Um an der Börse erfolgreich zu sein, müssen Sie das Rad keineswegs neu erfinden! Zahlreiche Trader teilen ihre Erfahrungen, Strategien und Tipps beim Social Trading. Durch Nachahmung können Sie an diesen Erfolgen teilhaben - garantierte Gewinne gibt es allerdings auch hier nicht.
Wir haben für Sie die verschiedenen Methoden und Plattformen für Social Investing zusammengefasst und zeigen, worauf Sie beim Einsatz achten sollten!
Das wichtigste in Kürze
- Social Trading ist ein facettenreicher Bereich, bei dem wir auf das Wissen anderer Händler setzen oder deren Strategien direkt nachahmen
- Die Methoden eignen sich sowohl für aktives Trading als auch langfristiges Investieren
- Die Erfolgsquote hängt stark von den jeweiligen Händlern ab, denen Sie folgen/deren Trades Sie nachahmen
- Für Einsteiger oder Anleger mit wenig Zeit kann Social Trading ideal sein; auch fortgeschrittene Trader können dabei Ideen sammeln und sich weiterbilden
Social Trading - das steckt dahinter
Das Internet hat unsere Gesellschaft maßgeblich verändert. Trader und Anleger profitieren gleich mehrfach: moderne Online-Broker wie CapTrader bieten ihnen heute einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu den Börsen. Doch auch die Fülle an Informationen und Wissen sowie die Möglichkeit, dieses jederzeit zu teilen, kommt uns zugute!
Beim Social Trading (auch: Social Investing) macht man sich beide Vorzüge zunutze: Trader teilen Ihre Erfahrungen und geben Einblick in ihre Strategie und die Positionen, die sie anlegen. Andere Marktteilnehmer können sie nachbilden und so ebenfalls profitieren.
Das funktioniert entweder automatisiert über ein Tradingprogramm oder durch eine manuelle Ausführung. Erstere Variante ist auch als “Copy Trading” bekannt und bietet einen Zeitvorteil. Dadurch eignet sich diese Methode vor allem für Handelsstrategien, bei denen es auf jede Sekunde ankommt. Zudem profitieren die Nutzer vom hohen Automatisierungsgrad, das heißt: Sie müssen die Positionen nicht selbst öffnen und schließen.
Die händische Ausführung, auch “Mirror Trading” genannt, bietet hingegen mehr Kontrolle. Hier erhält der Händler die Informationen vom Profi-Trader, entscheidet jedoch selbst, welche er davon umsetzen möchte. Diese händische Ausführung erzeugt deutlich mehr Arbeit, kann jedoch mehr Sicherheiten bieten und ist besonders für Personen geeignet, die den erfolgreichen Handel selbst erlernen wollen.

Besonders spannend wird das Konzept durch die vielen Strategien, die zur Verfügung stehen! Hunderte von Händlern gewähren Einblick in ihre Vorgehensweisen. Nicht alle davon sind erfolgreich und einige können lediglich Verluste vorweisen; die große Auswahl macht Social Trading jedoch enorm interessant und abwechslungsreich.
Sie finden die verschiedenen “Vorlagen” meist auf speziellen Social Trading Plattformen oder direkt bei den Brokern. Teilweise bieten Händler den Einblick in ihre Methodik auch privat, zum Beispiel über eine eigene Webseite, an.

Sowohl kostenlose als auch gebührenpflichtige Angebote stehen zur Verfügung, wobei höhere Renditen in der Regel mit einem entsprechenden Preis einhergehen. Unabhängig von den Kosten ist ein Erfolg nicht garantiert: Die Ergebnisse können durchaus hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Dennoch ist das Konzept Social Investing insgesamt sehr nützlich und gerade für Neueinsteiger spannend. Sie können durch die Vorlagen der Profis erste Gewinne realisieren und viel dazulernen. Auch fortgeschrittene Trader finden interessante Impulse und Möglichkeiten, ihr Fachwissen zu erweitern.
Das kann CapTrader:
Sie wollen Social-Trading-Strategien oder andere Methoden direkt und günstig umsetzen? CapTrader ist der ideale Partner: Mit mehr als 1,2 Millionen Wertpapieren und Zugang zum Forex-, Options- und Futuremarkt bieten wir die richtigen Werkzeuge für jede Vorgehensweise!
