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Wochenrückblick DAX und Wall Street: Zins- und KI-Zweifel belasten – SpaceX rutscht ab

Anleger dies- und jenseits des Atlantiks wurden auch in den vergangenen Handelstagen von Zinssorgen und zunehmend kritischen Fragen in Bezug auf die KI-Bewertungen begleitet. Geopolitische Risiken treten derzeit etwas in den Hintergrund, während geldpolitische Unsicherheiten wieder stärker die Richtung vorgeben. Während die Zinsperspektive neue Fragen aufwirft, wird die KI-Euphorie zunehmend auf den Prüfstand gestellt. Für…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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29.06.2026, 08:53 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Anleger dies- und jenseits des Atlantiks wurden auch in den vergangenen Handelstagen von Zinssorgen und zunehmend kritischen Fragen in Bezug auf die KI-Bewertungen begleitet. Geopolitische Risiken treten derzeit etwas in den Hintergrund, während geldpolitische Unsicherheiten wieder stärker die Richtung vorgeben. Während die Zinsperspektive neue Fragen aufwirft, wird die KI-Euphorie zunehmend auf den Prüfstand gestellt. Für Aufsehen sorgten zudem auch insbesondere die Titel des Börsenneulings SpaceX.

DAX

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ifo-Index so hoch wie erwartet – Friedenssignale im Iran-Krieg hellen Stimmung auf

Der ifo-Geschäftsklimaindex fiel mit 85,6 Punkten so hoch aus wie erwartet, nach 85 Zählern im Juni. Nach den jüngsten Friedenssignalen im Iran-Krieg hat sich die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen damit zum zweiten Mal in Serie verbessert.

GfK-Verbrauchervertrauen höher als im Juni – US-Preisdaten so hoch wie erwartet

Publik wurde am Donnerstag zudem auch das GfK-Verbrauchervertrauen, welches mit minus 29,2 Zählern schwächer ausfiel als gedacht (-27,6 Punkte), allerdings etwas höher als im Juni. Hintergrund für die Entwicklung dürfte das jüngste Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran gewesen sein, welches die Inflationssorgen etwas lindert.

Die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben in den USA stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent und damit so stark wie gedacht, nach ebenfalls 0,3 Prozent im Vergleichszeitraum. Besagte US-Preisdaten gelten nicht zuletzt als bevorzugtes Inflationsmaß für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed).

US-Wirtschaft wächst im ersten Quartal des Jahres schneller als gedacht

Für positive Impulse dürfte zudem auch die US-BIP-Wachstumsrate gesorgt haben. So ist die US-Wirtschaft im ersten Quartal des Jahres schneller gewachsen als gedacht. Annualisiert lag die Rate bei 2,1 Prozent, nachdem im Vorfeld ein Tempo von 1,6 Prozent gemeldet worden war.

Konjunkturdaten aus den USA und Reden durch Fed-Vertreter runden Handelswoche ab

Aus Sicht des Wirtschaftskalenders warten heute Nachmittag in den USA noch neue Daten zum Verbrauchervertrauen und zu den fünfjährigen Inflationserwartungen aus dem Hause Uni Michigan (16:00 Uhr).

Reden durch Fed-Vertreter wie Williams (New York/ 16:30 Uhr) sowie Neel Kashkari (Minneapolis/17:30 Uhr) könnten geldpolitische Hinweise liefern.

SpaceX fällt auf Erstnotiz zurück

Für reichlich Gesprächsstoff sorgten zudem auch die Aktien des Luft- und Raumfahrtunternehmens SpaceX (ISIN: US84615Q1031). Am Dienstag notierten die Papiere zwischenzeitlich noch bei über 225 Dollar. Die jüngsten Gewinnmitnahmen bei Technologietiteln trafen in diesem Zusammenhang auch den Börsenneuling.

Am 12. Juni hatte das Unternehmen noch den größten Börsengang in der Historie auf das Parkett gelegt. Der erste Kurs hatte bei 150 Dollar und damit gut 11 Prozent über dem Ausgabepreis von 135 Dollar gelegen.

SpaceX

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Dow Jones Industrial Average Index

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Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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