Beim Fremdkapital Trading nutzen Sie Kapital, das ein Unternehmen, Broker oder ein anderer Investor bereitstellt. Sowohl die potenziellen Gewinne als auch die Risiken können sich dadurch massiv erhöhen.
Es stehen mehrere Varianten von Fremdkapital-Trading zur Verfügung, die jeweils eigene Vor- und Nachteile besitzen. Wir erklären im Folgenden, welche Möglichkeiten es für Privatleute und Profi-Trader gibt und wann sich diese Tradingform wirklich lohnt.
Das wichtigste in Kürze
- Beim Fremdkapital-Trading nutzen Händler das Kapital von Geldgebern, um ihre Gewinne zu maximieren
- Beliebte Formen sind das Margin-Trading oder die Zusammenarbeit mit sog. “Prop-Firmen”
- Auch Berufshändler, die für Hedgefonds, Investmentbanken und Co. arbeiten, betreiben letztlich Fremdkapital-Trading
- Die CapTrader Managed Accounts bieten eine umgekehrte Form: Professionelle Trader handeln mit Ihrem Kapital in Ihrem Namen
Fremdkapital Trading: Was ist das?
Um Gewinne an den Finanzmärkten zu erzielen, benötigt man nicht viel: Einen Broker, der Zugang zu den Börsen ermöglicht und etwas Geld, dass man in aussichtsreiche Aktien, Derivate und Co. anlegt.
Je mehr Kapital ein Händler in ein Asset investieren kann, desto größer ist sein absoluter Gewinn im Falle einer Kurssteigerung. Bei einem Kursrückgang verliert er jedoch auch einen größeren Betrag. Um diesen Effekt zu maximieren und die größtmögliche Rendite (bei gleichzeitig höherem Risiko!) zu erzielen, kommt häufig Fremdkapital-Trading zum Einsatz.
Dabei nutzen Trader Geld, das nicht ihnen gehört, für Börsengeschäfte. Dies kann auf unterschiedliche Weise funktionieren:
- Qualifizierte Personen können von privaten Geldgebern Kapital erhalten
- Firmen können Trader beauftragen, ihr Firmenkapital zu vermehren
- Ein privater Händler kann sich Geld von seinem Broker leihen, um effektiver zu traden (Margin-Trading)
- Hedgefonds können mit dem Geld ihrer Investoren traden
- und vieles mehr
Eine solche Zusammenarbeit kann sich für beide Seiten, den Geldgeber und den Trader, sehr lohnen. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Gewinne aufzuteilen:
- Der Händler behält die Gewinne und zahlt lediglich eine Gebühr an den Geldgeber (zum Beispiel beim Margin-Trading)
- Trader und Geldgeber teilen die Gewinne in einem festgelegten Verhältnis, zum Beispiel 80 zu 20 oder 50/50
- Der Geldgeber behält die Gewinne und zahlt eine Belohnung oder (im Falle eines Angestelltenverhältnisses) ein Gehalt an den Trader
Je nachdem, welche genaue Konstellation vorliegt, sind unterschiedliche Vorgaben und Gesetze zu beachten. So ist es zum Beispiel Privatleuten untersagt, im Auftrag anderer Personen Geld zu investieren oder Handel zu betreiben. Hierfür ist eine entsprechende Lizenz – in Deutschland von der Finanzaufsichtsbehörde BaFin – erforderlich.
Im Englischen ist für Fremdkapital Trading der Begriff “proprietary trading” geläufig. Die Bezeichnung wurde im täglichen Gebrauch verkürzt. So spricht man heute zum Beispiel von “Prop Firmen”, wenn Unternehmen Privatpersonen oder Profi-Händler mit Kapital versorgen.
Warum ist Trading mit Fremdkapital so lukrativ?
Der Fremdkapitalhandel ermöglicht deutlich höhere Gewinne und Verluste im Vergleich zu Geschäften, bei denen ein Trader nur sein eigenes Vermögen einsetzt. Grund dafür ist der Hebeleffekt, der durch das Leihen von zusätzlichem Geld entsteht.
Dies ist die Basis des Margin-Tradings, der wohl am weitesten verbreiteten Form des Fremdkapital-Tradings. Dabei leihen sich Händler zusätzliches Kapital von ihrem Broker gegen eine (je nach Anbieter meist geringe) Gebühr. Die Gewinne, die sie mit dieser Leihgabe erwirtschaften, dürften sie behalten.