Wie funktioniert Social Trading?
Der Handel anhand von Vorlagen ist einfach umzusetzen und daher besonders bei Anfängern beliebt. In seiner simpelsten Form besteht Social Investing nämlich nur aus zwei Handlungsschritten:
- passenden Trader/Vorlage finden
- Trades im eigenen Portfolio umsetzen
Mit dem richtigen Broker lassen sich beide Punkte sogar problemlos vereinen.
Natürlich steckt in der Praxis einiges an Arbeit hinter einer erfolgreichen Social-Investing-Strategie und es gibt zahlreiche Aspekte zu beachten! Vor allem das Finden eines Tradingplans, der tatsächlich lukrativ ist, kann sich als schwierig herausstellen.
Das kann CapTrader:
Sie können Tradingvorlagen automatisiert in ein Tradingprogramm übertragen und ausführen und so Ihren Arbeitsaufwand drastisch reduzieren. CapTrader bietet Ihnen kostenlos den dafür notwendigen Zugang zu Software wie der Trader Workstation oder dem TraderFox Trading-Desk!
Lukrative Vorlagen als Grundlage
Der Erfolg von Social Trading steht und fällt mit der Auswahl der Vorlage, die Sie “nachtraden” möchten. Das Angebot ist dabei äußerst umfangreich! Jeder Hobbyhändler kann problemlos eine eigene Strategie anbieten und andere Personen diese nachahmen.
Die Ergebnisse dürften bei einem Laien allerdings eher mäßig ausfallen - sogar eine völlig zufällige Auswahl von Aktien bietet eine statistisch bessere Performance als der durchschnittliche Kleinanleger. Ziel muss es stattdessen sein, die wirklich lukrativen Strategien zu entdecken. Leider ist dies oft leichter gesagt, als getan!
Bei der Suche sollten Sie folgendes beachten:
- Anbieter von Social-Investing-Strategien geben nicht immer ihre bisherige Rendite an. Das macht es für potenzielle Nachahmer schwierig, die tatsächlich erfolgreichen Methoden zu erkennen. Alternative Bewertungsmethoden, wie etwa die Anzahl der Follower, geben hingegen kein akkurates Bild ab.
Wir empfehlen daher, nur auf Anbieter mit einer einsehbaren, nachweislich positiven Rendite zu setzen. Zusätzlich ist es sinnvoll, die Vorlage zunächst auf einem CapTrader Demokonto zu erproben. Dort können Sie die Methode in einem realistischen Umfeld erproben, nutzen dafür allerdings “Spielgeld”. Erst, wenn sich hier über einen längeren Zeitraum positive Resultate zeigen, ist der Start mit “echtem” Geld sinnvoll. Sie können dann problemlos ein reguläres CapTrader Depot eröffnen.
- Ist die bisherige Erfolgsbilanz einsehbar und scheint positiv, muss auch dies keineswegs zukünftige Erfolge garantieren. Die Vorgehensweise kann zum Beispiel durch veränderte Rahmenbedingungen (wirtschaftlicher Umschwung, Wechsel zwischen Bulle und Bär an der Börse, Veränderungen des Leitzinssatzes …) in kürzester Zeit unrentabel werden.
Wie bei allen Handelsstrategien ist eine regelmäßige Prüfung sinnvoll. So können Sie eine abnehmende Rendite rechtzeitig entdecken und auf eine andere Vorlage wechseln, bevor es zu Verlusten kommt. Auch selbstgesteckte Grenzen (“ich wechsle die Strategie, wenn die Ergebnisse für vier Wochen in Folge unter 8 % p.A. fallen”) sind ein nützliches Hilfsmittel aus dem Bereich Money Management, dass Ihnen hier helfen kann.
- Beachten Sie auch die Kosten eines Social-Investing-Plans sowie die Gebühren für Ihren Broker, bevor Sie sich für oder gegen eine Methode entscheiden! Gerade bei einem geringen Depotwert oder wenn Sie nur einen kleinen Teil Ihres Vermögens einsetzen wollen, können die Kosten schnell überproportional ausfallen.
