Der VVIX gibt die Volatilität des Volatilitätsindex VIX wieder. Als reiner Indikator ist er nicht handelbar, kann aber ein wichtiges Werkzeug für Händler bilden. Wir erklären, wie Sie die “Volatilität der Volatilität” richtig lesen und zeigen praktische Anwendungsbereiche.
Das wichtigste in Kürze
- Der VVIX ist ein Index, der die Volatilität des VIX misst. Er gibt somit Einblick in die Stimmung der Märkte und kann für Prognosen dienen.
- Sie können den VVIX nicht direkt handeln.
- Wir zeigen Ihnen, was verschiedene Werte des Indexes aussagen können und wann Vorsicht geboten ist.
- Außerdem finden Sie hier einige praktische Beispiele für Trades, die sich bei konkreten VVIX-Ständen anbieten.
Der VVIX: Aufbau und Funktion
Die Liste der wichtigsten Volatilitätsindizes für Optionshändler ist lang und wird vom VIX angeführt. Dieser Index gibt bereits nützliche Einblicke in die Stimmung der Märkte und kann uns zum Beispiel vor anstehenden Crashes warnen.
Doch wie immer an den Finanzmärkten ist ein einzelner Indikator allein kaum ausreichend, um zuverlässige Prognosen zu treffen. Eine spannende Möglichkeit, weitere Einblicke zu erhalten, ist, die Volatilität des Volatilitätsindizes zu ermitteln.
Dieser VVIX genannte Index spiegelt nicht nur die Stimmung der Märkte, sondern auch, wie die Händler diese Stimmung einstufen. Dadurch zeigt er uns unter anderem die Geschwindigkeit, mit der Marktumschwünge eintreten oder erwartet werden.
Der Aufbau dieses “doppelten Volatilitätsindex” ist folgendermaßen:
- Der S&P 500 ist einer der wichtigsten US-Indizes und Aktienindizes der Welt.
- Erwarten die Investoren Kursrückgänge, wollen sie ihre Positionen und Aktien absichern. Sie kaufen dazu Optionen. Durch die höhere Nachfrage steigen die Optionspreise.
- Der VIX erfasst die Preise für Optionen und gibt sie als Prozentwert wieder.
- Händler können VIX-Optionen (Kontrakte mit dem VIX als Basiswert) einsetzen und so von der Volatilität direkt profitieren.
- Die Nachfrage nach solchen VIX-Optionen wird ebenfalls in einem eigenen Indikator, dem VVIX erfasst.

Der VVIX nutzt die gleichen Berechnungsmethoden wie der VIX, lediglich die Berechnungsbasis ist eine andere:
- Der VIX berechnet die Preise von Optionen auf den S&P 500.
- Der VVIX berechnet die Preise von Optionen auf den VIX.
Aufgrund dieses besonderen Aufbaus haben sich für den VVIX zahlreiche alternative Namen wie “doppelter VIX”, “doppelte Volatilität”, “Volatilität der Volatilität” oder “Vola-Vola” eingebürgert.

Hoher und niedriger VVIX erklärt
Der VVIX ist ein sehr schwankungsfreudiger Index. In Anbetracht seines Aufbaus ist das kaum verwunderlich:
- Stimmungsänderungen an den Märkten sorgen für eine höhere Nachfrage nach Optionen zur Absicherung.
- Mit der Nachfrage steigen die Optionspreise. Auch der VIX legt nun zu.
- Händler wollen von den erwarteten Veränderungen profitieren und handeln verstärkt Optionen auf den VIX.
- Die Preise der VIX-Optionen steigen nun noch stärker, was sich wiederum direkt auf den Stand des VVIX auswirkt.
Bei jedem der Schritte kommt es also zu einer natürlichen Verstärkung, die in Summe für starke Ausschläge des doppelten Volatilitätsindex sorgt.
In ruhigen Marktphasen liegt der Normalwert meist zwischen 75 und 100. Der Durchschnitt beträgt, laut Optionsbörse CBOE, 86 Punkte. Bei unruhigen Märkten ist auch eine Steigerung bis auf 200 Punkte möglich. Noch höhere Werte sind hingegen äußerst selten, traten aber beispielsweise während des COVID-Crashes 2020 auf.