Im Falle eines Handelserfolgs hat dies enorme Vorteile: Es fällt ein deutlich höherer Gewinn in Cash (Euro, Dollar etc.) ab, da auch ein größerer Betrag eingesetzt wurde. In der Praxis könnte dies zum Beispiel so aussehen:
Beispiel 1 – ohne Fremdkapital
Sie rechnen mit einem baldigen Kursanstieg einer Aktie und möchten von der Preisveränderung profitieren. Zu diesem Zweck investieren Sie 3.000 € Ihres eigenen Kapitals und erwerben damit 30 Aktien á 100 €.
Tatsächlich steigt der Preis des Wertpapiers in den nächsten Tage um 10 %. Sie verkaufen die Aktien für 110 € pro Stück und erzielen so einen Gewinn von 300 € (Beispiel ohne zusätzl. Gebühren).
Beispiel 2 – mit Fremdkapital
Sie rechnen, wie im ersten Beispiel, mit einem Anstieg der Aktie, die aktuell 100 € kostet. Anstatt lediglich 3.000 € ihres eigenen Vermögens einzusetzen, leihen Sie sich weitere 3.000 € von Ihrem Broker. Sie sind nun in der Lage, 6.000 € in das Unternehmen zu investieren und erwerben 60 Aktien á 100 €.
Einige Tage später ist der Preis um 10 % gestiegen, was einer Rendite von 600 € entspricht. Sie verkaufen die Wertpapiere und zahlen die geliehenen 3.000 € an Ihren Broker zurück. Nach Abzug einer Leihgebühr von 10 € bleibt Ihnen ein Gewinn von 590 €.

Durch den Einsatz von Fremdkapital-Trading ist Ihr Gewinn massiv angestiegen: von rund 300 € im ersten Beispiel auf 590 € im Zweiten. Doch auch das zusätzliche Risiko ist zu bedenken!
Nehmen wir dazu an, dass Ihre Prognose falsch war und der Aktienkurs nicht steigt, sondern stattdessen um 10 % sinkt. Im ersten Beispiel (ohne Fremdkapital) müssten Sie einen Buchverlust von 10 % oder 300 € hinnehmen. Ärgerlich, aber kein Weltuntergang: Sie könnten die Wertpapiere in diesem Fall einfach in Ihrem Depot belassen und auf eine Erholung des Preises warten.
Ganz anders sieht es aus, wenn sie Margin Trading betreiben und sich zusätzliche 3.000 € von Ihrem Broker geliehen haben (Beispiel 2). Ein zehnprozentiger Verlust entspricht dann 600 € - und macht 20 % Ihres gesamten Eigenkapitals aus!
Durch Fremdkapital-Trading wird in unserem Beispiel Ihr gesamtes Kapital in kürzester Zeit aufgebraucht. Diese Gefahren sind vor einem Investment stets zu bedenken und entsprechende Absicherungen, zum Beispiel durch Optionen, vorzunehmen.
Für unsere Beispiele haben wir zudem keine Brokergebühren berechnet. In der Realität würden diese jedoch hinzukommen und bei CapTrader zum Beispiel 2 USD pro Transaktion betragen (bei US-Aktien). Bei anderen Anbietern sind Kosten im zweistelligen Bereich möglich.
Das kann CapTrader:
Als einer der wenigen deutschen Online-Broker bietet CapTrader Margin-Trading an. Wir vereinen den umfassenden Produktkatalog (inklusive Fremdkapital) eines professionellen Brokers mit den niedrigen Gebühren, die moderne Online-Anbieter bereithalten.
Weiterer Vorteil: Zugang zu Investments mit hohem Mindestbetrag
Generell ist der Zugang zu verschiedenen Assetklassen heute günstiger und einfacher, als jemals zuvor. Selbst Finanzprodukte wie Futures, die früher hohe Mindestbeträge erforderten, sind heute schon mit kleinen Kapitalmengen nutzbar. So benötigen Sie für einen E-Mini Future nur ein Zehntel der sonst üblichen Summe.
Einige Anlageklassen widersetzen sich jedoch diesem Trend und bleiben weiterhin nur mit einem gewissen Mindestkapital nutzbar. Besonders deutlich wird dies, wenn sie Optionen handeln möchten.
Ein Optionskontrakt auf Aktien umfasst zum Beispiel immer 100 Wertpapiere, was je nach aktuellem Kurs für sehr hohe Kosten sorgen kann. Das Trading mit Fremdkapital kann es Ihnen ermöglichen, Optionen trotz der hohen Preise zu handeln.
