Sie werden fälschlicherweise als ein und dasselbe betrachtet, dabei gibt es bei Optionen vs. Optionsscheine erhebliche Unterschiede! Beide Produkte können durchaus interessante Assets bilden und hohe Renditen erzielen.
Es ist jedoch wichtig, die Eigenheiten, Risiken und Chancen dieser Produkte zu kennen. Wir erklären, was zwischen Optionen und Optionsscheinen der Unterschied ist und wie Sie beide Formen gewinnbringend einsetzen!
Das wichtigste in Kürze
- Optionen und Optionsscheine zählen beide zu den Derivaten und basieren auf einem Basiswert (Underlying)
- Optionsscheine sind von Finanzinstituten aufgelegt, während Optionen zwischen Marktteilnehmern an einer Börse zustande kommen
- Optionsscheine gelten als einfacher in der Handhabung, bieten aber weniger strategische Möglichkeiten als Optionen
- Die Entscheidung Optionen vs. Optionsscheine hängt von Ihrer Strategie, Know-How und Zielen ab
Optionen vs. Optionsscheine einfach erklärt
Im englischen Sprachraum sind Options und Warrants zwei beliebte Assets für den Handel an der Börse. Auf Deutsch spricht man hingegen von Optionen und Optionsscheinen - da die Begriffe so nah beieinander liegen, sind Verwechslungen vorprogrammiert!
Optionen vs. Optionsscheine unterschieden sich in einigen Aspekten, sind aber grundsätzlich ähnlich aufgebaut: Es handelt sich um Derivate, die auf einem Basiswert (Englisch: Underlying) basieren. Ihr Preis leitet sich also von der Entwicklung dieses Underlyings ab.
Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Aktie, einen Aktienindex, bestimmte Rohstoffe, Devisen und vieles mehr handeln. Dank dieser Auswahl glänzen Optionen vs. Optionsscheine beide mit einer sehr guten Auswahl, die viele Händler anspricht.
Auch bei der Position sind Optionen vs. Optionsscheine gleich nützlich: Sie können beide Assets für Long-Positionen (Sie profitieren von steigenden Kursen) oder Short-Positionen (Sie profitieren von fallenden Kursen, siehe auch: Leerverkauf) nutzen.
Natürlich haben Optionen vs. Optionsscheine aber auch Unterschiede, nämlich in erster Linie den “Herausgeber” (Emittenten) des jeweiligen Assets: Optionsscheine gibt eine Bank aus, während Optionen von jedermann - Privatpersonen, professionelle Trader, Finanzinstitute - an einer Terminbörse angeboten werden können.
Da sich bei Optionen die Käufer und Verkäufer an einer Börse treffen, ist die Preisstellung sehr transparent und von Angebot und Nachfrage bestimmt. Optionsscheine hingegen sind börsengehandelte Anlageprodukte, deren Kurse anfälliger für Einflüsse (zum Beispiel Volatilität) sind.
So funktionieren Optionen
Um Optionen vs. Optionsscheine besser zu verstehen, schauen wir uns zunächst an, wie eine Option genau funktioniert. Als einfaches Beispiel nehmen wir dabei eine Option auf eine Aktie zur Hand - es gibt jedoch auch Optionen, die auf Aktienindizes, Rohstoffe, Devisen und vielem mehr basieren.
Aktien-Optionen bieten dem Käufer die Möglichkeit (die Option), Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu einem vereinbarten Wert zu kaufen oder zu verkaufen. Da Aktien schwankende Kurse aufweisen, kann der Handel in der Zukunft für den Käufer sehr lukrativ sein.
Wurde in der Option zum Beispiel der Kauf für 100 Euro pro Aktie vereinbart und der Preis ist in der Zwischenzeit auf 150 Euro gestiegen, macht der Käufer ein echtes Schnäppchen: Er hat 50 Euro pro Aktie gespart und könnte die Wertpapiere sofort für einen Gewinn von 50 Euro verkaufen.
