Künstlicher Intelligenz und Automatisierung wirbeln unser Leben durcheinander und machen auch vor der Finanzwelt nicht halt: KI Trading ist in aller Munde und soll uns vollautomatisch hohe Gewinne ermöglichen. Doch was ist dran an diesen Versprechen, wo kann uns künstliche Intelligenz unterstützen und worauf sollten Händler achten? Wir haben die Antworten!
Das wichtigste in Kürze
- Beim KI Trading kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz, um den Börsenhandel zu optimieren oder ganz zu übernehmen
- KI Apps und Programme sind als Unterstützung bereits sehr weit verbreitet und leisten unschätzbare Dienste
- Vollautomatische KI Trading Apps, die den gesamten Handel abwickeln, sind hingegen selten und mit schweren Problemen behaftet
- Zahlreiche Anbieter locken mit zuverlässigen Gewinnen, können diese Versprechen aber nicht einhalten. Wir erklären, warum.
KI Trading: Die Zukunft des Börsenhandels?
In den letzten Jahren hat künstliche Intelligenz und Automatisierung in fast alle Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten. Vor allem Felder, in denen bereits viele Daten vorliegen, sind prädestiniert.
Der Finanzsektor ist dabei ein ideales Ziel für den Einsatz von KI:
- Der Börsenhandel bietet eine perfekte Datenbasis für das Training von künstlicher Intelligenz. Milliarden von Datensätzen (Transaktionen, Kursveränderungen …) aus über 100 Jahren erfasster Geschichte stehen zur Verfügung!
- Der KI-Einsatz lohnt sich hier massiv und motiviert die Entwickler. Wer eine erfolgreiche KI Trading App entwickelt, kann auf riesige Gewinne hoffen.
- Menschliche Trader sind von der Finanzwelt überfordert und machen häufiger Verluste als Gewinne, wie ein Blick auf unseren Bericht zu Daytrading mit Aktien zeigt. Hier besteht also ein großes Bedürfnis für Hilfe durch KI!
- Backtesting, also das Prüfen von geplanten Handelsstrategien anhand historischer Daten, ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreichen Tradings. Auch hier kann künstliche Intelligenz viel Zeit und Arbeit einsparen.
- Weitere Anwendungsbereiche sind zum Beispiel die Sentimentanalyse (Durchforsten des Internets, um die Stimmung der Marktteilnehmer zu ergründen), Optimieren von Ein- und Ausstiegszeitpunkten, automatisierte Warnungen und vieles mehr.
KI Trading erlebt aktuell einen enormen Hype, da es automatisierte Gewinne ohne aktives Zutun verspricht. Der Händler, der solche KI Trading Apps einsetzt, soll nie wieder arbeiten müssen, da er kontinuierlich Geld verdient.
Wie bei anderen Erfolgsversprechen der Finanzwelt gilt aber auch hier: Was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist auch zu schön, um wahr zu sein! Alle neuen Technologien, Strategien oder Geheimtipps, die hohe Gewinne versprechen, werden innerhalb kürzester Zeit zum Standard in der Finanzwelt ihre Vorteile sind dahin.
Auch KI Trading bringt für den durchschnittlichen Marktteilnehmer aktuell keine messbaren, langfristigen Renditevorteile. Künstliche Intelligenz kann Sie jedoch an verschiedenen Stellen bei Ihrer Handelstätigkeit unterstützen und so Ihre Vorgehensweise optimieren und viel Zeit und Energie einsparen.

Wie funktioniert KI Trading?
Egal ob Chatbot, Selbstfahrendes Auto oder KI Trading App: Künstliche Intelligenz benötigt möglichst viele Daten, um eine Fertigkeit (zum Beispiel erfolgreiche Börsengeschäfte) zu erlernen.
Die Finanzwelt bietet genau solche Daten und ist daher ideal für KI-Anwendungen geeignet!
- Anhand von Datensätzen werden KI-Systeme unter Anleitung menschlicher Experten trainiert (“überwachtes Lernen”): Sie lernen, einfache Zusammenhänge und Muster korrekt zuzuordnen.
