An der Börse zuverlässig Geld verdienen, ganz bequem von Zuhause aus. Was zu schön um wahr zu sein klingt, ist möglich - benötigt aber Fachwissen und viel Disziplin! In dieser Anleitung erfahren Sie, wie das Trading für Anfänger gelingen kann und worauf Sie unbedingt achten sollten!
Das wichtigste in Kürze
- Beim Trading kaufen wir mit Produkte wie Aktien, um sie später für einen höheren Preis wieder zu verkaufen.
- Uns steht eine riesige Auswahl an Wertpapieren, gemanagten Anlageprodukten, Rohstoffen und vielem mehr zur Verfügung.
- Durch Analyse wichtiger Kennzahlen, Chartmuster und anderer Faktoren finden Händler lukrative Investments.
- Es gibt verschiedene Strategien, die sich für das Trading für Anfänger eignen. Wir stellen einige besonders nützliche Varianten vor.
So funktioniert Trading für Anfänger
Beim Trading (egal ob Anfänger oder Profis) versuchen wir, durch regelmäßige Geschäfte an den Börsen einen Gewinn zu erzielen.
- Wir handeln dabei mit Produkten (“Assets”) wie Aktien, ETFs oder Anleihen.
- Zudem können wir auch Derivate wie Futures oder Optionen handeln, die auf anderen Werten aufbauen.
- Durch einen Leerverkauf können wir sogar bei fallenden Kursen einen Profit erzielen.
Die Grundlage des Tradings sind die schwankenden Kurse an der Börse: Der Preis eines Assets, zum Beispiel einer Aktie, verändert sich durch Angebot und Nachfrage. en können wir Geld verdienen, wenn wir zum richtigen Zeitpunkt ein- und verkaufen.

Unser Ziel ist es immer, für einen niedrigen Preis einzukaufen und für einen möglichst hohen Preis wieder zu verkaufen – die Differenz bildet unseren Gewinn.
Dies ist jedoch einfacher gesagt, als getan! Die Preisentwicklung lässt sich nur schwer vorhersagen. Trader ziehen daher eine Vielzahl von Kennzahlen heran, nutzen die Chartanalyse, setzen auf Signaldienste wie Traderfox und vieles mehr.
Welcher Input für die Handelsentscheidungen geeignet ist, welche Assets Sie verwenden sollten und andere, wichtige Fragen hängen von Ihrer gewählten Strategie ab.
Eine passende Strategie ist das A und O beim Trading für Anfänger! Wer hingegen ohne konkreten Plan Assets ein- und verkauft, ist zum Scheitern verurteilt!
- Auch bei der benötigten Zeit und dem erforderlichen Startkapital gibt es massive Unterschiede.
- Es gibt hunderte strategischer Ansätze, die sich oft in weitere Unterkategorien unterteilen.
- Die Anforderungen sind extrem unterschiedlich. Einige Strategien sind hervorragend für das Trading für Anfänger geeignet, andere hingegen richten sich an ausgewiesene Profis!
- Trading-Strategien können sich zum Beispiel anhand des Zeitraums unterscheiden: sehr kurzfristige Strategien wie das Scalping, kurz- bis mittelfristige Daytrading-Strategien oder längere Formen wie Swing-Trading.
- Die gewählte Strategie bestimmt, welche Assets geeignet sind.
- Auch bei der benötigten Zeit und dem erforderlichen Startkapital gibt es massive Unterschiede.

Mit diesen Produkten können Sie handeln
Eine Schwierigkeit beim Trading für Anfänger stellt die große Auswahl an Assets dar, die Sie für den Handel nutzen können. Millionen von Aktien, ETFs und Anleihen sowie eine Vielzahl an Optionen, Futures und anderen Derivaten, deren Preis auf anderen Werten basiert, stehen zur Verfügung.
Wir stellen Ihnen im Folgenden einige besonders wichtige Assetklassen vor und betrachten, wie gut diese für Anfänger geeignet sind:
1. Aktien
Aktien sind zweifellos die bekanntesten Börsenprodukte und eine der wichtigsten Assetklassen überhaupt. Es handelt sich dabei um Anteile an Unternehmen. Mit dem Kauf einer Aktie erwerben wir also einen Bruchteil einer Firma.
