Vorschläge für Trades erhalten, umsetzen und Gewinne erzeugen - klingt zu schön, um wahr zu sein? Anbieter von Trading Signalen versprechen genau das! Wir haben für Sie analysiert, wann, wo und unter welchen Umständen sich solche Empfehlungen lohnen können.
Das wichtigste in Kürze
- Ein Trading-Signal ist grundsätzlich jede Art von Information, aus der man Handelsentscheidungen ableiten kann
- In der Praxis sind damit Tipps und Vorschläge gemeint, die Sie von einem Dienstleister (meist gegen Gebühr) oder anderen Personen oder Gruppen beziehen
- Selbst seriöse Trading-Signale sind keine Erfolgsgarantie. In Kombination mit Ihrem persönlichen Wissen können Sie jedoch eine positive Rendite erzielen
- Den richtigen Anbieter zu finden, ist aufwendig; er muss zu Ihnen und Ihren Zielen passen. “Super Signale” mit überragender Rendite gibt es nicht
Was sind Trading Signale?
Egal ob Swing Trading, Daytrading mit Aktien, Optionshandel oder ein langfristig orientiertes Aktienportfolio: Um an der Börse erfolgreich zu agieren, müssen Sie die passende Position zum richtigen Zeitpunkt eröffnen und schließen.
Unter dem Begriff “Trading Signale” fasst man alle Vorschläge, Hinweise und Tipps zusammen, die Ihnen dabei helfen sollen.
- Im praktischen Sprachgebrauch versteht man unter dem Begriff Trading-Signale Handelsvorschläge von Dienstleistern oder Analysten.
- Diese senden Ihnen regelmäßig Ideen für Trades, die Sie dann ausführen können, aber nicht müssen.
- Die Signale können zum Beispiel Asset-Name, Einkaufspreis, Positionen für Take-Profit-Orders und Stop-Orders, Zeitpunkt und mehr enthalten.
- Trading-Signale aus anderen Quellen, wie zum Beispiel durch künstliche Intelligenz oder von anderen Marktteilnehmern (Social Trading) werden immer beliebter.
Der Begriff Trading-Signal ist generell sehr weit gefasst: Es gibt tausende möglicher Quellen für solche Handelstipps, unzählige Kanäle, Spezialisierungen und Qualitätsstufen. Für Händler kann es daher eine enorme Herausforderung sein, die richtigen Signaldienste zu finden!
Funktionieren Trading-Signale wirklich?
Die zentrale Frage, die sich Trader stellen, ist: Können Trading-Signale wirklich ein erfolgreiches Handeln ermöglichen?
Die einfache Antwort lautet:
Ja, Sie können mit seriösen Trading Signalen eine positive Rendite erzielen oder Ihre bisherigen Ergebnisse verbessern.
Dabei sollten Sie jedoch mehrere Punkte beachten:
- Vergleichsweise gut: Der durchschnittliche Daytrading Gewinn pro Tag ist negativ, da die meisten Händler langfristig einen erheblichen Verlust erzeugen. Auch bei Swing Trading Strategien sieht die Erfolgsquote nur geringfügig besser aus. Ein zufällig ausgewähltes Aktieninvestment hat eine bessere Rendite als das Aktienportfolio eines durchschnittlichen Anlegers. Und es gibt dutzende weitere solcher Beispiele. Vor diesem Hintergrund desaströser Resultate ist es recht einfach für einen Signaldienst, ein besseres Ergebnis zu erzielen: Einige fundierte Handelstipps sind bereits ausreichend, um eine positive Rendite zu erreichen und damit den “Standardhändler” zu überbieten.
- Es kommt auf die Qualität an: Die Auswahl an möglichen Trading Signalen ist gewaltig, aber nur wenige Angebote sind wirklich erfolgreich. Einen seriösen Signaldienst zu finden ist oft ebenso aufwändig wie selbst Handelsentscheidungen zu treffen. Meistens (aber nicht immer) liefern kostenpflichtige Angebote bessere Ergebnisse.
- Keine Überperformance oder Geheimtipps: Händler lassen sich auf der Suche nach Trading Signalen schnell von Geheimtipps oder Versprechen höchster Rendite blenden. Die einfache Wahrheit lautet aber: Wer ein extrem erfolgreiches System, Algorithmus oder KI entwickelt hat, wird dieses auf keinen Fall teilen, auch nicht gegen eine Gebühr. Der Vorteil wäre in kürzester Zeit dahin!