Einige Trader verlangen stattliche Summen für ihre Handelsvorlagen und besondere Premiumangebote können schnell 100 Euro und mehr pro Monat kosten. Die Kosten für die Ausführung der Trades kommen noch hinzu. Je nach Broker sind hier ebenfalls erhebliche Kosten möglich.
Im schlechtesten Fall kostet Sie das Social Trading mehrere hundert Euro pro Monat - eine Geldmenge, die Sie nur mit einem entsprechenden Kapitaleinsatz und guten Renditen wieder “hereinholen” können! Überschlagen Sie daher die Kosten am besten schon bei der Auswahl einer Handelsvorlage.
Das kann CapTrader:
Bei CapTrader handeln Sie das umfangreiche Produktangebot zu äußerst günstigen Konditionen: US-Aktien bereits ab $ 0,01 pro Aktie (Orderminimum: $ 2,00), EU-Aktien bereits ab 0,1 % vom Ordervolumen (Orderminimum 2,00 €), Optionen ab 2,00 €, Futures ab 1,00 €, ETFs ab 2,00 € …
Community Trading
Zum weitläufigen Bereich Social Finance zählt auch das Konzept “Community Trading”. Dabei nutzen Marktteilnehmer nicht nur die Vorlage eines einzelnen Händlers, sondern einer größeren Gruppe. Social Media Netzwerke und Foren bieten sich dafür besonders an und bilden meist die Grundlage.
Die Mitglieder diskutieren, analysieren und optimieren hier ihre Tradingstrategien und Investments. Auch der Austausch von angeblichen Geheimtipps ist ein wichtiger Faktor. Ziel ist es dabei immer, die eigene Rendite zu verbessern.
Doch nicht jeder hat Zeit und Lust, sich aktiv in solche Gruppen einzubringen. Eine Möglichkeit, dennoch vom Wissen der Community zu profitieren, bildet die automatische Auswertung: Künstliche Intelligenz kommt dafür zum Einsatz und kann zum Beispiel die Stimmung der Trader zu einem konkreten Asset erfassen (Sentiment-Analyse).

Es handelt sich dabei um einen Teilbereich von KI-Trading, der für den Anwender mehrere Vorteile hat. So können die Programme in Sekundenschnelle Millionen von Social Media Posts und Beiträge anderer Seiten auswerten. Auch Sprachbarrieren fallen weg, sodass die Nutzer Informationen aus aller Welt sinnvoll einsetzen können.
Zusätzlich können auch die Posts außerhalb der “Finanz-Bubble” erfasst werden. Dies ist zum Beispiel nützlich, um Meinungen zu Produkten zu erhalten, bevor man in das dahinterstehende Unternehmen investiert.
Social Trading Plattformen: Welche Methode passt zu mir?
Social Finance unterteilt sich in die Bereiche Copy Trading, Mirror Trading und Community Trading. Jedes dieser drei Felder stellt eine eigene Methode dar, die jeweils besondere Vor- und Nachteile hat. Für welche Nutzer sie jeweils geeignet sind, haben wir im Folgenden zusammengefasst:
1. Copy Trading
Beim Copy Investing kopiert man die Tätigkeiten eines anderen Händlers vollständig. Eröffnet oder schließt der Trader eine Position, wird dieser Schritt in Echtzeit weitergegeben. Die Broker der “Follower” erhalten diese Information und führen den gleichen Handel automatisiert aus.

Diese automatische Umsetzung stellt eine enorme Zeit- und Aufwandsersparnis dar! Gleichzeitig bildet sie aber auch ein erhebliches Risiko, da keine Prüfung der jeweiligen Trades möglich ist. Sie müssen dem Händler, dem Sie folgen, daher völlig vertrauen!
Wir empfehlen, diese Form von Social Investing nur bei nachweislich erfolgreichen Tradern anzuwenden. In den meisten Fällen müssen Sie mit Gebühren rechnen, da derart erfolgreiche Händler Ihre Vorgehensweise nur selten kostenlos teilen.
Zudem ist es beim Copy Trading sinnvoll, nur eine begrenzte Kapitalmenge einzusetzen. Achten Sie auf ausreichende Diversifikation und nutzen Sie bei Bedarf lieber mehrere Vorlagen, um das Risiko zu begrenzen. Sollte eine dieser Social Trading Positionen für Verluste sorgen oder sogar völlig wertlos werden, haben Sie nur einen geringen Betrag verloren.