- Die überwiegende Mehrzahl der Trader beginnt mit Aktieninvestments und wechselt später zum aktiven Handel.
- Fast alle Marktteilnehmer haben umfangreiche Erfahrungen mit Aktien. Sie sind daher ideal zum Trading für Anfänger geeignet.
- Ein langfristiges Halten der Aktien ist nicht geplant - stattdessen ist der Verkauf bereits absehbar. Langfristige Prognosen, Dividendenwachstum etc. spielen daher kaum eine Rolle.
- Händler interessieren sich stattdessen für die zu erwartende Entwicklung im geplanten Zeitraum. Wenn Sie also zum Beispiel Daytrading mit Aktien betreiben wollen, betrachten Sie vor allem die Prognosen für die nächsten Tage …
- Aktien können als Basiswert für Optionen und andere Derivate dienen.
Da Aktien so bekannt und gut verständlich sind, haben sie sich zu einem echten Standard in Sachen Trading für Anfänger entwickelt.
2. Investmentfonds
Viele Anleger möchten nicht selbst entscheiden, welche Aktien und anderen Produkte sie einkaufen sollten. Mit einem Investmentfonds können wir diese Auswahl an Profis abgeben: Es handelt sich um Zusammenstellungen verschiedener Wertanlagen, die von Analysten und Fondsmanagern ausgewählt werden.
- Wenn Sie in einen solchen Fonds investieren, erhalten Sie einen Anteil an allen enthaltenen Wertpapieren, Immobilien oder anderen Assets – je nachdem, was im jeweiligen Investmentfonds steckt.
- Aus dem umfangreichen Angebot können Sie problemlos einen Fonds wählen, der zu Ihren Zielen passt.
- Einige sind riskanter als andere, versprechen aber auch höhere Renditen.
- Manche Fonds investieren ausschließlich in Aktien, andere mischen das Portfolio gut durch.
Da hier professionelle Manager die Auswahl übernehmen, sind die Investmentfonds bei Privatanlegern, die sich nicht selbst um ihr Vermögen kümmern möchten, beliebt. Für das Trading für Anfänger sind solche Produkte aber kaum geeignet, denn wir handeln mit ihnen nicht wirklich - es liegt eher ein Investment vor.
Außerdem wird eine jährliche Gebühr fällig, mit der unter anderem die Fondsverwalter bezahlt werden. Diese kann die Gewinne empfindlich schmälern.
3. ETFs
Die Idee, mehrere Wertanlagen in einem einzigen Asset zu verbinden, ist so einfach wie genial und das Grundkonzept von ETFs.
- Diese Anlageklasse enthält dutzende, bis hin zu tausenden von Aktien.
- Die Auswahl erfolgt anhand von Indizes wie dem S&P 500, DAX, Nasdaq und vielen anderen.
- Es wird kein Fondsmanager benötigt, da die Zusammenstellung vorgefertigten Regeln folgt. Dadurch sind die Kosten für ETFs deutlich geringer als bei vergleichbaren Investmentfonds!
- Da mehrere Aktien enthalten sind, gelten ETFs als weniger volatil. Durch die verringerten Kursschwankungen sind sie ideal für das Trading für Anfänger geeignet.
- ETFs kommen als Basiswerte für Futures, Optionen und andere Derivate infrage.
In den letzten Jahren ist die Auswahl an Exchange Traded Funds massiv angewachsen. Sie sind heute für nahezu jede Strategie geeignet.
4. Anleihen und Staatsanleihen
Wer in Anleihen investiert, leiht einer Institution, zum Beispiel einem Unternehmen, Geld. Im Gegenzug erhält man eine meist eher bescheidene Verzinsung. Bei Staatsanleihen stellen wir unser Kapital einem Staat zur Verfügung.
- Diese Anlageform gilt als besonders sicher, da vor allem die Industrienationen ihre Verbindlichkeiten fast immer bezahlen.
- Wir können Anleihen aber durchaus in einer Weise einsetzen, die ansprechende Gewinne erzielt – allerdings ist dann auch das Risiko höher.
- Anleihen haben stets eine Laufzeit – üblicherweise mehrere Jahre – zu deren Ende der Betrag zurückgezahlt wird.
- Da die Produkte an den Börsen notiert sind, verändern sich die Kurse während dieser Laufzeit.