Der Verkäufer einer Option würde in diesem Fall jedoch ein schlechtes Geschäft machen. Er musste die Aktien, die eigentlich 150 Euro wert waren, für nur 100 Euro verkaufen!
Der Käufer bezahlt im Gegenzug für dieses Privileg eine Prämie an den Verkäufer einer Option. Diese darf der Verkäufer einer Option in jedem Fall behalten.
Sollte sich das Geschäft hingegen zum Zeitpunkt der Ausführung nicht mehr lohnen, wird der Käufer auf die Ausführung verzichten. Denn er ist nicht verpflichtet, die Option auszuüben! Notiert die Aktie etwa nur noch bei 50 Euro, würde er sie nicht für die ursprünglich vereinbarten 100 Euro kaufen wollen.
Weder Käufer noch Verkäufer haben Einfluss auf den Preis einer Option. Sie notiert an der Börse, sodass der Preis transparent, durch Angebot und Nachfrage, zustande kommt.
Für den Handel mit Optionen können Hebel (Leverage) zum Einsatz kommen. Dabei multiplizieren sich die Ergebnisse um einen vorgegebenen Faktor. Gehebelte Assets, wie beim Optionshandel oder zum Beispiel beim Daytrading mit Aktien üblich, ermöglichen hohe Gewinne, steigern aber auch das Risiko.
Optionen sind ideale Werkzeuge, um das eigene Depot zu schützen: Für einen kleinen Aufpreis (die sogenannte Prämie) kann sich der Käufer einer Option einen attraktiven Kaufs-/Verkaufspreis sichern. Auch hochkomplexe, lukrative Strategien lassen sich durch die vielen Optionsarten realisieren.
Verkäufer einer Option hingegen möchten durch die Prämie einen Zugewinn erzielen und so Ihre Rendite erhöhen. Da Sie nach dem Verkauf einer Option nur noch abwarten (und hoffen) können, nennt man sie auch “Stillhalter”. Mit der richtigen Strategie kann auch der Verkauf von Optionen sehr lukrativ sein!
Möchte der Käufer von seinem Optionsrecht Gebrauch machen und den vereinbarten Handel abschließen, kommt es zur “Ausübung”. Was bei der Ausübung einer Option tatsächlich passiert, hängt von deren Abrechnungsmethode ab.
Eine “Bargeldabrechnung” (Cash Settlement) erfolgt in Bar und der Käufer erhält die Differenz zwischen Ausübungspreis und Marktpreis ausgezahlt. Bei der physischen Abrechnung hingegen erfolgt die tatsächliche Lieferung der zugrunde liegenden Wertpapiere.
Achtung! Für den Handel mit Optionen benötigen Sie einen lizenzierten Optionsbroker. Sie können derartige Kontrakte nicht einfach bei jedem beliebigen Aktienbroker traden.
Das kann CapTrader:
CapTrader ist nicht nur einer der wenigen Broker in Deutschland, die Optionshandel anbieten - hier finden Sie mit Ausführungen ab 2,00 Euro pro Option auch äußerst günstige Konditionen! Zudem erhalten Sie preisgekrönten, deutschsprachigen Kundenservice und kostenlosen Zugang zu professioneller Trading-Software wie AgenaTrader.
Vor- und Nachteile von Optionen
Ein Blick auf die Märkte für Optionen vs. Optionsscheine zeigt eine deutlich größere Auswahl und Nachfrage bei den Optionen. Ihre Beliebtheit liegt unter anderem an den folgenden Vor- und Nachteilen:
- Mit Optionen lassen sich komplexe Strategien realisieren. Sie können damit Ihr vorhandenes Vermögen schützen oder neue Einnahmen generieren.
- Es gibt eine riesige Auswahl an möglichen Underlyings und Optionen, die Sie auf unterschiedlichste Weise einsetzen können. Dadurch lassen sich bei allen Marktlagen Gewinne realisieren - Nicht nur wenn, wenn Bulle und Bär an der Börse das Sagen haben, sondern auch bei Seitwärtsbewegungen!
