Komfortabel an jedem beliebigen Ort der Welt Geld verdienen klingt zu schön, um wahr zu sein, ist durch den Online-Börsenhandel jedoch möglich. Doch die Einstiegsschwelle ist vergleichsweise hoch: Für nachhaltigen Erfolg müssen Sie zunächst Trading lernen und meistern.
Wir haben in diesem Ratgeber die wichtigsten Grundregeln für Neueinsteiger und Händler mit ersten Erfahrungen zusammengestellt. Und auch Profis finden hier praktische Tipps, die ihre Rendite optimieren können.
Das wichtigste in Kürze
- Professionelles Trading lernen ist ein aufwendiger Prozess. Es kann dauern, bis sie zuverlässige Gewinne erzielen
- Scalping, Swing-Trading, Daytrading … es stehen hunderte möglicher Strategien zur Verfügung. Sie müssen Ihre persönliche Vorgehensweise finden und meistern
- Unterstützung gibt es in Form von Signaldiensten und Tippgebern. Auch Lernmaterial ist reichlich vorhanden
- Es gibt keine Abkürzungen oder Geheimtipps, die langfristig lukrativ sind. Sie müssen Trading lernen und Strategien konsequent verfolgen, wenn sie langfristig erfolgreich sein wollen
Trading lernen: Wie funktioniert Trading?
Das Konzept des Tradings ist denkbar einfach: Sie kaufen börsengehandelte Produkte wie Aktien oder Derivate und verkaufen diese anschließend zu einem höheren Preis. Der Unterschied zwischen Ein- und Verkaufspreis stellt ihren Gewinn dar. Diesen Vorgang wiederholen Sie so oft wie möglich, um hohe Einnahmen zu erzielen.
Natürlich ist es in der Praxis nicht ganz so einfach. Sie müssen die Preisentwicklung korrekt vorhersagen, benötigen Kapital für den Kauf und müssen zusätzlich noch Steuern und Gebühren zahlen. Im folgenden Ratgeber betrachten wir alle drei Problemfelder sowie weitere Bereiche, die für den Onlinehandel wichtig sind.
Wenn Sie regelmäßig handeln, sind Misserfolge und Verluste unausweichlich. Kein Trader hat eine hundertprozentige Trefferquote! Der Plan ist viel mehr, Gewinne zu maximieren und Verluste zu minimieren. In Summe entsteht so bei Erfolg eine positive Gesamtbilanz. Der aktive Handel ist mit hohen Risiken verbunden und eine große Anzahl der Teilnehmer bleibt langfristig mit Verlusten zurück!
Trotz der Gefahren übt der Börsenhandel und seine möglichen Gewinne einen hohen Reiz aus. Denn haben Sie einen Punkt erreicht, an dem Sie zuverlässig eine positive Rendite erwirtschaften, lässt sich die Vorgehensweise nahezu unendlich skalieren. Durch größeren Kapitaleinsatz und höhere Hebel steigt Ihr Gewinn dann weiter an.
Ein beliebtes Ziel für Trader ist eine Jahresrendite von 12 % bzw. 1 % pro Monat. Die tatsächlichen Einnahmen (in Euro oder Dollar) hängen in diesem Fall vom verfügbaren Kapital ab. Haben Sie den Handel gemeistert, ist also auch ein hoher Daytrading Gewinn pro Tag möglich.
Trading lernen wird durch die riesige Auswahl erschwert. Sie können dutzende Assets einsetzen: Aktien, ETFs, Kryptowährungen, Rohstoffe, Fremdwährungen und mehr stehen zur Verfügung. Diese lassen sich direkt oder durch unterschiedliche Derivate (Verträge, die auf einem Asset basieren) für Geschäfte verwenden.