Seriöse Trading-Signale von namhaften Anbietern können eine gute Möglichkeit bilden, solide Gewinne zu erzielen. Sie sind jedoch kein “Geheimtipp für schnellen Reichtum”. Auch eine Erfolgsgarantie gibt es hier nicht! Wie bei allen Börsengeschäften gilt: Vergangene Performance ist kein Garant für zukünftige Erfolge!
Trading-Signale richtig einsetzen
Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Trader können von Trading-Signalen profitieren, jedoch auf unterschiedliche Weise:
| Anfänger | Fortgeschrittene Trader | |
| Wofür? | Die Handelstipps können Ihnen den Einstieg erleichtern. Mithilfe der Empfehlungen können Sie erste erfolgreiche Trades platzieren und viel dazulernen. | Trading-Signale können Ihre eigenen Analysen unterstützen und erweitern. Sie eignen sich, um Ihre eigenen Annahmen kritisch zu hinterfragen. |
| Wie? | Achtung! Sie sollten auf keinen Fall nur blind den Trading-Signalen folgen! Wir empfehlen, die Handelstipps selbstständig zu analysieren, zu verstehen und in Kontext mit Marktentwicklungen und weiteren Daten zu setzen | Der Einsatz lohnt sich vor allem beim Backtesting von Strategien, beim Automatisieren oder wenn der Einstieg in einen neuen Markt oder eine neue Strategie geplant ist. |
Unabhängig von Ihrer Erfahrungsstufe empfehlen wir, Trading-Signale zunächst auf einem Paper-Trading-Konto einzusetzen. In dieser realistischen Handelsumgebung können Sie echte Assets mit Spielgeld traden.
Es eignet sich ideal, um verschiedene Strategien und Handelssignale zu testen. Durch den Einsatz historischer Daten (Backtesting, zum Beispiel über die Trader Workstation TWS) können Sie sehr schnell herausfinden, ob sich ein Trading-Signal gelohnt hätte.
Das Paper-Trading-Konto ist ein dauerhaft kostenfreies Angebot von CapTrader. Viele Signaldienste bieten Ihnen einen kostenlosen Testzeitraum an. So können Sie einen Service auf Herz- und Nieren prüfen und eine Entscheidung treffen, noch bevor eine Gebühr fällig wird.
Trading-Signale erkennen: Welcher Signaldienst passt zu Ihnen?
Unter den Trading-Signalen gibt es massive Qualitätsunterschiede. Einige Anbieter liegen mit ihren Tipps sehr oft richtig und erzeugen eine hohe Rendite; andere bleiben erfolglos oder verursachen sogar Verluste. Die richtige Auswahl ist daher besonders wichtig!
- Bevor Sie sich für einen Dienstleister entscheiden, sollten Sie das Angebot auf Herz und Nieren prüfen. Zunächst können Sie die aktuelle Performance des Trading-Signal-Services betrachten. Entspricht diese nicht Ihren Vorstellungen oder sind keine Zahlen verfügbar (Warnsignal!), sollten Sie weitersuchen.
- Nehmen Sie die versprochenen Ergebnisse jedoch nicht für bare Münze. Wir empfehlen, die tatsächliche Leistung selbst zu prüfen. Ein Paper-Trading-Konto ist dafür ideal, da Sie hier ohne Risiko für Ihr eigenes Kapital handeln können. Alternativ können Sie die Handelsempfehlungen auch zuerst mit kleinen Beträgen ausführen.
- Ebenso wichtig wie die Performance ist, dass die Trading-Signale zu Ihrer Strategie passen. Wenn Sie zum Beispiel auf eine sehr schnelle Scalping Strategie für Devisen setzen, helfen Ihnen Trading-Empfehlungen für mittelfristige Aktiengeschäfte nicht weiter. Umgekehrt nützen Ihnen Forex Signale nichts, wenn Sie Aktien handeln wollen…
- Zudem müssen die Gefahren der Handelsempfehlungen zu Ihrer Risikotragfähigkeit passen. Trading-Tipps fokussieren sich oft auf kleine Gewinne bei geringem Risiko; einige Dienstleister haben jedoch auch riskantere Signale im Angebot.
Mögliche Gefahren: Wie seriös sind die Trading-Dienste?
Sollten Sie den Einsatz von Handels-Signalen in Betracht ziehen, fragen Sie sich natürlich, wie seriös diese sind oder inwieweit Sie sich auf die Informationen verlassen können. Insbesondere, wenn Sie für hohe Gebühren Trading-Signale kaufen oder mit einem großen Vermögen agieren, ist die Qualität der Tipps von höchster Bedeutung!
Hier zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild: Sowohl unter den bezahlten, als auch den kostenlosen Signal-Diensten finden sich seriöse Trading-Signale als auch zweifelhafte Anbieter.