- Optionen sind standardisiert und bieten so hohe Transparenz, festgelegte Zeitperioden und Reproduzierbarkeit für Ihre Strategie.
- Das Risiko und die fachlichen Anforderungen für den Optionshandel sind generell erheblich; sie liegen jedoch deutlich niedriger als zum Beispiel beim Daytrading mit Aktien, Scalping oder ähnlichen Daytrading Strategien. Optionen sind daher eine gute Möglichkeit, nebenbei zusätzliche Renditen zu erzielen.
- Selbst in Phasen hoher Volatilität bleiben Optionen weitgehend fair bepreist. Auch der Spread (Unterschied zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis an der Börse) ist hier in der Regel vertretbar.
- Optionen und der Optionshandel sind generell recht komplex. Gerade für Anfänger ist der Einstieg oft schwer. Sie sollten daher zunächst ein Demokonto verwenden, um den Optionshandel in einer sicheren Umgebung zu erproben. Sind Sie hier erfolgreich, können Sie im Anschluss ein “echtes” Depot eröffnen.
- Sie können Optionen ausschließlich bei spezialisierten Brokern wie CapTrader handeln. Bei den meisten einfachen Brokern, Hausbanken etc. ist der Optionshandel nicht möglich.
- Der Optionshandel weist erhebliche Risiken auf und kann Verluste verursachen.
- Bei Optionen kommen in der Regel Hebel (Leverage) zum Einsatz. Sowohl positive als auch negative Preisentwicklungen werden mit diesem Wert multipliziert. Ohne eine passende Absicherung können Sie daher Schulden machen, das heißt, Sie können mehr Geld verlieren, als Sie initial eingesetzt haben.
- Die Losgrößen, also der Umfang einer Option, ist standardisiert und beträgt zum Beispiel bei Optionen auf Aktien jeweils 100 Wertpapiere. Sie benötigen daher ein gewisses Mindestkapital, um am Optionshandel teilnehmen zu können.
So funktionieren Optionsscheine
Optionsscheine sind Finanzinstrumente, die dem Käufer das Recht gewähren, ein bestimmtes Asset (in unserem Beispiel: eine Aktie) zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Zu diesem Wert kann der Käufer den Handel ausführen - es besteht jedoch keine Verpflichtung, das Geschäft durchzuführen!
Jeder Optionsschein enthält dazu einen bestimmten Preis, den man als Ausübungspreis oder Strike-Preis bezeichnet. Außerdem steht die Laufzeit (Ausübungszeitraum) im Voraus fest.
Sobald dieser Ausübungszeitraum abläuft, verfällt der Optionsschein wertlos. Der Käufer verliert die Möglichkeit, die zugrunde liegenden Wertpapiere zum vorher festgelegten Preis zu handeln.
Herausgeber, also Verkäufer eines Optionsscheins, ist immer eine Bank oder ähnliches Institut. Somit sind die beiden Seiten eines solchen Geschäfts sehr ungleich: Auf der einen Seite stehen die Käufer, meist Privatpersonen, die durch Spekulation zusätzliche Renditen erwirtschaften wollen.
Auf der anderen Seite finden wir Banken, die Optionsscheine verkaufen und gleichzeitig die Preisstellung solcher Produkte selbst vornehmen. Die Institute nehmen dabei eine risikoneutrale Positionen ein und wetten nicht, wie oft fälschlich behauptet, gegen die Käufer.
Durch den Kauf setzen Sie sich allerdings einem Emittentenrisiko aus: Sollte der Herausgeber in finanzielle Schwierigkeiten geraten, ist auch Ihr Investment in Gefahr! Die Angebote sind außerdem nicht genormt: Ihre genauen Eigenschaften gibt der jeweilige Herausgeber ebenfalls vor, was die Ungleichheit weiter verstärkt.