Auch hier kommt überwiegend die Variante Margin-Trading, bei dem Sie das Fremdkapital von Ihrem Broker erhalten, zum Einsatz. Andere Möglichkeiten, wie etwa Prop-Trading mit Optionen, sind theoretisch ebenfalls denkbar; sie machen in der Praxis aber nur einen äußerst geringen Anteil aus.

Formen von Fremdkapital-Trading
Fremdkapital-Trading ist grundsätzlich ein einfaches Konzept, das in der Ausführung viele unterschiedliche Formen annehmen kann. Wir wollen Ihnen im Folgenden die wichtigsten Varianten, ihre Besonderheiten und jeweiligen Vor- und Nachteile vorstellen.
Margin-Trading ist die häufigste Form von Fremdkapital-Trading
Aufgrund der einfachen Umsetzung und er starken Synergieeffekte ist Margin-Trading die mit Abstand häufigste Form von Fremdkapital-Trading. Hierbei leiht sich ein Händler zusätzliches Kapital von seinem Broker, um damit ein Asset zu erwerben oder durch einen Leerverkauf auf fallende Kurse zu setzen.
Da auch der eigentliche Handel über den Broker durchgeführt wird, erhält der Trader hier alles “aus einer Hand”. Ist das erforderliche Margin-Konto einmal eingerichtet, lässt sich das Fremdkapital-Trading in Sekundenschnelle ausführen.
Die Höhe des verfügbaren Kapitals hängt dabei vom gewählten Broker und verschiedenen Parametern ab. Auch die Kosten können sich unterscheiden. Ein Margin-Konto ist allerdings nicht bei allen Anbietern verfügbar! Nur hochwertige Broker wie CapTrader bieten ein solches Depot an.
Jeder Margin-Handel besteht aus einem Mindesteinzahlungsbetrag (auch “Mindesteinschusspflicht” genannt), den Sie aus Ihrem eigenen Kapital finanzieren müssen. Hinzu kommt die Margin, also der Teil, den Ihr Broker Ihnen leiht. Wie hoch die Margin ausfällt, also welches Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital besteht, hängt ebenfalls vom Broker ab.
Der Margin-Handel gilt generell als riskant, da sich auch die Verluste schnell summieren können. Im Falle von zu negativen Preisentwicklungen wird Ihr Broker Sie auffordern, diesen Missstand umgehend zu beheben. Sollten Sie dieser Aufforderung nicht schnell genug nachkommen, schließt der Dienstleister die Position für Sie.
Der Broker versucht dadurch zu verhindern, dass der geliehene Betrag verloren geht. Denn in diesem Fall könnte ein langwieriger Rückholungsprozess drohen, den der Anbieter vermeiden möchte.
Bei anderen Formen von Fremdkapital-Trading besteht dieser Schutzmechanismus nicht. Erzeugt zum Beispiel ein lizenzierter Finanzportfolioverwalter mit dem Kapital seiner Kunden einen gewaltigen Verlust, können die Geldgeber nicht kurzfristig die “Notbremse” ziehen. Der Broker ist hier also im Vorteil und kann das Geld mit geringerem Risiko und dadurch günstigeren Preisen verleihen.
Prop-Trading-Anbieter
Einige Firmen nutzen Fremdkapital-Trading als Geschäftsmodell und treten als professionelle Geldgeber auf. Sie stellen Händlern das nötige Kapital zur Verfügung und behalten einen Teil der damit erzielten Gewinne für sich.
Da sich dieses Business nur wirklich lohnt, wenn die Trader auch entsprechende Resultate erzielen, sind umfassende Tests üblich. Prop-Trading-Firmen verlangen in der Regel eine formale Qualifikation und/oder einen praktischen Test, in dem die Händler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen.
Einige Anbieter gehen aber auch alternative Wege und nutzen zum Beispiel Gamification, um hervorragende Trader zu entdecken. Sie bieten etwa Börsensimulatoren, die ähnlich wie das CapTrader Demokonto funktionieren, an. Durch Preisgelder locken sie zahlreiche Nutzer, unter denen sie die Besten auswählen und für Fremdkapital-Trading engagieren können.
Es ist jedoch auch Vorsicht geboten:
- Gewinne, die Sie aus der Zusammenarbeit mit Prop-Trading-Firmen erzielen, sind – je nach Unternehmen, Land, Vertragsform – anders zu versteuern. Sie fallen unter Umständen nicht unter die Kapitalertragssteuer, sondern könnten als Einnahmen aus nicht-selbstständiger Arbeit oder andere Einkommensformen zählen.