Neben den Zinsen, die uns der Herausgeber der Anleihe verspricht, können wir also auch durch einen Verkauf vor dem Laufzeitende profitieren. Anleihen und vor allem Staatsanleihen gelten als eher passive Investments und dienen oft zur Absicherung größerer Vermögen.
Beim Trading für Anfänger spielen sie kaum eine Rolle. Die Preise von Anleihen bewegen sich nur sehr schleppend und verfügen nicht über die für aktives Trading notwendige Volatilität. Einige Neulinge nutzen diese Anlageklasse aber genau aus diesem Grund und hoffen, dank der langsamen Bewegungen das Trading für Anfänger zu erlernen.
5. Rohstoffe
Fast alle wichtigen Rohstoffe sind an den Börsen auf unterschiedliche Weise handelbar. So können wir von Getreide, Kaffee, Öl, Sojabohnen, Holz und vielem mehr profitieren. Aber keine Sorge: Sie müssen keine 100 Tonnen Getreide in Ihrem Keller lagern!
- Es gibt Produkte wie Optionen oder Zertifikate, die es Tradern erlauben, Gewinne zu erzielen, ohne mit dem Rohstoff in Berührung zu kommen.
- Durch solche Derivate können Sie mit steigenden oder fallenden Kursen Profit erzielen.
- Einige Rohstoff-Derivate sind für Anfänger sehr komplex. Hier kann sich ein ETC (ein börsengehandeltes Produkt ähnlich einem ETF, das eine einzelne Rohstoffart enthält) als einfachere Alternative anbieten.
Viele Rohstoffe weisen eine hohe Liquidität und gute Volatilität auf. Sie eignen sich daher recht gut, um Trading-Strategien für Anfänger umzusetzen.
7. Forex Währungspaare
Der Handel mit Fremdwährungen, besser bekannt als Forex (“Foreign Exchange Market” oder Devisenmarkt), ist eine sehr beliebte und lukrative Form des Tradings.
- Beim Forex-Trading handeln wir Währungspaare und profitieren von Preisveränderungen.
- Beliebte Währungen sind zum Beispiel Euro, US-Dollar, Yen oder britisches Pfund.
- Die Liquidität ist sehr hoch. Zudem ist der Handel rund um die Uhr möglich, was Anfängern und Profis gleichermaßen zugutekommt.
- Die Preisveränderungen betragen oft nur den Bruchteil eines Prozents und werden zur besseren Übersicht durch Pips dargestellt.
- Aufgrund dieser minimalen Bewegungen kommen für Forex-Trading immer Hebel zum Einsatz.
- Die Forex-Kurse sind schwer vorherzusagen. Daher kommen oft sog. Forex-Signale zum Einsatz.
Forex-Trading ist grundsätzlich auch für Anfänger geeignet und bietet vielfältige Möglichkeiten, wie etwa die Carry Trade Strategie; der Einsatz von Hebeln kann dabei jedoch vor allem zu Beginn für Verwirrung sorgen.
Die Hebelwirkung entsteht, indem sich der Händler zusätzliches Kapital von seinem Broker leiht (es handelt sich dabei um eine Form des Fremdkapital Trading). Dadurch kann er eine größere Position eröffnen, als es nur mit seinem eigenen Vermögen möglich wäre. Nach Abschluss des Trades gibt er den geliehenen Betrag wieder an seinen Broker zurück.
Durch diese Vorgehensweise vervielfachen sich sowohl Gewinne als auch Verluste. Der genaue Faktor hängt davon, wie viel Kapital Sie sich geliehen haben. Vor allem die Gefahr, große Summen in kurzer Zeit zu verlieren, ist für Anfänger im Trading einschüchternd. Händler müssen jedoch früher oder später den Einsatz von Hebeln meistern, um höhere Renditen zu erzielen.
Erfolgreiche Trades erstellen: So gelingt das Trading für Anfänger
Sie wissen nun, wie Trading grundsätzlich funktioniert, wie Gewinne an der Börse entstehen und welche Assets Sie handeln können. Aber wie wählt ein Trading-Anfänger die richtigen Assets aus und erstellt Positionen, die Gewinne einbringen?