Optionsscheine sind mit unterschiedlichen Hebeln verfügbar und somit geeignet, hohe Gewinne mit geringem Kapital zu erzeugen. Denn alle Kursbewegungen werden mit dem angegebenen Hebelfaktor multipliziert. Allerdings gilt dies auch für Verluste, sodass Optionsscheine ebenfalls ein erhebliches Risiko aufweisen.
Optionsscheine können verschiedene Arten von Abrechnungsmethoden haben. Bei der Bargeldabrechnung erfolgt die Abrechnung in bar, wobei der Optionsschein-Inhaber die Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem Marktpreis des zugrunde liegenden Wertpapiers erhält.
Hat ein Optionsschein die Abrechnungsmethode “physischen Abrechnung” wird das jeweilige Asset (zum Beispiel die Aktien) hingegen tatsächlich in Ihr Depot übertragen.
Das kann CapTrader:
Für den Handel mit Optionsscheinen benötigen Sie keinen speziellen Broker - dennoch profitieren Sie von einem Depot bei CapTrader! Hier finden Sie sehr günstige Preise (Aktien ab 0,01 Euro pro Stück, Optionen ab 2,00 Euro handeln), erhalten kostenlos professionelle Trading-Software und profitieren von einem preisgekrönten, deutschsprachigen Kundendienst!
Vor- und Nachteile von Optionsscheinen
Im Vergleich von Optionen vs. Optionsscheinen bieten beide Varianten spezielle Vor- und Nachteile. Optionsscheine haben dabei folgende Eigenschaften:
- Optionsscheine sind gegen Verluste gesichert. Sie können mit Optionsscheiden lediglich Ihr eingesetztes Kapital verlieren, jedoch niemals Schulden generieren.
- Sie können Optionsscheine sehr einfach handeln. Viele Broker haben derartige Produkte im Programm und es sind keine besonderen Anforderungen (wie zum Beispiel bei einem Margin-Konto) zu erfüllen.
- Im Vergleich Optionen vs. Optionsscheine bieten letztere längere Laufzeiten, was für einige Trader interessant sein könnte.
- Optionsscheine ermöglichen ein einfaches Investment in Basiswerte wie Rohstoffe (zum Beispiel Gold, Öl …), die für Laien-Anleger andernfalls nur schwer zugänglich sind.
- Sie können beim Handel mit Optionsscheinen Hebel einsetzen und so Ihre Rendite, aber auch das Risiko, drastisch erhöhen.
- Optionsscheine haben keine Mindest-Losgrößen, sodass auch mit kleinen Beträgen bereits lukrative Investments möglich sind.
- Sie können einige spannende Strategien, wie etwa Protective-Puts, durch Optionsscheine realisieren.
- Durch die Hebelwirkung setzen Sie Ihr Kapital einem erheblichen Verlustrisiko aus.
- Die Preisstellung erfolgt durch den Herausgeber und kann zu Ihren Ungunsten verlaufen: Optionsscheine, die bereits weit aus dem Geld liegen, verfügen nur noch über einen Zeitwert. Ihr Kurs hängt massiv von der Volatilität ab und ist nur schwer vorherzusehen.
- Bei hoher Volatilität weisen Optionsscheine meist hohe Spreads (Unterschiede zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis) auf. Das kann beim Handel zu ungünstigen Preisen führen.
- Sie können Optionsscheine ausschließlich kaufen, jedoch niemals als Verkäufer auftreten. Somit sind Stillhalterstrategien leider nicht möglich.
- Durch die eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten von Optionsscheinen werden auch die meisten komplexen Optionsstrategien unmöglich.
- Verschiedene Faktoren beeinflussen den Preis eines Optionsscheins, darunter der Preis und die Volatilität des zugrunde liegenden Wertpapiers, die verbleibende Zeit bis zum Ablauf und die vorherrschenden Zinssätze. Änderungen in einem dieser Faktoren können den Wert des Optionsscheins beeinflussen und machen die Prognose besonders schwierig.