Zu den typischen Gefahren zählen dabei:
- Schwache Performance: Die Ergebnisse können deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben oder sogar negativ ausfallen. Dies kann daran liegen, dass die Strategie der Anbieter nicht (mehr) aufgeht. Auch Fälle, in denen ein Signal-Dienst bisherige Ergebnisse schlichtweg fälscht, sind jedoch bekannt.
- Der Anbieter kann ihre persönlichen Daten verkaufen: Wie bei allen kostenlosen Apps, scheinbar kostenfreien Brokern etc. gilt auch hier: Wenn Sie nicht mit Geld bezahlen, zahlen Sie mit Ihren persönlichen Daten! Sollten Sie die Trading-Tipps also über eine eigene App auf Ihr Handy erhalten, erfasst man im Gegenzug mit hoher Wahrscheinlichkeit Bewegungsdaten, persönliche Informationen, Nutzungsdaten und mehr. Zudem neigen vor allem die kostenlosen Anbieter dazu, Ihr E-Mail-Postfach mit Spamnachrichten zu überhäufen: Der Verkauf Ihrer Adresse an Werbeunternehmen ist eine beliebte Einnahmequelle der Dienstleister. Auch die kostenpflichtigen Handels-Tipps machen in Sachen Datenschutz jedoch oft eine schlechte Figur!
- Versteckte Kosten: können an den unterschiedlichsten Stellen entstehen. Beliebte Maschen sind zum Beispiel Abofallen, bei denen der scheinbar kostenlose Dienst nach einer Probezeit in ein extrem teures Jahresabo übergeht. Andere Anbieter nutzen Stufenmodelle, um Sie zum Kauf von immer teureren und angeblich besseren Tipps zu animieren. Die Zusammenarbeit mit einem überteuerten Broker (Sie müssen ein neues Depot anlegen, um den Empfehlungsdienst zu nutzen) ist ebenfalls typisch.
- Behauptungen der Dienstleister lassen sich nur schwer prüfen: Steckt wirklich, wie auf der Webseite behauptet, ein Team professioneller Trader hinter den Empfehlungen? Oder ist es doch nur ein junger Hacker, der eine neue Methode gefunden hat, Anleger über den Tisch zu ziehen? Selbst die angepriesenen, bisherigen Erfolge lassen sich in der Praxis nur schwer verifizieren.
- KI und andere Buzzwords: Künstliche Intelligenz ist aktuell in aller Munde und auch im Trading ein absolutes Trendthema. Zahlreiche Signal-Dienste nutzen den Begriff daher so oft wie möglich. Auch hier gilt jedoch: Ein hervorragendes Computermodell, dass eine starke Überperformance erzielt, wird nie zum Verkauf stehen oder an andere Nutzer weitergegeben! Der Vorteil wäre im Nu dahin.
Wichtig:
Trotz zahlreiche Gefahren und Nachteile können Trading-Signale durchaus sinnvolle Hilfen für Ihre Anlagestrategie bilden. Es ist jedoch unbedingt notwendig, die Anbieter ausgiebig zu prüfen, bevor Sie Ihr Kapital einsetzen.
Neben den vielen Problemen gibt es auch reichlich Erfahrungsberichte vom erfolgreichen Einsatz der Trading-Tipps. Renommierte Anbieter liefern mit ihren seriösen Trading-Signalen guten Input und liegen mit ihren Prognosen oft richtig. Der Unterschied zwischen lohnenden Dienstleistern und schwarzen Schafen ist jedoch oft nur schwer zu erkennen.
Trading-Signale verstehen: Diese Unterschiede sollten Sie kennen!
Auf der Suche nach den für Sie besten Trading-Signalen werden Sie auf eine gewaltige Auswahl stoßen. Die vielen Angebote lassen sich anhand mehrerer Faktoren unterscheiden und einteilen. Dadurch können Sie die Anzahl möglicher Dienstleister reduzieren und leichter das zu Ihnen passende Produkt finden.
Eingesetzte Assets
Die einfachste Unterscheidung ergibt sich anhand der Assets, die Sie mit dem jeweiligen Trading Signal kaufen oder verkaufen. So gibt es zum Beispiel Handels-Signale für Aktien, Indizes wie den S&P 500, Rohstoffe, Forex Signale und vieles mehr.
Eine Auswahl ist hier leicht zu treffen: Wollen Sie in Aktien investieren, wählen Sie natürlich Trading Signale für Aktien, möchten Sie Rohstoffe handeln, nutzen Sie einen Service für Rohstoff-Signale usw.