Die große Anzahl an Basiswerten mit ihren besonderen Eigenschaften und der riesigen Menge an Finanzwerkzeugen lässt den Handel sehr komplex erscheinen. Unser erster Tipp lautet daher, sich zu Beginn auf eine Anlageklasse zu beschränken, die Ihnen sehr gut liegt (zum Beispiel, weil Sie beruflich oder aus privatem Interesse bereits Vorkenntnisse haben) und diese zu meistern.
Grundlegende Strategien
Willkürlich in unterschiedliche Anlageprodukte zu investieren, ist keine schlechte Vorgehensweise. Statistisch betrachtet schlägt das Zufallsprinzip sogar die Rendite eines durchschnittlichen privaten Anlegers. Wenn Sie jedoch das Trading lernen und zuverlässig Gewinne erzielen wollen, ist diese Methode ungeeignet: Sie ist schlichtweg zu unberechenbar!
Sie müssen stattdessen eine Strategie finden, mit der sie möglichst kontinuierlich Profit erwirtschaften. Dazu stehen Ihnen umfangreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann diese zum Beispiel anhand des Handelszeitraums unterteilen:
- Extrem schnelle Strategien wie das Scalping setzen auf Käufe und Verkäufe im Sekundentakt. Kleinste Gewinne – oft nur der Bruchteil eines Prozents – summieren sich zu einer positiven Gesamtrendite. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit ist umfangreiche Automatisierung und der Einsatz von computergesteuerter Mustererkennung und Signaldiensten üblich.
- Tradingstrategien mit einer Laufzeit von maximal einem Handelstag werden als Daytrading bezeichnet. Sie erfreuen sich unter professionellen Händlern so großer Beliebtheit, dass die Bezeichnung heute als Überbegriff für jede Art von Trading Verwendung findet. Generell steht bei dieser Form mehr Zeit zur Verfügung, sodass potenzielle Trades intensiv analysiert werden können. Wer mit Daytrading Geld verdienen möchte, kann eine Vielzahl von Trading-Signalen nutzen, sollte aber auch die Technische Analyse und andere “Basics” der Handelswelt beherrschen.
- Auch Strategien mit mehr als einem Handelstag Laufzeit sind möglich. In diese Kategorie fallen vor allem die Swing-Trading-Strategien, bei denen die typischen Auf-und-Ab-Bewegungen der Kurse genutzt werden. Aufgrund der längeren Laufzeit entsteht weniger Druck auf den Trader. Diese Formen kommen daher oft beim Trading für Anfänger zum Einsatz – aber auch Profis können mit dieser eher langsamen Handelsform zuverlässige Gewinne erwirtschaften.
- Sehr lange Anlagezeiträume fallen unter die Kategorie “Investieren” und gelten nicht mehr als aktives Trading. Der Unterschied liegt vor allem in der direkten Verkaufsabsicht: Ein Händler möchte ein Asset schnell verkaufen und kontinuierliche Gewinne erzielen. Ein Anleger hingegen baut ein langfristiges Portfolio auf und plant, erst deutlich später (teilweise erst nach Jahrzehnten), mit einem hohen, einmaligen Gewinn zu verkaufen.

Grundsätzlich sind alle drei Formen des aktiven Handels valide Strategien, mit denen talentierte Trader tagtäglich hohe Gewinne erwirtschaften. Wenn Sie das Trading lernen möchten, bieten sich jedoch langsamere Vorgehensweise wie die Swing-Trading-Strategien an.
Hier bleibt Ihnen mehr Zeit, um jede Transaktion zu analysieren und Ihr neu erworbenes Wissen anzuwenden. Später, wenn Sie bereits hunderte erfolgreicher Trades ausgeführt haben, geht der gesamte Vorgang einfacher von der Hand und schnellere Strategien sind möglich.
Unser zweiter Tipp lautet daher, zunächst mit den eher langsamen Techniken zu beginnen und sich mehr Zeit für die Analyse zu nehmen.
Money Management und Risikomanagement
Für erfolgreichen Handeln müssen sie Money Management und Risikomanagement erlernen. Das Money Management befasst sich mit allen Themen rund um Ihr eigenes Kapital, also zum Beispiel wie viel Sie pro Position einsetzen und wann Sie Kursgewinne “mitnehmen”.