Achtung! Gerüchteküche und Verschwörungen
Auf vielen Internetportalen finden Sie Informationen zum Vergleich Optionen vs. Optionsscheine. Hier werden bedauerlicherweise immer wieder zweifelhafte oder schlichtweg falsche Behauptungen angestellt.
Dabei kommen die Optionsscheine immer schlecht weg: Die Herausgeber solcher Scheine würden angeblich gegen die Käufer wetten und die Preise so manipulieren, dass die Händler schlechte Geschäfte machen. Die Preise hätten deshalb keine Transparenz und überhaupt seien Optionsscheine reiner Betrug …
Tatsächlich kann das Trading mit Optionsscheinen den Eindruck von Einflussnahme erwecken; in der Realität geht jedoch alles mit rechten Dingen zu! Zunächst einmal wetten die herausgebenden Banken keineswegs gegen die Käufer der Optionsscheine.
Vielmehr nehmen sie eine sogenannte “risikoneutrale Position” ein. Wenn ein Optionsschein verkauft wird, sichern die Herausgeber diesen durch eine entsprechende Hedging-Position ab. Sie erwerben dazu etwa die passenden Aktien (beim Verkauf eines Call-Optionsscheins) an den Terminbörsen oder am Aktienmarkt.
Beim Verkauf eines Optionsscheins lösen Sie diese Sicherungsposition ebenfalls wieder auf. Die Banken agieren also lediglich als Vermittler eines klassischen Optionsgeschäfts. Ihre Einnahmen entstehen durch den Spread und eventuelle Gebühren - An den Verlusten der Käufer verdienen sie hingegen nichts.
Die Preise eines solchen Optionsscheins sind von Angebot und Nachfrage abhängig. Vor allem, wenn ein Optionsschein sehr weit aus dem Geld notiert (eine Ausübung würde sich in diesem Fall nicht lohnen, da der Basiswert sehr weit vom vereinbarten Preis im Optionsschein entfernt liegt), ist der Kurs anfällig.
Zu diesem Zeitpunkt besitzt der Optionsschein keinen inneren Wert mehr, sondern nur noch einen Zeitwert (eine Wahrscheinlichkeit, dass sich der Kurs des Underlyings im Laufe der verbleibenden Zeit wieder verändert und der Optionsschein wieder “im Geld” liegt).
Die Nachfrage nach einem Schein ist dann niedrig und die Volatilität meist extrem hoch. Das führt zu ungewöhnlichen und verdächtigen Preisbewegungen, die viele Trader als Manipulation deuten.
Eine Einflussnahme der Herausgeber ist jedoch nicht nachweisbar und ohnehin sehr unrealistisch: Die Banken geben Tausende von Optionsscheinen heraus und haben weder Ressourcen zur Überwachung noch einen Grund, Kleinanleger um Ihr Investment zu bringen.
Ganz im Gegenteil: Die Geldhäuser sind daran interessiert, dass die Käufer der Optionsscheine Gewinne erwirtschaften, weitere Optionsscheine erwerben und so zusätzliche Umsätze einbringen. Zweifelnde Händler sollten sich außerdem klarmachen, dass Optionsscheine streng überwachte und reglementierte Finanzprodukte sind.
Optionsscheine haben also besondere Eigenheiten bei der Preisbildung. Diese sind jedoch den Eigenschaften des Produkts geschuldet und ein natürliches Risiko, aber keine Manipulation durch den Herausgeber! Die Finanzmärkte sind jedoch traditionell sehr abergläubisch und die Gerüchte halten sich weiterhin hartnäckig.
Achtung!
Zahlreiche Internetseiten behaupten in schlecht recherchierten Artikeln, Optionsscheine hätten eine intransparente Preisbildung, die Herausgeber würden gegen die Käufer wetten und durch Manipulation für den Verfall der Scheine sorgen. Diese Verschwörungslügen entsprechen nicht der Realität und ignorieren die Funktionsweise und Eigenheiten der Produkte!