Aufgrund seiner Struktur sind vor allem sehr schnelle, intensive Kurseinbrüche des S&P 500 ein Garant für VVIX-Höchstwerte. Ein langsamer Abstieg im Zuge eines Bärenmarktes würde den VVIX hingegen kaum beeinflussen.
Wie der VIX lässt auch der VVIX zunächst keine Aussagen zur Richtung eines Trends zu. Sowohl Kursrallyes als auch Crashes können theoretisch für hohe Werte sorgen. In der Praxis spricht eine hohe doppelte Volatilität jedoch sehr häufig für eine Erholung nach einer schwachen Marktphase oder einem größeren Einbruch, während das umgekehrte Szenario (fallende Kurse nach längerer Aufwärtsphase) sehr selten ist.
Gut zu wissen:
Der VVIX zeigt nicht an, in welche Richtung sich die Märkte bewegen oder wie die Stimmung der Marktteilnehmer ist; er stellt jedoch die Intensität des aktuellen Trends dar und ist deshalb ein sehr nützlicher Indikator!
Warum kann ich den VVIX nicht handeln?
Der Volatilitätsindex VIX wurde bereits 1994 von der Chicagoer Optionsbörse CBOE eingeführt. 2004 kam die Möglichkeit hinzu, den VIX selbst als Basiswert für Optionen und Future Trading zu nutzen.
Der VVIX errechnet sich aus den Preisen solcher VIX-Optionen. Somit wäre es technisch möglich, auch den VVIX als Basiswert anzubieten und Optionen und/oder Futures auf den doppelten Volatilitätsindex zu handeln.
Derartige Produkte existieren allerdings derzeit nicht und dürften auch in absehbarer Zeit nicht eingeführt werden, auch wenn zuletzt neue VIX-Optionen angeboten wurden. Grund dafür ist vor allem die große Entfernung zwischen der Berechnungsgrundlage und dem jeweiligen Derivat (Option oder Future).
- Eine VVIX-Option würde sich auf die Optionspreise des VIX beziehen, der wiederum die Volatilität des S&P 500 abbildet.
- Es wären derart viele Zwischenstationen nötig, dass VVIX-Optionen ein recht absurdes Finanzprodukt bilden würden.
- Auch die Preisbildung der Kontrakte wäre mit Schwierigkeiten verbunden.
- Veränderungen des VIX würden zu starken Schwankungen der VVIX-Optionen führen. Der Einfluss auf die Optionsgriechen wäre ebenso enorm wie die Volatilität eines solchen Produktes.
Gut zu wissen:
Der VVIX ist nicht als Basiswert handelbar und wird es voraussichtlich auch nicht werden. Er ist daher nur als Indikator verwendbar, spielt in dieser Funktion aber eine wichtige Rolle für Händler!
VVIX als Indikator nutzen
Der VVIX lässt sich nicht direkt handeln, wohl aber als hervorragender Indikator einsetzen! Er kann Händlern zusätzliche Informationen liefern, die sie zum Beispiel aus dem regulären Volatilitätsindex VIX nicht erhalten.
Wie bei allen Trading-Signalen und Indikatoren gilt auch hier: Eine einzelne Kennzahl hat nur begrenzte Aussagekraft. Erst im Zusammenspiel mit anderen Signalen lassen sich zuverlässige Prognosen treffen.
Eine Besonderheit des VVIX ist die Tatsache, dass nur Hochstände wirkliche Signalwirkung haben. Tiefpunkte sind für Händler hingegen weniger interessant und geben nur begrenzte Informationen wieder.