- Die Unternehmen bewegen sich oft in einer rechtlichen Grauzone, sodass die Rahmenbedingungen vor Beginn genau geprüft werden sollten. So sind Prop-Trading-Firmen in Deutschland zum Beispiel äußerst selten anzutreffen, da sie für die engagierten Trader Sozialabgaben zahlen müssten.
- Einige Anbieter verdienen am Handel mit privaten Daten der Nutzer oder versteckten Abonnements und anderen Kosten. Wir empfehlen, vor Beginn der Zusammenarbeit die Geschäftsbedingungen, Gebühren und auch Nutzerbewertungen im Internet genau zu prüfen.
Um die arbeitsrechtliche Problematik zu umgehen, nutzen viele der Prop-Firmen einen Umweg für das Fremdkapital-Trading: Die Händler führen ihre Trades auf einer Demoplattform (sog. “Signalgeberkonto”) ohne echtes Kapital aus. Die Aktivitäten werden allerdings im Hintergrund vom Unternehmen mit echtem Geld gespiegelt.
Der Prop-Trading-Anbieter profitiert so von den Erfolgen des Händlers und bezahlt im Gegenzug einen Teil der Gewinne aus. Formal betrachtet liegt aber kein Angestelltenverhältnis vor, sodass keine Sozialabgaben anfallen.
Das kann CapTrader:
Bei CapTrader erhalten Sie ein Margin-Konto, das Ihnen Zugang zum professionellen Handel ermöglicht. Hier können Sie lukrative Hebel auf Forex, Optionen, Futures, Aktien, ETF und mehr anwenden – bei günstigsten Konditionen!
Investmentbanken, Hedgefonds und Co.
Finanzinstitute wie Hedgefonds und Banken nutzen ebenfalls eine Form des Fremdkapital-Tradings. Dabei stellen sie qualifizierten Händlern Kapital zur Verfügung, welches diese an den Finanzmärkten gewinnbringend einsetzen.
Diese Aktivitäten sind mit Risiken verbunden (übermäßiges Fremdkapital-Trading der Geldhäuser wird zum Beispiel von einigen Experten für die Finanzkrise 2008 mitverantwortlich gemacht), aber auch sehr lukrativ! Für die Institute ist diese Tradingform oft der größte Gewinnbringer im Portfolio.
Je nach Struktur des Unternehmens bestehen dabei unterschiedliche Anforderungen und Auflagen. So sind zum Beispiel Hedgefonds ihren Kunden gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet. Sie müssen, wenn sie das Kapital an Händler verleihen, entsprechende Regeln und Kommunikationswege einhalten.
Bei Banken besteht eine solche Verpflichtung hingegen meist nicht, da das Vermögen hier dem Unternehmen gehört.
Fremdkapital-Trading und VvGmbH
Viele private Investoren und Händler nutzen die Vorteile einer Trading-GmbH, auch “Vermögensverwaltende GmbH”, “VvGmbH” oder “Spardosen GmbH” genannt. Diese spezielle Unternehmensform verwaltet Vermögenswerte, Immobilien und Beteiligungen, mit dem Ziel, Gewinne zu erwirtschaften.
Die VvGmbH profitiert von erheblichen Steuervorteilen, ist aber auch an zahlreiche Bedingungen gekoppelt. Als Inhaber eines solchen Unternehmens können Sie das eingebrachte Kapital für unterschiedliche Finanzgeschäfte nutzen. Da es sich dabei nicht um ihr eigenes Vermögen, sondern Geld der Firma handelt, liegt formal betrachtet Fremdkapital-Trading vor.
Vor allem größere Spardosen-GmbHs beauftragen oft auch externe Vermögensverwalter, die das Firmenvermögen gewinnbringend einsetzen.
Erst mit der Auszahlung geht das Kapital wieder von ihrer VvGmbH in ihren persönlichen Besitz über. Die meisten Inhaber einer Trading-GmbH belassen das Vermögen so lange wie möglich im Unternehmen, wo es dank minimaler Steuerlast weiter anwachsen kann.
CapTrader Managed Account
CapTrader bietet Ihnen mit den Managed Accounts ein spannendes Angebot, dass ebenfalls in die Kategorie Fremdkapital-Trading fällt. Hier werden Sie zum Geldgeber und stellen Ihr Kapital professionellen Händlern und Investoren zur Verfügung.
Zur Auswahl stehen mehrere Portfoliomanager, die eine jeweils eigene Strategie durchführen. Sie können sich vorab genau über die jeweilige Variante, ihre Vor- und Nachteile, Risiken etc. informieren. Haben Sie sich für einen Managed Account entschieden, erfolgt die gesamte Abwicklung über CapTrader.