Im Gegensatz dazu bezieht sich Risikomanagement auf die Gefahren, die von einem Trade ausgehen. Interessant ist dabei vor allem die Frage, wann sich diese Gefahren lohnen und wie man sie effektiv verringert. Hier kommt das Hedging ins Spiel: Die Absicherung Ihrer eigenen Positionen, um Verluste zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.
Einen sehr guten Einblick in die Bedeutung des Hedgings bietet unser Ratgeber zum Thema Delta-Hedging.
Sowohl Money- als auch Risikomanagement sind zentrale Bestandteile Ihres Handelserfolgs. Ohne sie können trotz bester Strategie und hervorragender Umsetzung die Gewinne ausbleiben. Aufgrund ihrer Bedeutung und des engen Zusammenspiels werden sie teilweise als ein einzelnes Feld betrachtet.
Wir empfehlen, Money Management und Risikomanagement zuerst intensiv zu erproben, wenn Sie Trading lernen möchten. Idealerweise nutzen Sie dazu das Demokonto oder das Papertrade-Konto von CapTrader, bei dem Sie risikofrei in einer realistischen Umgebung handeln können.
Margin Trading lernen
Auch der beste Trader mit der höchsten Rendite kommt nicht weit, wenn ihm das Kapital zum Handeln fehlt! Die Faustregel ist dabei ganz klar: Je mehr Geld Sie für ein Geschäft einsetzen, desto höher Ihr Gewinn im Erfolgsfall. Sollte Ihr Plan allerdings nach hinten losgehen, fällt auch Ihr Verlust höher aus.
Um diesen Effekt zu maximieren und größtmögliche Rendite zu erzeugen, setzen erfahrene Trader neben ihrem eigenen Vermögen zusätzlich geliehenes Kapital ein. Dieses Fremdkapital Trading ist ein wichtiger Bestandteil des Börsenerfolges. Möchten Sie Trading langfristig erlernen, sollten Sie sich daher auch mit diesem Aspekt vertraut machen.
Die einfachste und am häufigsten anzutreffende Version des Fremdkapitaleinsatzes ist das Margin-Trading. Dabei leihen sich Händler zusätzliche Mittel von ihrem Broker. Die Leihgabe ist auf ein konkretes Geschäft, zum Beispiel den Kauf eines Derivats, beschränkt.

Der Trader nutzt das zusätzliche Kapital, um eine deutlich größere Position zu eröffnen, als dies nur mit seinem eigenen Vermögen möglich wäre. Dadurch steigt auch sein Gewinn im Erfolgsfall, sowie der Verlust bei einem Misserfolg. Ist die Position wieder geschlossen, wird das Geld an den Broker zurückgegeben.
Den Gewinn der gesamten Transaktion darf der Händler für sich behalten – abzüglich einer Leihgebühr, die der Broker erhebt. Entstand ein Verlust, muss der Trader diesen ebenfalls übernehmen und mit seinem eigenen Kapital begleichen.

Der Broker kann dabei stets nachverfolgen, wie sich das Geschäft entwickelt und behält dabei besonders das geliehene Kapital im Auge. Im Falle von zu großen Verlusten wird er den Händler auffordern, zusätzliches Geld einzuzahlen, die Position zu verringern oder zu schließen, um die Leihgabe nicht zu gefährden – es kommt zum sog. Margin Call. Im Extremfall schließt der Broker die Position automatisch, um die Verluste zu begrenzen.
Aufgrund des Verstärkungseffekts spricht man bei solchen Geschäften auch von “Hebeln”. Der Einsatz von Hebeln ist ein wichtiger Bestandteil des professionellen Handels. Wenn Sie Trading lernen möchten, müssen Sie sich daher nicht nur mit Hebeln vertraut machen; Sie benötigen auch einen Broker, der Margin-Konten anbietet!
