Ihr Broker für den weltweiten Handel

Wochenrückblick DAX 40 und Wall Street: China-Konjunkturpaket sorgt für Euphorie – US-Preisdaten im Blick

Gekennzeichnet sind die vergangenen Handelstage insbesondere durch das in Aussicht gestellte Konjunkturpaket durch die People’s Bank of China (PBoC). Nach der jüngsten Zinswende in den USA hoffen Anleger auf eine Stabilisierung der Wirtschaft respektive auf eine Trendumkehr des gebeutelten Immobiliensektors im Reich der Mitte, was den Aktienmärkten hierzulande als auch in den USA offensichtlich zugutekommt.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
·
27.09.2024, 12:08 Uhr
·
Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Gekennzeichnet sind die vergangenen Handelstage insbesondere durch das in Aussicht gestellte Konjunkturpaket durch die People’s Bank of China (PBoC). Nach der jüngsten Zinswende in den USA hoffen Anleger auf eine Stabilisierung der Wirtschaft respektive auf eine Trendumkehr des gebeutelten Immobiliensektors im Reich der Mitte, was den Aktienmärkten hierzulande als auch in den USA offensichtlich zugutekommt. Am heutigen Nachmittag richten sich abschließend die Blicke auf die Veröffentlichung neuer US-Preisdaten.

DAX Chart

Quelle: Tradingview

In Aussicht gestellte Hilfsmaßnahmen durch People’s Bank of China sorgt weltweit für Aufsehen

Ein vorgestelltes Programm zur Stabilisierung des chinesischen Immobiliensektors durch die chinesische Zentralbank hat Marktteilnehmer rund um den Globus hellhörig werden lassen. Laut dem Zentralbankchef Pan Gongsheng wolle man beispielsweise den Mindestreservesatz für Banken um 0,5 Prozentpunkte senken. Auch der siebentägige Repo-Satz solle um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent gesenkt werden.
Durch die Maßnahmen verspricht man sich nicht zuletzt eine Wiederbelebung der Wirtschaft bzw. ein Ende der Immobilienkrise.

Einkaufsmanager hierzulande schwach – USA-Seite fällt gemischt aus

Zu Wochenbeginn signalisierten die Einkaufsmanager hierzulande allesamt rückläufige Tendenzen. Die Indizes für das verarbeitende Gewerbe und der Gesamtindex befinden sich sogar weiterhin unter der Wachstumsschwelle von 50 Einheiten.

In den USA zeichnete sich insgesamt ein gemischtes Bild ab. Während der Dienstleistungsbereich weiterhin an Schwung gewinnt, fällt das Bild für den Herstellungssektor weniger positiv aus.

ifo-Index fällt das vierte Mal in Folge – Aussicht weiterhin trüb

Am Dienstag war es der vielerorts beachtete ifo-Geschäftsklimaindex, welcher mit 85,4 Punkten im September, nach 86,6 Punkten im August das vierte Mal in Folge zurückging. Laut Angaben des in München ansässigen Instituts waren die Unternehmen vor allem mit den laufenden Geschäften weniger zufrieden. Indes trübte sich der Ausblick für die kommenden Monate ein.

Erstanträge überraschend rückläufig – US-Daten sorgen für positive Impulse

Nachdem der Mittwoch aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders weniger interessant ausfiel, richtete sich der Blick umso mehr auf den Donnerstag.

Für eine positive Überraschung dürften die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gesorgt haben. Mit 219.000 Einheiten lagen diese deutlich unter den Erwartungen (225.000). Als kritisch wird die Schwelle von 270.000 Anträgen angesehen, welche eine negative Trendwende einläuten würde.

Auch die Auftragseingänge für langlebige Güter entwickelten sich besser als gedacht, was zur positiven Grundstimmung beigetragen haben dürfte.

Anleger hoffen auf weiteren Rückgang an der Inflationsfront

Als eines der Wochenhöhepunkte dürfte die Publikation des sogenannten „PCE-Deflators“ für den persönlichen Konsum fungieren (14:30 Uhr). Aktuellen Schätzungen zufolge erwarten Fachleute ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 2,5 Prozent im Vormonat. Ein Rückgang könnte die Inflationssorgen tendenziell drosseln und somit auch die Zinssenkungsfantasien in den USA weiter befeuern. Anleger hoffen weiterhin auf Zinssenkungen in diesem Jahr. Erst vergangene Woche Mittwoch hatte die US-Notenbank das erste Mal seit März 2020 im Umfang an den Zinsschrauben um 50 Basispunkte nach unten gedreht und damit die langersehnte Zinswende initiiert.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
Alle Beiträge von Timo Emden

Das Depot für Ihre Bedürfnisse

Direkt loslegen

Über CapTrader stehen Ihnen vielfältige Kontotypen für Ihre individuellen Ansprüche zur Auswahl.
Einzel- oder Gemeinschaftsdepot
Familiendepot
Firmendepot
DEPOT ERÖFFNEN

Unverbindlich ausprobieren

Mit einem Demokonto gewinnen Sie einen Eindruck der Plattformen und testen das Trading von Aktien weltweit über CapTrader mit “Spielgeld”.
Keine Verbindlichkeit
Kostenfrei
Keine Frist
DEMOKONTO ERÖFFNEN

Weitere Research-Beiträge

Alle Research-Beiträge
E-Mail:

info@captrader.com

E-Mail schreiben

Telefon:

Hotline (Deutschland)
0800-8723370

Hotline (International)
00800-08723370

Weitere Kontaktmöglichkeiten