Besondere Vorsicht ist bei der Kombination von Copy-Geschäften und Margintrading geboten! Beim gehebelten Handel sind höhere Gewinne, aber auch Verluste möglich. Sie können theoretisch mehr Geld verlieren, als Sie initial eingesetzt haben.
Sollte Ihre Handelsvorlage negative Ergebnisse erzielen, könnten sich Ihre Verluste schnell summieren. Es kann zum Margin Call und dem Totalverlust kommen.
Als wichtiger Schritt vor dem Start ist ein Versuch auf einem CapTrader Demokonto sinnvoll. Dort können Sie die Performance des Social Trading Anbieters in einer realistischen Handelsumgebung erproben, ohne Ihr Kapital aufs Spiel zu setzen.
Copy Trading - Praktische Umsetzung
Copy Trading benötigt, definitionsgemäß, eine vollautomatische Ausführung. Müssen Sie hingegen jeden Handel erst händisch akzeptieren und ausführen, würde Mirror Trading vorliegen.
Einige Social Investing Plattformen haben sich auf Copy Trading spezialisiert und bieten eine “All-inclusive-Lösung”. Hier erhalten Sie Zugang zu einer Reihe von Handelsvorlagen und profitieren von einer automatischen Ausführung. Die Anbieter sind jedoch in Sachen Datenschutz, Sicherheit und Seriosität mehrheitlich unterdurchschnittlich. Zudem erheben sie oft horrende Gebühren, die Teilweise in einer niedrigeren Rendite versteckt werden.
In der Praxis könnte das so aussehen: Sie wählen auf der Social-Investing-Plattform eine Tradingstrategie aus, die Ihnen 6 Prozent Rendite pro Jahr einbringen soll. Die Plattform selbst scheint kostenlos zu sein, da keine gesonderten Gebühren erkennbar sind. Was Sie jedoch nicht sehen: Die tatsächliche Performance beträgt 9 Prozent pro Jahr; die 3 Prozent Differenz streicht sich die Social Trading Plattform ein.
Im Vergleich dazu sind die Gebühren bei einem Broker wie CapTrader immer klar einsehbar und deutlich geringer. Nutzen Sie zum Beispiel Aktien für Daytrading, können Sie schon ab $ 0,01 für US-Aktien (Orderminimum: $ 2,00) oder 0,1 Prozent vom Ordervolumen für EU-Aktien (Orderminimum: 2,00 €) handeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Social Investing oder eine andere Strategie einsetzen.
Sonderform: Managed Accounts
Eine andere Investmentform, die nach einem sehr ähnlichen Prinzip funktioniert, sind die Managed Accounts von CapTrader. Hier wählen Sie, ähnlich dem Social Trading, einen von sieben verfügbaren Portfoliomanagern aus. Diese handeln anschließend mit Ihrem Kapital.
Natürlich können Sie schon vor der Auswahl einsehen, welche Strategie zur Anwendung kommt. Ein weiterer Vorteil: Das Kapital bleibt durchgängig in Ihrem Besitz, auf einem sicheren CapTrader-Konto. Der gewählte Trader erhält lediglich die Erlaubnis, Ihr Geld vorübergehend für die beschriebenen Finanzgeschäfte zu nutzen.
Die Rendite landet anschließend ebenfalls auf Ihrem CapTrader Depot. Wie beim Social Investing, fällt auch hier keine Arbeit für Sie an. Alles läuft automatisch über die CapTrader Plattform.
Managed Account verbinden damit die Vorzüge von Copy Trading (Strategie der Profis kopieren; kein persönlicher Aufwand) mit der Seriosität und Sicherheit eines BaFin kontrollierten Brokers. Auch die niedrigen Gebühren von CapTrader kommen Ihnen bei dieser Vorgehensweise zugute und sorgen für eine höhere Gesamtrendite.
2. Mirror Trading
Das Mirror Trading kann als eine “abgeschwächte Form” von Copy Investing bezeichnet werden. Auch hier wählen Sie eine Social Trading Vorlage aus und erhalten Informationen zu deren Trades. Die tatsächliche Ausführung liegt allerdings bei Ihnen!