Brokerauswahl
Die Auswahl eines passenden Brokers ist zentraler Bestandteil erfolgreichen Tradings. Nicht jeder Anbieter ist dafür geeignet: Sie benötigen eine große Auswahl verschiedener Assets, günstige Konditionen und die Möglichkeit, Margin-Trading zu betreiben.
Beachten Sie auch die Anzahl der Handelsplätze: Aktien werden generell an ihren “Heimatbörsen” in höherer Stückzahl gehandelt, was für niedrigere Spreads sorgt. Auch, wenn Sie andere Basiswerte oder Derivate wie Optionen handeln möchten, ist eine entsprechende Auswahl hilfreich, um die günstigsten Preise zu sichern.
Viele Broker richten sich primär an Privatanleger und sind leider für angehende Händler ungeeignet: Sie bieten kein Margin-Trading und keinen Zugang zu Optionen, Futures und anderen Derivaten. Wenn Sie das Trading lernen möchten, sollten Sie sich also für einen professionellen Anbieter entscheiden.
Bei CapTrader finden Sie mit über 1,2 Millionen Wertpapieren garantiert das passende Produkt. Mit einem Margin-Konto können Sie diese Titel in unterschiedlichster Form sehr effektiv einsetzen. Auch die verfügbaren 150 Börsen in 33 Ländern rund um die Welt tragen zu Ihrem Erfolg bei.
Der wohl größte Vorzug dürften aber die geringen Gebühren sein: Bei CapTrader handeln Sie US-Aktien bereits ab $0,01 (Orderminimum: $2,00) und EU-Aktien ab 0,1 % vom Ordervolumen (Orderminimum: 2,00 €). Optionen sind ab 2,00 €, FOREX-Paare ab 3,75 € und Futures sogar schon ab 1,00 € zu haben.
Trading Steuern
Wer Trading lernen möchte, muss sich früher oder später mit dem Thema Trading Steuern befassen. In Deutschland ansässige Händler müssen auf ihre Gewinne die Abgeltungsteuer von 25 % sowie den Solidaritätszuschlag und, falls zutreffend, Kirchensteuer entrichten.
Etwas mehr als ein Viertel Ihrer Rendite wandert also an das Finanzamt. Dies macht es ungemein schwieriger, langfristig profitabel zu handeln. Glücklicherweise gibt es jedoch einige Möglichkeiten, die Steuerbelastung zu reduzieren:
- Personen, dessen Einkommenssteuersatz niedriger als die Abgeltungssteuer ist, können diesen zur Berechnung der Steuerlast verwenden. Sie können dazu eine sogenannte “Günstigerprüfung” veranlassen, in der die Finanzbehörden prüfen, ob eine Erleichterung möglich ist.
- Für erfahrene Händler mit umfassendem Vermögen kann die Einrichtung einer vermögensverwaltenden GmbH sinnvoll sein. Diese besondere Unternehmensform verwahrt Ihr Kapital, um durch Investitionen oder Trading Gewinne zu erzielen. Innerhalb der VvGmbH profitieren Sie von weitreichenden Steuererleichterungen und Gestaltungsspielraum bei der Anrechnung von Verlusten
- Ein auf Trading spezialisierter Steuerberater kann unschätzbare Dienste bei der Vermeidung von zu hohen Zahlungen leisten.
Eine besonders effektive, aber oft übersehene Methode, um Trading Steuern zu sparen, ist der Einsatz eines ausländischen Brokers. Nationale Anbieter müssen die Abgeltungssteuer direkt, wenn Sie einen Gewinn erzielen, an das Finanzamt abführen – ausländische Dienstleister sind dazu nicht verpflichtet.
Stattdessen müssen Sie selbst im Rahmen Ihrer nächsten Steuererklärung die Behörden über Ihre Einnahmen informieren. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem Sie einen Gewinn erwirtschaften und dem Zeitpunkt der Steuererklärung können im Extremfall bis zu 20 Monate liegen (wenn der Gewinn im Januar eines Jahres anfiel).