VVIX in Kombination mit dem VIX
Es ist besonders naheliegend, die beiden aufeinander aufbauenden Indikatoren VIX und VVIX gemeinsam zu nutzen. So lassen sich besonders gut Wendepunkte einer Trendbewegung erkennen und lukrativ handeln. Ein solcher Turnaround wird durch einen Hochstand des doppelten Volatilitätsindex angekündigt:
| VVIX Stand | Signal |
| Über 130 | Ende der aktuellen Bewegung zeichnet sich ab. |
| Nähert sich 200 | Sehr starkes Zeichen, dass bald die Trendumkehr kommt |
| 200 und mehr | Extrem starkes Zeichen für eine Umkehr. Eine weitere Steigerung ist nahezu unmöglich. |
Durch den VIX bzw. VIX-Optionen als Berechnungsgrundlage hat der VVIX ein natürliches Maximum bei etwa 200 Punkten, das nur in absoluten Ausnahmefällen überschritten wird. Sie müssen jedoch nicht erst auf derartige Höchststände warten.
Bereits ab einem Stand von etwa 130 zeichnet sich im Normalfall eine Umkehr ab. Wird diese durch einen sinkenden VIX bestätigt, ist ein Turnaround wahrscheinlich und erfahrene Händler bereiten entsprechende Positionen für die Gegenrichtung vor.
VVIX mit anderen Indikatoren
Sie können den doppelten Volatilitätsindex auch in Kombination mit anderen Indikatoren einsetzen, um ein noch breiteres Bild der aktuellen Marktsituation zu erhalten. Er funktioniert zum Beispiel sehr gut mit:
- Turnaround Tuesday. Zwischen dem Handelsschluss am Montagabend und dem Dienstag kommt es überdurchschnittlich häufig zu Trendwenden, die man als Turnaround Tuesday bezeichnet. Tritt ein hoher VVIX an einem solchen Tag auf, verstärkt dies den Eindruck, dass eine Trendwende ansteht.
Das Phänomen lässt sich durch Backtesting zweifelsfrei belegen. Es zeigt sich vor allem nach “schwachen Montagen”, an denen die Märkte unter den Werten des vorhergehenden Freitags geschlossen haben.
- Moving Average Convergence Divergence (MACD). Der MACD ist ein wichtiger Baustein der Chartanalyse und darf im Werkzeugkoffer keines Traders fehlen. Durch Subtraktion eines exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitts über 26 Perioden von einem Durchschnitt über 12 Perioden entsteht eine Linie. Zusätzlich wird ein weiterer exponentiell gewichteter gleitender Durchschnitt über 9 Perioden als Signallinie ergänzt
Keine Sorge: Sie müssen diese aufwändigen Berechnungen natürlich nicht selbst durchführen! Moderne Trading-Programme stellen diese und weitere Indikatoren standardmäßig zur Verfügung.
Hier könnte man einen Screenshot vom MACD einbauen in einem Trading Programm einbauen. Zusätzlich könnte man noch den VVIX darüberlegen (aber nur, wenn das Bild dann nicht zu unübersichtlich wird!).
Der MACD kommt vor allem zur Bestimmung einer Trendstärke und einer möglichen Trendumkehr zum Einsatz. Letztere Aufgabe lässt sich sehr gut mit dem VVIX verbinden, um zuverlässig einen Turnaround vorherzusagen. Achten Sie dazu auf Zeitpunkte, an denen der doppelte Volatilitätsindex hohe Werte aufweist und die MACD-Linie die Signallinie kreuzt.
Das kann CapTrader:
Die richtigen Werkzeuge sind das A und O für aktive Händler. Bei CapTrader erhalten Sie kostenlos Zugriff auf professionelle Handelssoftware wie der Trader Workstation und die beste Trading App.
- Klassische Chartanalysemethoden wie Unterstützungslinien oder Widerstandslinien sind ebenfalls sehr gut in Verbindung mit dem VVIX verwendbar. Sie lassen sich recht einfach einzeichnen, sind aber nur begrenzt belastbar, da es keine exakten Koordinaten gibt – der Händler setzt sie überwiegend nach Gefühl.
Dennoch können sie dabei helfen, Trends zu bestätigen oder Wechsel anzukündigen. Der Durchbruch einer solchen Linie gilt in der Chartanalyse als Zeichen für einen Stimmungswechsel und wird von Tradern oft freudig erwartet. In Kombination mit einem hohen VVIX und einem Wechsel im VIX entsteht so ein sehr starkes Signal.