- Mit ausreichend Training sind die Systeme in der Lage, auch neue Zusammenhänge zu erkennen und können nützliche Informationen liefern.
- Datensätze müssen in strukturierter Form (das heißt: organisiert und in vordefinierter Form, zum Beispiel einer Tabelle) vorliegen. Dies ist bei Finanzgeschäften glücklicherweise häufig der Fall.
- In anderen Lebensbereichen sind Daten überwiegend unstrukturiert, was den sinnvollen Einsatz erschwert.
Beim Swing Trading mit der Trendfolgestrategie versuchen Händler, die Auf- und Abbewegungen während eines Trends zu nutzen. Das Erkennen dieses Trends ist dazu das A und O - KI Trading kann dabei helfen, die passenden Ein- und Ausstiegspunkte zu entdecken.
Grundsätzlich sind alle Ergebnisse, egal ob es sich um eine Textausgabe, eine Handelsempfehlung oder ein computergeneriertes Bild handelt, immer nur ein Näherungswert. Die Systeme geben die Antwort aus, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit korrekt ist.
Aufgrund ihres Aufbaus handelt es sich bei den gängigen KI-Systemen daher streng genommen nicht um künstliche Intelligenz. Sie erfüllen keine der Aspekte, die für die Definition von Intelligenz entscheidend sind: Lernfähigkeit, Problemlösung, Urteilskraft, Wahrnehmung, schlussfolgerndes Denken.
Gut zu wissen:
Bei KI Trading App, Chatbots und ähnlichen Systemen handelt es sich nicht um “künstliche Intelligenz” im wissenschaftlichen Sinn. Der Begriff wird dennoch, vor allem aus Marketing-Zwecken, verwendet.
Stattdessen fallen die Programme in den Bereich Machine Learning. Dieser hat sich bereits in den 1990er Jahren als eigenständiges Feld etabliert, gilt aber heute zumindest in der Forschung noch als Teilbereich der künstlichen Intelligenz.
Achtung! Nicht alles ist “KI Trading”
Künstliche Intelligenz (KI) oder die englische Bezeichnung Artificial Intelligence (AI) sind die häufigsten Buzzwords unseres aktuellen Jahrzehnts. Kein neues Start-up, keine App kann mehr auf Erfolg hoffen, wenn sie diese Begriffe nicht in ihrem Business Modell nennen.
Dabei wurde der Begriff “künstliche Intelligenz” bis zur absoluten Bedeutungslosigkeit entwertet und kommt häufig nur noch zu Marketing-Zwecken zum Einsatz:
- Zahlreiche Anbieter bieten einfache, automatisierte Investmentprodukte an (zum Beispiel ein Anlageprodukt, das anhand einfacher Fragen an den Nutzer einen Investmentmix zusammenstellt) und bezeichnen diese vollmundig als KI Trading.
- Auch verschiedene Trading Bots werden als “AI Trading Bot” angepriesen. Tatsächlich handelt es sich aber oft nur um einfache Signaldienste, die anhand von vorgefertigten Regeln auf Marktveränderungen reagieren und keine Form von Intelligenz besitzen.
- Eine weitere, beliebte Täuschungsmethode ist das Einbinden künstlicher Intelligenz an einer nicht-kritischen Stelle (zum Beispiel automatische Beantwortung von Support-Anfragen), um anschließend das gesamte Produkt als “AI powered” anbieten zu können.
Derartige Täuschungsversuche und die geringe Qualität sowie Sicherheitsrisiken verschiedener KI-Anwendungen haben bereits große Aufmerksamkeit erfahren. Immer mehr Nutzer sind heute vorsichtig oder vermeiden derartige Angebote ganz.
Auch wir empfehlen, beim Einsatz von KI Trading gesunde Vorsicht walten zu lassen: KI Trading Bots und ähnliche Dienste sollten genau geprüft und zunächst in einer sicheren Umgebung wie einem Paper Trading Konto eingesetzt werden!
So können Sie KI Trading einsetzen
KI-unterstütztes Trading ist generell für alle Strategien nutzbar. Abhängig davon, wie und wo Sie traden, kann es jedoch schwerer oder leichter fallen, auf künstliche Intelligenz umzusteigen. Wir stellen Ihnen im Folgenden die wichtigsten Anwendungsgebiete vor.