Hinzu kommen weitere Monate, die das Finanzamt zur Verarbeitung Ihrer Informationen benötigt. Zwischen Gewinn und Steuerzahlung kann es also problemlos zwei Jahre dauern. In diesem Zeitraum erzeugt das Kapital eines erfahrenen Traders weitere Gewinne.
Nehmen wir dazu die typische Zielrendite von 12 % pro Jahr an, könnte dies für zusätzliche Einnahmen in Höhe von 24 % sorgen – nahezu der gleichen Summe, die im Rahmen der Abgeltungssteuer fällig wird! Durch einen ausländischen Broker können Sie also die effektive Steuerlast im besten Fall bis zu einem Bereich von einem Prozent reduzieren.
CapTrader vereint diesen Vorzug mit einem deutschen Firmensitz: Als deutsches Unternehmen mit deutschsprachigem Kundendienst bieten wir Ihnen hochkarätigen Service. Rechtlich betrachtet stellen wir jedoch einen ausländischen Broker dar und führen keine Abgeltungssteuer für Sie ab. So können Sie bei CapTrader von Steuervorteilen profitieren, ohne auf die Annehmlichkeiten eines deutschen Dienstleisters zu verzichten.
Trading Tagebuch
In einem Trading Tagebuch oder Trading Journal erfassen Händler ihre Aktivitäten: Positionen, Kurse, Zeiten, Gewinne/Verluste, Auslöser/Signal für einen Trade usw. Bei einer späteren Auswertung lassen sich Probleme, Kostenfallen und Fehlkalkulation entdecken. Auch positive Ergebnisse und überraschende Erfolge finden sich hier und können im Anschluss gezielt reproduziert werden.
Dadurch hilft uns ein solches Tagebuch dabei, rational und faktenbasiert zu handeln. Denn die größte Gefahr für den Erfolg an der Börse sind immer die eigenen Emotionen: Gier, Angst, Wut oder Überheblichkeit haben bisher jeden betroffenen Händler zu Fall gebracht.
Wer erfolgreiches Trading lernen möchte, muss also zuerst seine eigenen Gefühle meistern.
Die nüchterne Auswertung von Erfolgen und Misserfolgen im Trading Journal erlaubt uns, klare Regeln festzulegen und unsere Tätigkeit zu optimieren. Ideale Einstiegs-/Ausstiegspunkte, Positionsgrößen, Zeiträume und mehr lassen sich durch die niedergeschriebenen Erfahrungen exakt bestimmen.
Diese Ergebnisse bei künftigen Trades umzusetzen, fällt dann deutlich leichter. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Emotionen die Oberhand gewinnen und uns zu leichtsinnigen Entscheidungen verleiten.
Unser Tipp lautet daher, bereits möglichst früh – idealerweise noch in der “Demo-Phase” Ihrer Trading-Tätigkeit – ein Journal anzulegen und alle Transaktionen zu erfassen. Die hier gesammelten Erkenntnisse werden Sie während Ihrer gesamten Handelskarriere begleiten und unschätzbare Dienste leisten!
Erste Schritte: Trading lernen und praktisch umsetzen
Generell ist es für jedermann möglich, Trading zu lernen und erfolgreich umzusetzen. Besonders geeignet sind Personen, die folgende Eigenschaften mitbringen:
- Gute Kenntnis des Finanzmarkts und Erfahrungen mit verschiedenen Anlageprodukten
- Affinität und Interesse an Statistik und Mathematik
- Gute Konzentrationsfähigkeit und detailorientierte Arbeitsweise
- Kann einen kühlen Kopf bewahren und neigt nicht zu emotionalen Handlungen oder Kurzschlussreaktionen
- Hat ausreichend Kapital zur Verfügung, um mit der Handelstätigkeit zu beginnen
- Verfügt über ein konstantes Einkommen/ist finanziell abgesichert und steht nicht unter Druck, möglichst schnell Trading zu lernen und Gewinne zu erzielen
- Genügend Zeit, um Trading zu lernen und praktisch zu erproben
Sollten Sie einen oder mehrere dieser Punkte nicht erfüllen, müssen Sie das Trading noch nicht abschreiben: Mit entsprechender Disziplin können eventuelle Unzulänglichkeiten gut überwinden. Außerdem stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. So können Sie zum Beispiel Prozesse teilweise automatisieren, um emotionale Entscheidungen zu vermeiden.