Manuelle und automatische Trading-Signale
Es gibt unterschiedliche Methoden, um Trading-Signale zu erzeugen. Zwei zentrale Konzepte sind dabei zu unterscheiden:
1. Automatische Signale
Da viele Kennzahlen und Indikatoren zur Verfügung stehen, sind Handelsempfehlungen ein ideales Anwendungsgebiet für automatisierte Berechnungen und künstliche Intelligenz.
Die Systeme produzieren solche automatischen Trading-Signale selbstständig und senden diese an Sie und andere Nutzer. Je nach Dienstleister reicht der Komplexitätsgrad der Anwendungen von sehr einfach bis hoch kompliziert. Dabei gilt jedoch: einfache Berechnungen liefern nicht automatisch weniger lukrative Ergebnisse!
2. Manuelle Signale
Sie trauen den computergenerierten Trading-Signalen nicht? Dann sollten Sie auf manuelle Empfehlungen setzen! Bei diesen stehen echte Menschen hinter jedem einzelnen Trading-Tipp. In der Regel sind es professionelle Trader oder ganze Teams, die solche Signale erstellen und verschicken.
Wie die Personen zu ihren Prognosen kommen, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Die Experten ziehen unterschiedliche Berechnungen und Kennzahlen heran oder werten aktuelle Nachrichten aus. Auch die Treffergenauigkeit unterscheidet sich entsprechend.
Viele Händler schätzen die zusätzliche Sicherheit, die manuelle Trading-Signale bieten können: hier prüfen “echte” Menschen die Informationen der Computer, bevor diese an die Trader geschickt werden. Grundlegend falsche Empfehlungen kann man auf diese Weise abfangen - so zumindest die Theorie.
Woher kommen die Trading-Signale?
Egal, ob Mensch oder Maschine: Irgendwo müssen die Signale herkommen. Man unterscheidet dabei typischerweise drei mögliche Informationsquellen:
- Die technischen Empfehlungen sind besonders häufig anzutreffen. Bei dieser Form analysiert man die Kursbewegungen, Volumina, Volatilität und andere, mathematischen Kennzahlen. Zum Einsatz kommen Berechnungen wie Bollinger-Bänder, Relative-Stärke-Index, Gleitende-Durchschnitte, Williams-R-%-Indikator und viele mehr.
Die Auswertung erfolgt in der Regel automatisiert durch Computersysteme und ist daher besonders günstig. Grundsätzlich können diese Zahlen aber auch von Menschen analysiert und in Handelsanweisungen überführt werden. Solche Trading-Signale sind tendenziell eher kurzfristig ausgelegt.
- Fundamentale Trading-Signale setzen hingegen auf Informationen der Unternehmen selbst: Kennzahlen wie Umsätze, Gewinn, Schulden und deren Entwicklung werden dabei betrachtet. Die entstehenden Handelstipps sind eher mittel- bis langfristig ausgelegt und richten sich oft an Anleger und weniger an aktive Trader.
- Die Sentiment-Analyse ist eine Sonderform: Hier werden Trading-Signale aus den Meinungen anderer Händler abgeleitet. Dabei kann es sich zum einen um Analysten und andere Experten handeln. Aber auch die “breite Masse” der Millionen aktiver Börsenteilnehmer weltweit lässt sich heute leicht erfassen.
Dieses Konzept profitiert besonders vom Einsatz künstlicher Intelligenz und wird daher oft als Teilbereich des KI-Tradings verstanden.
Kostenlos oder bezahlte Dienstleistung
Sie können kostenpflichtige Trading-Signale kaufen oder einen gebührenfreien Service nutzen. In den meisten Fällen sind liefern die Premium-Angebote bessere Empfehlungen - Erfolgsgarantien gibt es aber auch hier nicht!
Der Preis korreliert dabei nicht immer mit der Qualität. Oder anders ausgedrückt: Handelssignale sind nicht umso besser, je teurer sie sind. Umgekehrt stehen auch verschiedene kostenlose, aber dennoch seriöse Trading-Signale zur Verfügung.
Sollten Sie nicht gewillt sein, Trading-Signale zu kaufen und stattdessen auf kostenlose Angebote setzen, achten Sie auf versteckte Gebühren! Beliebte Maschen der Dienstleister sind zum Beispiel:
- Abo-Modelle: Hier beginnen Sie einen freien Probemonat, der anschließend aber automatisch kostenpflichtig wird.
- Verbindung von Broker und Signal-Dienst: Sie erhalten die Trading-Empfehlungen zwar kostenlos, müssen aber ein Depot bei einem Broker eröffnen. Hier erwarten Sie dann viel zu hohe Gebühren und versteckte Kosten.