Trading-Ideen: So können Sie vom VVIX profitieren
Dass der VVIX ein wichtiger Indikator ist, steht außer Frage. Aber wie können Händler in der Praxis vom doppelten Volatilitätsindex profitieren? Hier bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Wir wollen Ihnen einige Ideen vorstellen.
1. Hoher VVIX, niedriger S&P 500: Gute Gelegenheit für Short Puts
Ein hoher VVIX deutet auf eine baldige Trendumkehr hin. Hat der S&P 500 zuletzt an Wert eingebüßt, dürfte eine Kurserholung wahrscheinlich sein. Diese Situation eignet sich sehr gut für den Handel von Short Puts auf den S&P 500 oder einzelnen Aktien aus dem Index!
Ein Short Put ist eine Option, bei der Sie sich verpflichten, ein Asset für einen vereinbarten Preis zu kaufen. Ihr Handelspartner kann dabei entscheiden, ob der Kontrakt ausgeführt werden soll; Sie selbst haben jedoch kein solches Wahlrecht. Für das Zeichnen einer solchen Option erhalten Sie eine Prämie, die Sie in jedem Fall behalten dürfen.
War die Prognose (hoher VVIX = baldige Trendumkehr) korrekt und die Kurse steigen, profitieren Sie:
- Die Gegenseite kann die Aktien an der Börse für einen hohen Preis verkaufen.
- Der Preis, den Sie im Optionskontrakt zugesichert haben, ist geringer.
- Die Gegenseite wird die Option wertlos verfallen lassen und die Assets an der Börse verkaufen.
- Sie dürfen die Optionsprämie behalten und (abzüglich der Brokergebühren und ggf. Steuern) als Gewinn verbuchen.
Das kann CapTrader:
Der Handel mit Optionen und anderen, besonders lukrativen Finanzinstrumenten ist nur bei spezialisierten Brokern wie CapTrader möglich. Hier erhalten Sie besonders günstigen Zugriff auf solche Werkzeuge und können zum Beispiel Optionen bereits ab 2,00 € pro Kontrakt traden!
Bitte beachten Sie: Ein einzelner Short Put (auch “naked Put” genannt) birgt erhebliche Risiken! Sollten die Kurse wider Erwarten sinken, drohen hohe Verluste. Man verbindet solche Kontrakte daher idealerweise mit weiteren Optionen, um diese Gefahren auszugleichen. Alternativ ist auch der Einsatz in Form eines Cash Secured Put möglich.
Mehr zur korrekten Absicherung und zum idealen Einstieg in die Welt der Optionen finden Sie in unserem Artikel “Optionen handeln”.
Ob Sie einen solchen Short Put auf Aktien aus dem S&P 500 oder den Index selbst ausführen, ist eine strategische Frage. Einzelaktien haben ein höheres Risiko, da sie nicht automatisch der Richtung des S&P 500 folgen. Im Gegenzug können sie jedoch höhere Prämien einbringen. Der Index selbst hingegen ist in vielen Fällen leichter vorherzusagen, bringt aber unter Umständen weniger Gewinne ein.
2. Hoher VVIX, hoher VIX: Mit VIX-Optionen von der Trendumkehr profitieren
Der VIX kann (anders als der VVIX) als Basiswert für Optionen und Futures dienen und so direkt gehandelt werden. Ein sehr hoher VVIX kann auf eine baldige Trendumkehr hindeuten und kündigt in vielen Fällen einen sinkenden Volatilitätsindex an.
Händler können von diesem Wechsel zum Beispiel durch VIX-Optionen nutzen. Zeigt der VIX einen sehr hohen Stand und auch der VVIX nähert sich der 200er-Marke, ist bald mit einem Rückgang der Volatilität zu rechnen. Mit einem Short Call können Sie davon profitieren:
- Ein Short Call ist eine Optionsform, bei der Sie der Gegenseite zusichern, ein Asset (in diesem Fall den Gegenwert des VIX) zu einem vereinbarten Preis zu verkaufen.
- Sie erhalten für dieses Geschäft eine Prämie, die Sie in jedem Fall behalten dürfen.