Falls die Anforderungen allerdings so gar nicht zu Ihrer Persönlichkeit passen sollten, ist ein Umdenken sinnvoll. Neben dem Trading gibt es weitere Möglichkeiten, an den Finanzmärkten erfolgreich zu agieren. So können Sie zum Beispiel mit einem CapTrader Managed Account auf das Fachwissen von professionellen Tradern setzen und ohne eigenes Zutun attraktive Gewinne erzielen.
Interessant: Frauen sind im Durchschnitt nicht nur die besseren Investoren (sie erzielen rund 1 % mehr Rendite pro Jahr), sondern auch beim Trading deutlich effektiver. Untersuchungen zeigen, dass Händlerinnen weniger Transaktionen durchführen und jede einzelne Position genauer prüfen. Zudem agieren sie weniger emotional als ihre männlichen Gegenstücke, was sich vor allem bei Krisen und Rückschlägen bezahlt macht.
Männer müssen deswegen keineswegs die Flinte ins Korn werfen; es ist jedoch sinnvoll, sich an den Traderinnen ein Vorbild zu nehmen und mit mehr Besonnenheit, Ruhe und einem kühlen Kopf zu agieren.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die einzelnen Bausteine der Tradingtätigkeit sind einfach zu verstehen, aber oft schwer in die Tat umzusetzen. Zudem können die vielen Aspekte gerade für Neueinsteiger oft überfordernd wirken. Um das Trading effektiv zu lernen, haben wir daher eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt:
- Erstellen Sie ein Demokonto bei CapTrader. Dieses Konto bietet Ihnen die Möglichkeit, in einer realistischen Umgebung auf alle Funktionen eines echten CapTrader-Kontos zuzugreifen. Sie verwenden dabei jedoch “Spielgeld”, sodass keine Gefahr für Ihr Kapital besteht. Wenn Sie Trading lernen möchten, wird dieses Demokonto für die ersten Monate ein unverzichtbarer Begleiter sein, auf dem Sie verschiedene Strategien, die technische Analyse, Money Management und mehr meistern.
- Wählen Sie eine Asset-Klasse und Strategie aus. Idealerweise haben Sie bereits eine persönliche Verbindung, Vorkenntnisse oder besonderes Interesse an einer Anlageklasse. Falls nicht, empfehlen wir den Start mit Aktien, da diese besonders “greifbar” und leicht zu verstehen sind. In Sachen Strategie hat sich das Swing-Trading für Anfänger bewährt. Bei dieser Form bleiben Positionen über mehrere Tage oder gar Wochen geöffnet, was den Druck reduziert und Fehler besser kontrollierbar macht.
- Arbeiten Sie sich in ihre gewählte Anlageklasse und Strategie ein. Neben dem CapTrader Blog, Webinaren und Analysen stehen Ihnen im Internet eine Fülle weiterer Lernmaterialien zur Verfügung. Wir können in diesem Zusammenhang auch die Weiterbildungsangebote von TraderFox empfehlen. Leider gibt es in diesem Bereich auch zahlreiche unseriöse Anbieter mit zweifelhaften Methoden. Prüfen Sie daher kostenpflichtige Angebote (zum Beispiel durch unabhängige Kundenbewertungen), bevor Sie Geld in ein Trainingsprogramm investieren.
- Lernen Sie die Grundlagen von Money Management und Risikomanagement kennen. Es ist zunächst nicht nötig, beide Aspekte zu meistern; ein solides Grundwissen reicht aus, um erste Trades in einer Testumgebung anzulegen.