Dies bringt Ihnen zahlreiche Vorteile. Sie können sicher sein, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt und alles den Regeln und Vorgaben der Finanzaufsichtsbehörden entspricht. Außerdem haben Sie jederzeit den vollen Überblick: Im Kontobereich können Sie einsehen, welche Aktivitäten auf Ihrem Konto durchgeführt wurden.
Denn das Kapital bleibt durchgehend auf einem Konto unter Ihrem Namen! Die Händler erhalten lediglich das Recht, in Ihrem Auftrag Trades auszuführen. Selbstverständlich können Sie diese Erlaubnis jederzeit widerrufen.
Auf diese Weise bieten Managed Accounts von CapTrader ein hohes Maß an Sicherheit – die Konten selbst sind absolut sicher. Das Risiko der eigentlichen Investments bleibt aber bestehen! Die gewählte Strategie kann fehlschlagen und auch Verluste erzeugen. Wie immer gilt: Vergangene Erfolge sind keine Garantie für zukünftige Gewinne!
Fremdkapital-Trading Steuern
Immer wieder kommt die Frage auf, welche Steuern für das Fremdkapital-Trading anfallen. Die Antwort hängt von der genauen Art ab, also wer der Geldgeber ist und in welchem Verhältnis dieser zum Händler steht.
Die einfachste Variante ist auch hier das Margin-Trading. Leiht Ihnen der Broker das Kapital über Ihr Margin-Konto, ändert sich dadurch nichts an Ihrer steuerlichen Situation. Sie müssen Ihre gesamten Erträge wie gewohnt versteuern (in der Regel über die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Dabei ist es unerheblich, ob Ihre Gewinne nur aus Ihrem Kapital oder unter Zuhilfenahme einer Leihgabe entstanden.
Anders sieht es hingegen beim Fremdkapital-Trading via Prop-Trading-Firmen aus. Hier gibt es eine Vielzahl möglicher Steuerszenarien, je nachdem, wo der jeweilige Anbieter seinen Sitz hat und wie die Zusammenarbeit funktioniert. Wir empfehlen daher dringend die Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Steuerberater.
Wichtig ist dabei die schriftliche Darlegung der Geschäftsbeziehung mit dem Prop-Trading-Anbieter und besonders der Gewinnverteilung. Leider nehmen es viele der Unternehmen mit den entsprechenden Dokumenten nicht allzu ernst oder sind nicht bereit, den Anforderungen der deutschen Behörden nachzukommen.
Fazit: Hohe Gewinne und größeres Risiko durch Fremdkapital-Trading
Beim Fremdkapital-Trading nutzen Händler geliehenes Geld, um ihre Finanzgeschäfte mit größerer Effektivität auszuführen. Denn durch ein größeres Vermögen lassen sich bei erfolgreicher Börsentätigkeit auch höhere Summen verdienen.
Die einfachste und beliebteste Form ist das Margin-Trading. Hierbei leiht Ihnen ein Broker zusätzliches Kapital für ein konkretes Geschäft. Dadurch können Sie größere Positionen handeln und höhere Gewinne erzeugen – auch die Verluste steigen jedoch, wenn Ihr Vorhaben schiefgehen sollte! Im Anschluss erstatten Sie die Leihgabe wieder zurück, können aber die erzeugte Rendite (oder die Verluste) behalten.
Sogenannte “Prop-Trading-Firmen” haben sich diesen Prozess zum Kern ihres Geschäfts gemacht. Sie verleihen Kapital an Trader und erhalten im Gegenzug einen Teil der Gewinne (in der Regel zwischen 1 und 20 %). Potenzielle Nutzer müssen sich im Rahmen von Challenges erst beweisen, da nur erfolgreiche Händler für die Unternehmen profitabel sind.
Auch die Tätigkeit vieler Finanzinstitute fällt unter die Bezeichnung Fremdkapital-Trading. Sie stellen Finanzexperten an, die mit dem Geld der Banken, Hedgefonds und Co. Börsengeschäfte ausführen.
Eine besondere Variante hält CapTrader für Sie bereit: Mit den Managed Accounts können Sie selbst zum Geldgeber werden! Wählen Sie dazu eines der Teams professioneller Trader aus, mit denen wir zusammenarbeiten. Diese erhalten dann die Berechtigung, mit Ihrem Vermögen zu handeln – Ihr Kapital bleibt aber durchgehend unter Ihrem Namen auf einem sicheren CapTrader Konto.