Optionen vs. Optionsscheine: Was ist besser?
Optionen und Optionsscheine haben klare Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten. Das kann es schwierig machen, zu entscheiden, welches Vehikel nun tatsächlich besser ist. Im Vergleich Optionen vs. Optionsscheine kommt es daher auf Ihre persönlichen Ziele und Möglichkeiten an!
Stark vereinfacht lässt sich sagen, dass Optionen komplexe Börsenprodukte sind, mit denen Sie eine Vielzahl von Strategien ausführen können. Diese Fülle an Möglichkeiten bringt zwar gewisse Schwierigkeiten mit sich (zum Beispiel eine etwas aufwendige Einarbeitung in die Materie), ermöglicht aber hohe Renditen. Auch das Risiko fällt hier erheblich aus.
Im Vergleich Optionen vs. Optionsscheine sind letztere deutlich einfacher in der Handhabung. Hier schließen Sie keine Verträge mit anderen Marktteilnehmern ab, sondern investieren in das Anlageprodukt einer Bank. Das Geldinstitut übernimmt alle Einzelheiten und bewahrt Sie auch vor möglichen katastrophalen Verlusten.
Trotz des Kontrahentenrisikos sind Optionsscheine keine grundlegend schlechten Produkte, wie es oft im Internet dargestellt wird. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass Sie solche Scheine nur kaufen und niemals selbst ausgeben können (ein großer Vorteil von Optionen vs. Optionsscheinen).
Beide Produkte sind Derivate, die auf einer breiten Auswahl an Underlyings basieren und eigene Vor- und Nachteile mitbringen. Um sich bei der Gegenüberstellung Optionen vs. Optionsscheine trotzdem ein Urteil bilden zu können, haben wir folgende Entscheidungshilfe für Sie vorbereitet:
Optionen sind die richtige Wahl, wenn Sie …
Sie sind ein erfahrener Anleger, der bereits umfangreiche Kenntnis der Finanzmärkte besitzt. Gehebelte Produkte sind Ihnen nicht fremd. Ihnen steht ein solides Vermögen zur Verfügung, dass Sie durch hohe Renditen (höher, als es zum Beispiel bei reinen Aktieninvestments möglich wäre) weiter steigern wollen.
Dazu sind Sie auch bereit, höhere Risiken einzugehen. Sie wollen jedoch selbst Ihr Glück in die Hand nehmen, Ihre Strategien vorbereiten, durchführen und optimieren. Eventuell sind auch Stillhalterstrategien für Sie interessant, mit denen Sie einen kontinuierlichen Cashflow erzielen können.
Ihnen ist zudem bewusst, dass Sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen ergreifen müssen. Denn einige Trades haben ein theoretisch unbegrenztes Risiko: Ohne Absicherung können die Verluste riesige Summen annehmen.
Haben Sie sich in dieser Beschreibung wiedergefunden? Dann sind Optionen für Sie wahrscheinlich das richtige Vehikel! Sie benötigen einen spezialisierten Optionsbroker wie CapTrader, um mit dem Handel zu beginnen.
Das kann CapTrader:
Es gibt nur eine kleine Anzahl an Optionsbrokern und nur einen, der preisgekrönten deutschen Kundendienst, riesige Auswahl an Produkten und hervorragende Konditionen (ab 2,00 Euro pro Kontrakt) vereint: Bei CapTrader finden Optionshändler ein Zuhause!
Optionsscheine sind ideal für Sie, wenn Sie …
Sie sind bereits seit längerem an den Börsen unterwegs und investieren in Aktien, ETFs, Fonds und weiteren Produkten. Auf der Suche nach höheren Renditen haben die Märkte für Rohstoffe, Devisen und Co. Ihr Interesse geweckt.
Sie möchten erste Versuche in diesen Bereichen wagen und sind durchaus bereit, dabei ein ernstzunehmendes Risiko in Kauf zu nehmen. Ihnen ist insbesondere bewusst, dass Finanzprodukte von Banken ein Kontrahentenrisiko aufweisen - geht die Bank pleite, ist auch Ihr Investment verloren.
