Im Fokus der Anleger stand in den vergangenen Tagen abermals der Zollkonflikt zwischen den USA und der EU. Mit Spannung wurden zudem die US-Inflationsdaten erwartet, welche möglicherweise geldpolitische Hinweise lieferten. Indes fieberten Marktteilnehmer gespannt dem Startschuss zur US-Berichtssaison entgegen.
DAX
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Hoffen auf Last-Minute-Deal im Zollkonflikt zwischen den USA und der EU
US-Präsident Donald Trump hatte der EU jüngst mit Strafzöllen in Höhe von 30 Prozent auf Einfuhren in die USA ab dem 1. August gedroht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass man bereit sei, bis zum genannten Termin an einer Einigung zu arbeiten. Anleger dürften in diesem Zusammenhang weiterhin an einem Last-Minute-Deal glauben.
China-BIP legt stärker zu als erwartet – trotz Handelsstreit mit den USA
Von April bis Juni legte das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, wie das Nationale Statistikamt am Dienstag mitteilte. Fachleute hatten im Vorfeld mit einem Plus von 5,1 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal des Jahres konnte das BIP noch um 5,4 Prozent wachsen.
Abzuwarten gilt, inwiefern sich der Zollkonflikt zwischen den USA und dem Reich der Mitte bemerkbar macht.
ZEW-Index überrascht – Anleger dürften auf Deeskalation im Handelsstreit setzen
Die Erwartungen an die Konjunkturentwicklungen der Investoren für die Bundesrepublik Deutschland haben sich in Deutschland im Juli weiter verbessert. Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen kletterte auf 52,7 Punkte, nach 47,5 Punkten im Juni. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Plus auf 50,4 Punkte gerechnet. Anleger dürften weiterhin auf eine Deeskalation im Handelsstreit setzen.
US-Verbraucherpreise höher als im Mai – Kernteuerung fällt niedriger aus als gedacht
Die US-Verbraucherpreise lagen im Juni (per Jahresmonatsvergleich) mit 2,7 Prozent deutlich höher als im Mai (2,4 Prozent). US-Präsident Donald Trump sprach insgesamt von einer „sehr niedrigen Inflation“. Gleichzeitig machte er abermals Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Leitzinsen zu senken.
Die Kernteuerung, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, lag im gleichen Zeitraum bei 2,90 Prozent, nach 2,80 Prozent im Mai. Ökonomen hatten mir einer Rate von 3,0 Prozent gerechnet.
Indes fielen die US-Erzeugerpreise am Mittwoch mit 2,60 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat niedriger aus als gedacht (3,0 Prozent), nach 2,70 Prozent im Mai.
US-Einzelhandelsumsätze schwächeln – Verbraucherstimmungsdaten (Uni Michigan) runden Handelswoche ab
Die US-Einzelhandelsumsätze legten indes im Vergleich zum Vormonat um 0,60 Prozent zu und damit deutlich stärker als im Vorfeld erwartet (0,10 Prozent). Besagter Sektor war im Monat zuvor noch um 0,90 Prozent zurückgegangen.
Im Blick stehen am heutigen Nachmittag noch die Verbraucherstimmungsdaten für die USA aus dem Hause Uni Michigan (16:00 Uhr).
Goldman Sachs profitiert durch hohe Schwankungen an den Aktienmärkten
Die US-Großbank Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040) hat etwa durch die hohen Schwankungen an den Aktienmärkten im vergangenen Quartal profitieren können. Die unberechenbare Zollpolitik Trumps sorgte dafür, dass Anleger wegen der damit im Zusammenhang stehenden Ausschlägen ihre Portfolios umschichteten.
So kletterte der Gewinn von Goldman Sachs im zweiten Quartal um 22 Prozent. Die Erträge aus dem Aktienhandel legten um 36 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar zu.
Goldman Sachs Group Inc.

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Dow Jones Industrial Average Index

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