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Wochenrückblick DAX und Wall Street: Ölpreis, Iran-Krieg und US-Fed im Fokus

Rund zwei Wochen nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten bleibt die Lage an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks angespannt. Die Märkte steuern derzeit wie in einem Nebel. Die Richtung ist unklar, die Risiken bleiben hoch. Die Furcht, dass jede weitere Eskalation den Ölpreis weiter nach oben treiben und die Rezessionsängste forcieren könnte,…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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13.03.2026, 17:28 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Rund zwei Wochen nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten bleibt die Lage an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks angespannt. Die Märkte steuern derzeit wie in einem Nebel. Die Richtung ist unklar, die Risiken bleiben hoch. Die Furcht, dass jede weitere Eskalation den Ölpreis weiter nach oben treiben und die Rezessionsängste forcieren könnte, bleibt präsent. Die Sorge vor einer konjunkturellen Abkühlung dominiert weiterhin das Kursgeschehen.
Ihre Schatten vorauswerfen könnte zudem auch die für die kommende Woche anstehende Sitzung der US-Notenbank Fed.

DAX

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Deutsche Verbraucherpreise für Februar fallen unter 2,0 Prozent

Publik wurden am Mittwoch neue Daten zur deutschen Inflation. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (DeStatis) lag die Teuerung im Februar 2026 bei 1,9 Prozent, nach 2,1 Prozent im Januar (gegenüber dem Vorjahresmonat).
„Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar leicht abgeschwächt“, sagte Ruth Brand (Präsidentin des Statistischen Bundesamtes).
„Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und wirkte sich preisdämpfend aus, während Dienstleistungen die Inflationsrate weiterhin erhöhten."

US-Teuerung verharrt bei 2,4 Prozent – Kernrate der Inflation bei 2,5 Prozent

Für keine große Überraschungen hatten die US-Verbraucherpreise gesorgt, welche mit 2,4 Prozent so hoch lagen wie im Vorfeld erwartet und damit auf dem Niveau aus dem Vormonat (im Vergleich zum Februar 2025). Für die Kernrate der Teuerung ging es im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent nach oben und damit ebenfalls unverändert.

Zahlreiche US-Konjunkturdaten heute erwartet – US-Notenbanksitzung dürfte ihre Schatten vorauswerfen

Der Freitagnachmittag ist folgerichtig noch voll mit womöglich bedeutenden US-Wirtschaftsdaten. Erwartet werden die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben, die US-BIP-Wachstumsrate (zweite Schätzung) sowie die Auftragseingänge für langlebige Güter (13:30 Uhr).

Die Handelswoche runden die „JOLTs“ (Jop Openings and Labor Turnover Survey) sowie vorläufige Daten zur Verbraucherstimmung aus dem Hause Uni Michigan ab (15:00 Uhr).

Am kommenden Mittwoch will der US-amerikanische Währungshüter über das zukünftige Leitzinsniveau entscheiden. Hoffnungen auf eine Zinssenkung machen sich Anleger derzeit allerdings nicht. Lediglich 0,8 Prozent der Marktteilnehmer rechnen laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts. Das Zinsniveau liegt aktuell zwischen 3,50 bis 3,75 Prozent.

Zalando Aktie: KI-Einsatz gibt Rückenwind

Am Donnerstag hatte etwa der Online-Modehändler Zalando (ISIN: DE000ZAL1111) seine Zahlen vorgelegt.
So stieg der Konzernumsatz im Jahr 2025 um knapp 17 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro.
Der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) hatte dem Modehändler Zalando Auftrieb gegeben.
„Wir können unseren Kunden und Partnern Angebote liefern, die bis vor Kurzem noch undenkbar waren“, sagte Robert Gentz (Co-Chef des Konzerns). „Gleichzeitig steigern wird die Effizienz unserer eigenen Abläufe“.

Zalando

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Dow Jones Industrial Average Index

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Ölpreis (West Texas Intermediate)

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Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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