- Auch bei diesem Kontrakt kann die Gegenseite entscheiden, ob die Option ausgeübt werden soll oder nicht – Sie selbst haben hingegen kein Wahlrecht.
- Sinkt der Volatilitätsindex, lässt die Gegenseite die Option verfallen und Sie können die Prämie (abzüglich Kosten und Steuern) als Gewinn verbuchen
- Sollte der VIX jedoch entgegen Ihrer Vermutung steigen, wird die Gegenseite den Vertrag ausüben und den Barausgleich verlangen. In diesem Fall drohen erhebliche, theoretisch sogar unbegrenzte Verluste!
Ein Short Call sollte nicht ohne eine passende Absicherung eingesetzt werden! Steigt der VIX sehr stark an, anstatt wie vom VVIX angekündigt zu fallen, drohen große Schäden. Die Differenz zwischen dem Kurs und dem in der Option vereinbarten Preis bildet den möglichen Verlust.
Wir empfehlen daher dringend, solche Kontrakte abzusichern. Hier kommt zum Beispiel ein Long Call infrage: Dieser nimmt an Wert zu, wenn Ihr Short Call im Fall der Fälle Verluste erzeugen sollte und begrenzt so den Schaden.
Das kann CapTrader:
Bei uns können Sie auf unterschiedliche Arten vom Handel mit der Volatilität profitieren! Neben dem VVIX als Indikator stehen Ihnen auch Optionen, Futures und sogar ETF, die Volatilitäts-Optionen replizieren, zur Verfügung!
Fazit: Der VVIX ist nicht handelbar, aber ein wichtiger Indikator!
Volatilität, die Schwankungsbreite der Kurse eines Assets, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Finanzwelt. In Form des Volatilitätsindex VIX lässt sie sich sogar direkt handeln. Auf diesem Index baut der VVIX auf: Er beschreibt die Volatilität der Volatilität und dient als wichtiger Indikator für die Stimmung der Märkte.
Er ist besonders gut geeignet, um die Stärke eines aktuellen Trends an der Börse abzuschätzen. Ein hoher VVIX, mit mehr als 130 Punkten, kann einen baldigen Trendwechsel ankündigen. Seinen natürlichen Höchstwert erreicht er bei rund 200.
Betrachten wir seinen Aufbau, ist dies nicht verwunderlich: Der VIX misst die Preise für Optionen auf den Aktienindex S&P 500. Da solche Kontrakte überwiegend zur Absicherung eingesetzt werden, lässt sich so die Angst oder Zuversicht der Märkte abschätzen. Man kann diesen Volatilitätsindex aber auch als Basiswert für weitere Optionen nutzen!
Der VVIX wiederum gibt die Preise für solche VIX-Optionen wieder. Dadurch erhalten wir Einblick in die Stimmung der Händler und ihre Meinung zu einer aktuellen Bewegung. Insbesondere in Kombination mit anderen Indikatoren ergibt sich so ein sehr gutes Bild zur Marktlage!
Wir können den doppelten Volatilitätsindex nicht direkt handeln. Dennoch ist es möglich, von seinem Einsatz zu profitieren: Im Falle eines hohen VVIX und niedrigen S&P 500 eignen sich zum Beispiel Short Puts auf den Index (oder darin enthaltene Aktien), um bei einer möglichen Trendwende ein attraktives Zusatzeinkommen zu erzielen.
Mit einem Short Put hingegen sind Gewinne bei hohem Volatilitätsindex und hohem VVIX möglich. Dieses Szenario lässt eine sinkende Volatilität erwarten; die verkaufte Option verfällt dann wertlos und Sie dürfen die Prämie behalten.
Insgesamt macht dies den doppelten Volatilitätsindex zu einem wichtigen Werkzeug für alle, die Optionen handeln möchten. Anders, als der VIX oder der VSTOXX zählt er zwar nicht zu den zentralen Indizes, die zur Abschätzung von Marktentwicklungen unentbehrlich sind; er bietet jedoch wichtige Einblicke in die Stärke und mögliche Dauer von Trendbewegungen!