KI Trading Apps / Bots
- Trading Bots sind die Königsklasse im Bereich der künstlichen Intelligenz im Finanzbereich: Sie informieren uns über lukrative Trades. Anschließend können wir entsprechende Positionen eröffnen.
- Einige solcher KI Trading Apps übernehmen sogar das Trading vollautomatisch - ein Service, der teilweise mit höheren Kosten verbunden ist.
- Die Angebote variieren im Funktionsumfang und Erfolgsquote sehr stark.
- Auch der Kostenpunkt ist sehr unterschiedlich: Einige KI Trading Bots sind kostenlos nutzbar, andere kosten hunderte von Euro pro Monat!
Zu den bekanntesten KI Trading Bots zählen aktuell:
| Name | Preis |
| Trade Ideas | Kostenlos, leistungsfähige Pakete ab $89 pro Monat |
| TrendSpider | ab $51 pro Monat |
| Tickeron | ab $72 Monat |
| Cryptohopper | Kostenlos, bis $108 pro Monat |
Fast alle KI Trading Bots werden bei einem Broker Ihrer Wahl ausgeführt. Sie können die Handelsempfehlungen also problemlos in Ihrem CapTrader Depot durchführen. Auch die Verwendung eines Paper Trading Kontos ist möglich.
In praktischen Tests zeigen die KI Trading Bots leider keine messbaren Vorteile. Ihre Ergebnisse bleiben meist weit hinter den Gewinnen eines erfahrenen Traders zurück. In der Finanz-Community werden mehrere mögliche Gründe für diese schwachen Resultate diskutiert:
- Zu viele Daten: Grundsätzlich profitiert künstliche Intelligenz von vielen Datensätzen, anhand derer sie die jeweilige Aufgabe erlernen kann. Die Finanzmärkte überfluten die Programme jedoch mit tausenden von Kennzahlen und Millionen von Assets. Eine so hohe Anzahl an Inputs ist von zufälligen Zahlen (“White Noise”) nicht mehr zu unterscheiden und erlaubt keine sinnvollen Prognosen.
- Außergewöhnliche Ereignisse: Die Volatilität der Märkte, Häufigkeit von Crashes und Krisen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und dürfte sich auch in Zukunft weiter beschleunigen. KI Trading Apps sind nicht in der Lage, solche Begebenheiten zu navigieren und verursachen in schwierigen Marktphasen häufig Verluste.
- Anwendungsfehler: Eine beliebte Theorie für die schlechten Ergebnisse des KI Tradings ist die falsche Verwendung und mangelnde Fähigkeiten der Anwender. Probleme wie zu geringes Kapital, falsche Einstellungen oder die Verwendung des falschen Bots könnten die häufigen Misserfolge erklären.
Sentimentanalysen durch Language Models
Maschinelles Lernen in Form von Natural Language Processing hat in den letzten Monaten Schlagzeilen gemacht. Insbesondere ChatGPT, eine Anwendung des KI-Unternehmens OpenAI, erfreut sich großer Beliebtheit.
- Durch die Verarbeitung gigantischer Mengen von Texten konnte die einfache KI lernen, Gespräche zu führen, Texte zu verfassen und das Internet nach Informationen zu durchsuchen.
- Auch im Finanzsektor spielen solche Large Language Models (LLM) eine wichtige Rolle: Sie können im Rahmen der sogenannten Sentiment Analysis die Stimmungen der Märkte durch die Internetrecherche erfassen.
- Überprüft werden zum Beispiel Aspekte wie: Wie viele Trader sprechen über ein Aktienunternehmen? Welche Empfehlungen geben Analysen ab? Wie reagieren Trading-Communities?
- LLMs sind nicht auf eine einzelne Sprache beschränkt und können auch Teile des Internets durchforsten, die für einen einzelnen Händler nicht zugänglich wären.
Zahlreiche, langfristig orientierte Investoren nutzen die Sentimentanalyse bereits, um interessante Aktien zu entdecken. Beim aktiven Handel spielen die Analysen hingegen eine eher untergeordnete Rolle: Privatleute haben keinen Zugriff auf Echtzeit-Informationen, da LLMs generell zeitverzögerte Daten liefern.