- Wählen Sie einen passenden Signaldienst aus, um sinnvolle Trades zu entdecken. Diese Dienstleister liefern Ihnen Impulse zu potenziell lukrativen Positionen, die Sie lediglich in die Praxis umsetzen müssen. Sie können vor allem Personen, die das Trading gerade erst lernen, wertvolle Einblicke geben.
- Setzen Sie Ihre Strategie im CapTrader Demokonto in die Praxis um. Nutzen Sie dazu die Tipps Ihres Signaldienstes oder bestimmen Sie selbst, welche Positionen lukrativ sein könnten. Folgen Sie dabei den Grundregeln des Money Managements und Risikomanagements. CapTrader bietet Ihnen zum Start einen Standardbetrag von 100.000 € Spielgeld auf dem Demokonto.
- Erfassen Sie alle Trades in Ihrem Trading Journal. Regelmäßige Auswertungen, zum Beispiel einmal pro Woche, zeigen Probleme und Potenziale. Passen Sie Ihre Strategie anschließend an diese Erkenntnisse an, um Ihr Vorgehen weiter zu optimieren.
- Haben Sie über mehrere Wochen und dutzende Trades zuverlässig eine positive Rendite erzielt, ist es an der Zeit, Ihr eigenes Kapital einzusetzen. Folgen Sie dabei Ihrer erprobten Strategie und den bisher gewonnenen Erkenntnissen und lassen Sie sich auch bei Rückschlägen nicht entmutigen.
- Mit zunehmender Erfahrung und kontinuierlichen Erfolgen sind Sie bereit, Margin Trading zu betreiben. Durch den Einsatz von Hebeln verstärken Sie Ihre Gewinne, aber auch Ihr Risiko. Nehmen Sie diesen letzten Schritt nur vor, wenn sich Ihre Vorgehensweise bewährt hat und Sie im Durchschnitt höhere Einnahmen als Verluste erzeugen!
Fazit: Trading lernen besteht aus zahlreichen Einzelschritten
Der Börsenhandel übt eine riesige Faszination auf die Menschen aus. Kein Wunder, lässt sich doch von überall auf der Welt mit Daytrading Geld verdienen – zumindest in der Theorie! Tatsächlich scheitern die meisten Händler langfristig. Ein wichtiger Grund dafür: man muss das erfolgreiche Trading erst lernen!
Es handelt sich dabei um ein breites Feld mit vielen unterschiedlichen Aspekten. So gilt es, die passenden Anlageprodukte und eine sinnvolle Strategie auszuwählen. Bei der eigentlichen Geldanlage sollten Sie die Grundlagen des Money Managements und Risikomanagements beachten, um Ihr Kapital und den Erfolg an der Börse nicht unnötig zu gefährden.
Alle aktiven Händler müssen sich zudem mit dem Thema Trading Steuern befassen. Die Abgeltungssteuer greift die Gewinne deutscher Trader empfindlich an, lässt sich aber durch zahlreiche Möglichkeiten reduzieren.
Auch ein Trading Journal gehört zum Handel dazu. Hier halten Sie alle Trades fest, um diese später auszuwerten und Ihre Strategie zu optimieren. Der zweifellos wichtigste Baustein, um Trading zu lernen, ist aber das CapTrader Demokonto. Es erlaubt Ihnen in einer realistischen Umgebung mit “Spielgeld” auf das breite Produktportfolio von CapTrader zuzugreifen.
Erst, wenn Sie hier zuverlässige Gewinne erwirtschaften, empfiehlt sich der Einsatz Ihres “echten” Kapitals. Haben Sie ausreichende Erfahrungen gesammelt, können Sie das Risiko zusätzlich durch Margin Trading steigern und so Ihre Rendite verbessern. Wir empfehlen jedoch, das Trading lernen zunächst langsam angehen zu lassen!






