über Wohl und Wehe entscheiden

Mit über Wohl und Wehe der Börsenwoche könnten die US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) entscheiden, welche heute Nachmittag für 14:30 Uhr erwartet werden. Schätzungen zufolge wird mit einem Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 56.000 Einheiten gerechnet (zuvor: -23.000). Die Arbeitslosenquote könnte folgerichtig bei 4,1 Prozent und damit unverändert im Vergleich zum Vormonat notieren.

Dow Jones Industrial Average Index

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Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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