So entsteht ein zeitlicher Nachteil, der den Einsatz für das Trading äußerst schwierig macht. Im professionellen Bereich werden jedoch ähnliche Systeme verwendet, die nicht unter einer solchen Verzögerung leiden.
Unterstützung für Händler
Mit künstlicher Intelligenz können Kennzahlen überwacht, Handelssignale entdeckt und Fragen schnell beantwortet werden. Diese Form, bei der ein Händler selbst tätig wird und KI lediglich zur Unterstützung einsetzt, scheint aktuell die größten Vorteile zu bringen.
Denkbar ist der Einsatz zum Beispiel bei:
- Aufbereitung und Darstellung von gewünschten Daten.
- Berechnung von Kennzahlen, von einfachen Werten wie dem KGV bei Aktien bis hin zu komplexen Formeln.
- Hilfe bei der Chartanalyse, etwa bei Daytrading Charts. KI kann hier helfen, Linien, Wimpel, Keile und Co. korrekt einzuzeichnen.
- Künstliche Intelligenz kann außerdem Informationen aufbereiten und so Personen helfen, die Trading lernen wollen.
Die Anwendungsbereiche sind äußerst vielfältig! Künstliche Intelligenz spielt heute bereits für viele aktive Händler eine wichtige Rolle, die sich mit steigendem Funktionsumfang in Zukunft weiter erhöhen dürfte.
Lohnt sich KI Trading? Vor- und Nachteile erklärt
Mit KI Trading gibt es eine Reihe neuer Chancen für Händler. Richtig eingesetzt, versprechen die Apps eine deutliche Verbesserung bisheriger Renditen! Die wichtigsten Vorteile solcher Programme sind:
- Kann bestehende Strategien optimieren: KI Trading ist am effektivsten, wenn es mit dem vorhandenen Fachwissen und gesunden Menschenverstand eines erfahrenen Traders kombiniert wird. Die verschiedenen Apps bieten eine ideale Unterstützung, mit der Sie Ihre bisherige Vorgehensweise verbessern können.
- Kann Händlern Arbeit abnehmen: Zahlreiche zeitintensive Aufgaben, vom Backtesting bis hin zum Führen eines Trading Journals, lassen sich durch künstliche Intelligenz abkürzen oder sogar völlig automatisieren.
- Kann dabei helfen, Trading zu erlernen: Sie möchten zum ersten Mal Optionen handeln oder mit anderen Assets das Trading lernen? KI Trading Apps helfen, erste sinnvolle Positionen zu eröffnen und so die Grundlagen zu verinnerlichen.
Achtung!
Wir empfehlen Anfängern dringend, KI Trading zunächst auf einem Paper Trading Konto zu erproben, bevor Sie echtes Kapital einsetzen!
- Kann große Datenmengen verarbeiten: Künstliche Intelligenz kann selbst größte Datenmengen in Sekundenschnelle verarbeiten und auch auf Inhalte in anderen Sprachen zugreifen. So helfen KI Apps, gewünschte Informationen zu entdecken, die für menschliche Händler nicht oder nur mit großem Aufwand zugänglich wären.
- Kann menschliche Schwächen ausgleichen: Emotionale Reaktionen, übermäßige Gier, Momente der Unachtsamkeit oder langsame Reaktionszeiten gefährden unsere Rendite. Ein KI-System kennt derartige Schwächen nicht und kann daher eine ideale Ergänzung bilden.
- Einfache Anbindung (bei einem hochwertigen Broker!): Professionelle Broker bieten passende Schnittstellen, um KI Trading Apps einfach und ohne hohen technischen Aufwand anzubinden. So ist bei CapTrader nicht nur die direkte Verbindung möglich; Sie können mit AgenaTrader sogar selbst eigene Trading-Algorithmen erstellen!
Es gibt aber auch einige Nachteile, die beim Umgang mit KI Trading Apps entstehen und die Händler vor dem Einsatz beachten sollten:
- KI Trading benötigt kontinuierliche Anpassung: Ein Trading-Algorithmus, der heute noch hocheffizient ist, kann bereits morgen massive Verluste erwirtschaften. Konstante Überwachung, Anpassung und Sicherheitsmechanismen sind daher notwendig und können eventuelle Einsparungen schnell auffressen.