- Upselling: Sie erzielen erste, positive Ergebnisse. Um die Rendite zu steigern, müssen Sie aber in die nächsthöhere Stufe aufsteigen, die selbstverständlich kostenpflichtig ist.
Unsere Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Trading Signalen
Trotz vieler schwarzer Schafe stellen seriöse Signal-Dienste eine gute Unterstützung dar. Wir haben einige nützliche Tipps, die den erfolgreichen Einsatz erleichtern:
- Trading-Signale nicht isoliert betrachten: Sich allein auf einen Signal-Dienst zu verlassen, endet mit hoher Wahrscheinlichkeit in Misserfolgen. Die Informationen lassen sich am besten in Kombination einsetzen oder sollten durch Ihr persönliches Fachwissen (manuelle Prüfung) verifiziert werden.
- Risikomanagement nicht vergessen: Wie bei allen Handelstätigkeiten sollten Sie auch beim Einsatz von Trading Signalen das korrekte Money-Management und Risikomanagement nicht vergessen. Dies betrifft insbesondere die maximalen Beträge, die Sie für solche Trades einsetzen.
- Paper-Trading-Konto nutzen: Wir raten, alle Trading-Signale zunächst in einer Demo-Umgebung wie dem CapTrader Paper-Trading-Konto zu erproben. Hier können Sie auch Backtesting durchführen, um den jeweiligen Service genau zu prüfen.
- Klare Erwartungen und Grenzen setzen: Haben Sie einen Signal-Dienst ausgewählt, geprüft und wollen ihn aktiv einsetzen, sollten Sie klare Grenzwerte festlegen. Dazu zählt zum Beispiel der maximale Verlust, den Sie zu akzeptieren bereit sind.
- A/B-Tests durchführen: Prüfen Sie die Trading-Signale nicht nur isoliert, sondern stellen Sie sie auch Ihrer bisherigen Strategie gegenüber. Wie schneidet der Dienstleister im Vergleich ab? Wie sieht es in Krisensituationen aus? Wie viel Arbeit ist für beide Varianten erforderlich? Erst im Gesamtbild zeigt sich, wie gut ein Trading-Service ist.
Unsere Empfehlung: Für den Einstieg in die Welt der Trading-Signale empfehlen wir den Anbieter Traderfox. Es handelt sich um einen seriösen Dienstleister, der eine Fülle von Signalen bereitstellt. Dadurch ist eine sinnvolle Kombination möglich, die Ihre Erfolgschancen erhöht.
Zudem bietet der Webauftritt spannende Weiterbildungsmöglichkeiten und Informationen. Auch hier gilt jedoch die grundlegende Warnung: Trading-Signale sind kein Garant für Erfolg und sollten von Ihnen geprüft und mit gesundem Menschenverstand eingesetzt werden.
Fazit: Trading Signale sind hilfreich, aber keine Erfolgsgarantie
Trading-Signale sind Empfehlungen zum Handel mit Assets wie Aktien, Optionen oder Währungspaaren. Die Tipps stammen von automatisierten Computersystem oder menschlichen Experten. Sie treffen in der Regel per Push-Nachricht, SMS und E-Mail bei Ihnen ein oder werden in WhatsApp-Gruppen und ähnlichen Kanälen geteilt.
Haben Sie einen solchen Trading-Tipp erhalten, können Sie die Empfehlung manuell über Ihren Broker umsetzen. Enthalten sind in der Regel der Name des Assets (zum Beispiel ein Aktienindex), empfohlener Einstiegspreis, Richtung der zu erwartenden Bewegung (Long-Position oder Leerverkauf) und Platzierung der Stop-Loss und Take-Profit-Order.
Sowohl Anfänger als auch Profis können diese Tipps sinnvoll einsetzen. Neueinsteiger profitieren dabei vor allem vom hohen Lerneffekt, während fortgeschrittene Händler Optimierungen und zusätzlichen Input schätzen.
Obwohl diese Hinweise keine Garantie für erfolgreiches Trading bieten, überzeugen einige Anbieter mit ihren seriösen Trading-Signalen. Zahlreiche schwarze Schafe schaden dem Ruf der Signaldienste jedoch.
Generell sollte Sie einen Anbieter daher ausgiebig prüfen, bevor Sie seine Handelsempfehlungen mit Ihrem Kapital umsetzen. Ein Paper-Trading-Konto ist für diese Phase ideal geeignet. Zudem sollten Sie die Ergebnisse mit Ihrer eigenen Handelsstrategie vergleichen. Hier leistet ein Trading-Journal unschätzbare Dienste.