Da die Positionen Ihrer Handels-Vorlage nicht automatisch übernommen werden, haben Sie das letzte Wort. Sie können zum Beispiel zu riskante oder aus Ihrer Sicht ungünstige Trades ignorieren und nur die attraktiven Vorschläge umsetzen. Trading-Signale funktionieren oft auf ähnliche Weise; die Grenzen sind hier fließend.
Sie behalten beim Mirror Investing stets die volle Kontrolle. Daher eignet sich diese Social-Finance-Variante vor allem für Händler, die weniger Risiko tragen wollen oder die dem Signalgeber nicht völlig vertrauen. Im Gegenzug müssen Sie jedoch mit einem erheblichen Mehraufwand rechnen, da die Trades manuell auszuführen sind.
Hierdurch entsteht zudem ein zeitliches Problem. Durch die versetzte Durchführung ist Mirror Trading für schnelle Strategien eher ungeeignet. Wenn Sie also zum Beispiel mit Daytrading Geld verdienen wollen, könnte die Latenz für Nachteile sorgen.
Weitere Vorteile ergeben sich, wenn Sie Ihre eigene Tradingstrategie oder Finanzwissen verbessern wollen. Da Sie die Positionen Ihrer Social-Investing-Vorlage einsehen und händisch umsetzen müssen, bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, diese zu analysieren und zu verstehen, um so Ihr Fachwissen zu erweitern.
Mirror Trading - Praktische Umsetzung
Der Einsatz von Mirror Trading ist einfacher und flexibler, da Sie selbst die Handelsvorschläge empfangen und nach Belieben umsetzen können. Sie sind damit nicht an einen konkreten Broker gebunden und können den günstigsten Anbieter mit der größten Auswahl nutzen.
Der Produktkatalog des Brokers sollte natürlich zu den Social-Trading-Informationen, die Sie erhalten, passen. Wenn Sie zum Beispiel Mirror Investing Input für eine spezielle Optionsstrategie abonnieren, Ihr Neobroker aber nur den Handel mit einer handvoll Aktien und ETFs und keine Optionen anbietet, ist eine Umsetzung unmöglich. Zugegebenermaßen ein eher extremes Beispiel, aber die Auswahl kann sich auch in Faktoren wie verfügbare Hebel/Margintrading oder den Gebühren äußern.
Das kann CapTrader:
CapTrader ist einer der wenigen deutschsprachigen Broker bei dem Sie Aktien, ETFs, Futures, Devisen, Kryptowährungen, Zertifikate, Anleihen und Optionen handeln können. Dabei haben Sie Zugang zu Millionen von Assets und profitieren von günstigsten Konditionen.
3. Community Trading
Warum nur Input von einem einzigen Experten beziehen, wenn Sie hunderte oder gar tausende von Personen befragen können? Beim Community Trading setzt man auf Schwarmintelligenz und nutzt die Meinungen, Nachrichten und Informationen aus dem Internet.
Spezielle Programme durchsuchen das Netz und stellen die Ergebnisse in übersichtlicher Form für Sie zusammen. Auch bei dieser Variante von Social Investing müssen Sie anschließend selbst Handelspositionen eröffnen, um von den Resultaten zu profitieren.
In der einfachsten Form könnte die Software etwa die Meinung tausender Analysten zum Ölpreis abfragen und eine Tendenz ableiten. Anschließend könnten Sie zum Beispiel durch Future Trading auf Öl Gewinne erzielen - das funktioniert natürlich nur, wenn die prophezeite Preisveränderung auch wirklich eintrifft!
Community Investing ist nicht frei von Fehlern und kommt mit einem gewissen Risiko daher. Selbst, wenn Meinungen und Ideen im Internet millionenfach geteilt werden, ist dies keine Garantie, dass sie auch korrekt sind/die Prognosen auch eintreffen! Wie bei allen Social Finance Formen ist daher eine gesunde Vorsicht und gutes Money Management erforderlich.
Zudem leiden derartige Strategien unter dem Problem, dass eine Vorhersage nicht eintreffen kann, wenn sie zu offensichtlich ist. Wenn die Community-Programme einen Trend erfassen, erfahren alle Nutzer davon und werden versuchen zu profitieren. So wird ein scheinbarer Geheimtipp schnell weltweit bekannt.