- Wirklich effektive Modelle sind nicht zugänglich: Wer einen Trading-Algorithmus entwickelt, der zuverlässig hohe Gewinne erwirtschaftet, wird diesen auf keinen Fall teilen. Denn wenn andere Händler die Vorgehensweise kopieren, ist dieser Erfolg schnell dahin. Sie werden daher bei KI-Trading-Dienstleistern keine Angebote finden, die wirklich effektiv sind.
- Auch KI Trading hat hohe Anforderungen: Um erfolgreiches KI Trading zu betreiben, müssen Händler über gutes Fachwissen und ausreichendes Startkapital verfügen. Hinzu kommen Programmierkenntnisse, die (je nach verwendeter KI Trading App) benötigt werden. Der Einstieg fällt daher genauso schwer wie beim “traditionellen” Trading.
- Es kann ein Risiko durch den Anbieter bestehen: Einige KI Trading Apps verlangen die Anmeldung bei einem bestimmten Broker, die Einzahlung auf ein Konto oder ähnliche Maßnahmen. Hier drohen hohe Kosten, Betrug, Datendiebstahl, Steuerprobleme und mehr!
- KI Trading führt nicht nachweislich zu höheren Gewinnen: Der Handel mithilfe von künstlicher Intelligenz bringt für den durchschnittlichen Trader keinen messbaren Vorteil. Ein Umstieg lohnt sich daher in der Regel nur für Personen, die über außergewöhnliche Computerkenntnisse verfügen.
Die Anmeldung bei einer KI Trading App birgt zahlreiche Risiken, die von hohen Kosten bis hin zu mangelnder Sicherheit Ihres Kapitals reichen. Wir empfehlen daher dringend, die Angebote genau zu prüfen und nach Möglichkeit KI-Programme bei einem etablierten Broker einzusetzen.
Fazit: Neue Chancen durch KI Trading
Kaum ein Thema zieht aktuell mehr Aufmerksamkeit auf sich als künstliche Intelligenz. Auch aus dem Finanzbereich ist KI nicht mehr wegzudenken. Versprechen von vollautomatischem Reichtum dank KI Trading Apps sind jedoch absurd: Es gibt keine Technologie, Strategie oder Geheimwissen, mit dem sich der Markt langfristieg überbieten lässt!
KI Trading kann zwar keine zuverlässigen Gewinne erzeugen; erfahrene Händler setzen die Technologien jedoch mit großem Erfolg zur Unterstützung ein! Möglich ist zum Beispiel:
- Datenaufbereitung
- Monitoring von Kennzahlen
- Hilfe bei der Chartanalyse
- Erstellen von Trading-Algorithmen
- Erklärung von Strategien, um Trading zu erlernen
- Sentimentanalyse: Internetrecherche, um die Stimmung der Märkte zu ergründen
Bei allen Anwendungen von KI Trading ist immer eine gesunde Vorsicht geboten! Falsche Ergebnisse, Datendiebstahl, überhöhte Kosten und andere Gefahren können drohen.
Zudem haben sich Begriffe wie KI Trading, AI Trading, Trading Bots etc. zu nahezu bedeutungslosen Worthülsen entwickelt. Sie kommen aus Marketingründen zum Einsatz und haben oft wenig bis gar nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun.
Prüfen Sie daher KI Trading App vor dem Einsatz. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie zu einem neuen Broker/Kryptobroker wechseln sollen, um dessen KI Trading zu nutzen. Hier erwarten Sie oft hohe Gebühren und geringe Sicherheit, was die Angebote insgesamt eher unattraktiv macht.
Wer bereit ist, die vielen Tücken des KI Tradings zu navigieren und über solide Computerkenntnisse verfügt, kann mit den gängigen Apps durchaus Erfolge erzielen. Die meisten KI-Trader dürften sich jedoch für die Entwicklung eines eigenen Bots bzw. Trading-Algorithmuses entscheiden.