Sie wollen jedoch niemals Schulden mit Ihren Trades verursachen. Lediglich das eingesetzte Kapital soll im schlimmsten Fall abhandenkommen. Daher soll der eingesetzte Betrag auch zunächst nicht zu groß ausfallen.
Ihr Ziel ist vor allem der Einsatz von gehebelten Produkten, um Ihre Verdienste zu maximieren. Außerdem wollen Sie nicht mehr länger nur von steigenden Kursen profitieren, sondern auch bei sinkenden Preisen Rendite erzielen. Das Mittel des Leerverkaufs ist Ihnen bekannt, aber Sie suchen eine einfache, börsengehandelte Alternative.
Sollten diese Aussagen auf Sie zutreffen, könnte das Vehikel der Optionsscheine für Sie besser geeignet sein. Später ist dann immer noch möglich, den Handel mit den etwas komplexeren Optionen aufzunehmen. Immerhin können Sie bei CapTrader in wenigen Minuten online ein Depot eröffnen und beide Arten für sich nutzen.
Das kann CapTrader:
Optionen, Optionsscheine, über 1,2 Millionen Aktien und Millionen weiterer Assets … bei CapTrader finden Sie garantiert, was Sie suchen! Optimieren Sie Ihre Rendite durch niedrige Kosten: Optionen ab 2,00 USD, Optionsscheine schon ab 6,00 Euro handeln!
Fazit: Optionen vs. Optionsscheine bieten für jeden Anleger etwas
Viele Artikel im Internet beschwören einen angeblichen Kampf Optionen vs. Optionsscheine. Durch Mythen und Halbwahrheiten kommen die Optionsscheine bei diesen Vergleichen meist schlecht davon. Die Realität sieht jedoch anders aus!
Optionen und Optionsscheine haben Unterschiede, Gemeinsamkeiten und eigene Vor- und Nachteile. Es handelt sich um eigenständige Vehikel, die beide als Derivate auf einen Basiswert (Underlying) funktionieren. Dabei kann es sich um Rohstoffe, Devisen, Aktien, Aktienindizes und mehr handeln.
Mit dem Kauf erwerben Sie das Recht, nicht jedoch die Pflicht, den Underlying zum vereinbarten Preis, Zeitpunkt und Menge zu handeln.
Optionen ermöglichen den Handel dieses Basiswerts zwischen zwei gleichberechtigten Marktteilnehmern, die sich an einer Börse treffen. Sie können Optionen sowohl kaufen als auch verkaufen und somit an beiden Seiten des Geschäfts stehen. Dadurch lassen sich viele lukrative und komplexe Strategien realisieren!
Optionsscheine sind hingegen von Banken herausgegeben, sodass nur der Kauf möglich ist. Die Folge sind strategische Einschränkungen, aber auch eine einfachere Handhabung und Absicherung gegen katastrophale Verluste.
Im Vergleich Optionen vs. Optionsscheine zeigen sich beide Produkte interessant - Sie können mit ihnen, dank der Hebelwirkung, hohe Gewinne erzielen. Auch das Risiko ist jedoch ernstzunehmen!
Optionen können, wenn keine korrekte Absicherung erfolgt, zu riesigen Verlusten führen und sogar Schulden verursachen. Bei Optionsscheinen hingegen besteht ein Kontrahentenrisiko, da Käufer auf die Solvenz der herausgebenden Bank angewiesen sind.
Unser Tipp: Machen Sie aus “Optionen vs. Optionsscheine” ein “Optionen UND Optionsscheine” und probieren Sie aus, was zu Ihnen und Ihrer Strategie passt! Ein Demo-Konto ermöglicht den sicheren Test. Haben Sie das passende Produkt gefunden, können Sie bei CapTrader in wenigen Sekunden online ein Depot eröffnen.