In der Folge fließt durch die Social-Trader so viel Kapital in das jeweilige Asset, dass sich die Preise verschieben und die Prophezeiung nicht mehr eintreffen kann. Einige Marktteilnehmer handel aus diesem Grund bewusst gegen die Empfehlungen der Community-Finance-Programme, doch auch dabei kann es zu erheblichen Problemen kommen.
Zudem ignorieren viele Community-Finance-Ansätze die Bedeutung des “Smart Money”. Fonds, Investmentbanken und andere professionelle Marktteilnehmer agieren nach eigenen Regeln, die nicht von den Programmen erfassbar sind. Ihr Einfluss auf die Marktentwicklung ist gewaltig, bleibt aber für private Anleger und Trader eine Blackbox.
Community Trading - Praktische Umsetzung
Für die Umsetzung stehen eine Reihe von Social Trading Plattformen bereit, die das Internet nach entsprechenden Informationen durchsuchen. Je nach Qualität können dabei hohe Gebühren anfallen. Günstige oder gar kostenlose Anbieter finanzieren sich hingegen über Werbeanzeigen oder den Handel mit den persönlichen Daten der Nutzer.
Im Gegensatz zu Copy und Mirror Trading ist sogar eine manuelle Recherche möglich! Sie können die zahlreichen Finanzforen, Nachrichtenseiten, fachbezogene Accounts auf Social Media Seiten etc. selbst durchsuchen. Zweifellos ein zeitaufwendiger Vorgang, aber auch eine Möglichkeit, sich zusätzliches Wissen über den Finanzbereich anzueignen.
Haben Sie einen Trend identifiziert - egal, ob durch eigene Untersuchung oder eine Software - empfehlen wir dringend, diesen durch andere Quellen zu bestätigen! Sie können zum Beispiel Daytrading Charts, Forex Signale oder Trading Signale/Signaldienste verwenden, um Ihre Annahmen zu verifizieren.
Umgekehrt kann die Methode auch dazu beitragen, Ihre anderweitig erstellten Trading-Ideen zu prüfen. Viele Händler suchen Bestätigung oder Gegenmeinungen in Foren und Gruppen, bevor sie ihre Positionen anlegen. Obwohl sie es kaum so bezeichnen würden, handelt es sich dabei Community Trading!
Fazit: Social Trading als interessante Portfolioergänzung
Das Grundkonzept der Börsen ist, dass eine sehr große Anzahl an Marktteilnehmern zum Kaufen und Verkaufen von Assets zusammentreffen. Mit Social Trading machen Sie sich diesen Umstand zunutze und profitieren vom Knowhow dieser Anleger und Trader!
Experten teilen dazu ihre Handelsempfehlungen mit den Nutzern. Diese können die Trades entweder automatisch (Copy) oder händisch (Mirror) nachahmen. Besonders Neueinsteiger oder Marktteilnehmer, die keine zusätzliche Zeit und Energie investieren möchten, können so erfolgreichen Vermögensaufbau betreiben.
Die Ergebnisse können stark variieren - je nachdem, welche Vorlage zum Einsatz kommt. Auch Verluste sind dabei möglich, sodass eine eingehende Prüfung der angeblichen Experten und ihrer Performance wichtig ist. Ein Test auf einem CapTrader Demokonto ist eine gute Möglichkeit, sich von der Qualität dieser Tipps in einer sicheren Umgebung zu überzeugen.
Mit Community Investing steht eine weitere Variante zur Verfügung, die flexibel zur Bestätigung oder Entwicklung von Handelspositionen einsetzbar ist. Dabei prüfen Sie durch eine Software oder persönlich die Meinungen und Informationen anderer Marktteilnehmer in Foren, Social-Media-Kanälen, Gruppen, Newsseiten und mehr.
Alle Formen von Social Trading sind theoretisch geeignet, eine ansprechende Rendite zu erzielen - und dies sogar oft mit sehr geringem persönlichen Aufwand. Eine Garantie für den erfolgreichen Handel bieten sie allerdings nicht, sodass eine gesunde Vorsicht empfehlenswert ist!
Zudem bleiben die möglichen Ergebnisse in vielen Fällen hinter anderen Methoden zurück. Selbst der simple Kauf bewährter Unternehmen durch einen Aktien-Sparplan könnte langfristig für höhere Gewinne sorgen.