Für diese Frage gibt es keine einzelne, allgemeingültige Antwort! Händler müssen aus einer Vielzahl von verfügbaren Informationen passende Quellen auswählen. Wir stellen Ihnen im Folgenden die wichtigsten Methoden vor, anhand derer Sie erfolgreiche Trades erstellen können.
1. Fundamentalanalyse
Die Fundamentalanalyse kommt nur bei Aktien und darauf aufbauenden Derivaten zum Einsatz. Es handelt sich um eine Untersuchung der grundlegenden Unternehmensdaten mit dem Ziel, ein lohnendes Investment zu entdecken.
Die Fundamentalanalyse spielt beim Trading für Anfänger durchaus eine wichtige Rolle:
- Aktien sind die mit Abstand beliebteste Assetklasse für Anfänger, da üblicherweise bereits ein breites Vorwissen vorhanden ist.
- Auch die Fundamentalanalyse beherrschen die angehenden Händler meist sehr gut, da sie bei langfristigen Aktieninvestments eine wichtige Rolle spielt.
- Die Informationslage zu Aktienunternehmen ist sehr gut, sodass die Fundamentalanalyse leicht von der Hand geht.
- Es gibt umfangreiches Lehrmaterial sowie professionell Analysen, an denen Sie sich orientieren können - Sie müssen das Rad also nicht neu erfinden.
- Neulinge können sich hier in aller Ruhe in die wichtigsten Kennzahlen einlesen und fundierte Entscheidungen treffen.
Die Fundamentalanalyse ist nur bei mittel- bis langfristigen Tradingstrategien interessant: Wer hingegen nur wenige Minuten oder Stunden in ein Unternehmen investiert ist, muss sich um dessen Zukunftsaussichten der nächsten Jahre keine Gedanken machen.
Bei der Untersuchung gibt es leider keine Anleitung à la “diese 3 Werte müssen passen”. Stattdessen betrachtet man verschiedene Zahlen im Kontext. Auch ein Blick auf das geschäftliche Umfeld, die Branche, Region und die aktuelle Wirtschaftslage sind vonnöten.
2. Technische Analyse
Die technische Analyse betrachtet aktuelle und vergangene Marktdaten, um mögliche Entwicklungen vorherzusagen. Diese Vorgehensweise ist beim Trading für Anfänger besonders beliebt, da sich schnell und intuitiv Erkenntnisse aus den Graphen ablesen lassen.
- Einfache Auf- und Abwärtstrends sind etwa leicht zu erkennen, sollten aber immer in einen größeren zeitlichen Kontext gesetzt werden.
- Komplexere Formen wie Widerstandslinien, Kerzenformationen, Wimpel, Rechteck, Keil … bieten weitere Möglichkeiten für tiefergehende Analysen.
- Auch Kennzahlen wie Handelsvolumen oder Liquidität zählen zur technischen Analyse und geben zusätzliche Einblicke.
- Die technische Analyse ist besonders für kurzfristige Daytrading Strategien geeignet, lässt aber kaum längere Prognosen zu.
Auch beim Trading für Anfänger ist der Blick auf die Graphen hochinteressant und ein guter Einstieg, um sich mit den Bewegungen der Börsen vertraut zu machen. Zusätzliche Informationen zur technischen Analyse finden Sie in unserem Ratgeber zur Chartanalyse.
Achtung!
Börsencharts bilden immer vergangene Bewegungen ab! Daher können sie zwar Indikatoren darstellen, aber niemals eine zukünftige Entwicklung garantieren.
3. Trendfolge
Die Trendfolgestrategie wird von vielen Händlern belächelt, hat sich aber gerade beim Trading für Anfänger immer wieder bewährt. Hier folgen wir aktuellen Trends und kaufen entsprechende Aktien, ETFs, ETCs etc. Wir spekulieren also darauf, dass der aktuelle Trend weiterhin anhält und verkaufen später zu einem höheren Preis.
- Es gibt zahlreiche Quellen, die mögliche Trends aufzeigen. Von Finanzportalen über Foren und Diskussionsplattformen bis hin zu bezahlten Diensten wie TraderFox.
- Die Trendfolgestrategie profitiert massiv von Ihrem persönlichen Fachwissen: Je besser Sie die Märkte einschätzen können, desto effektiver können Sie eventuelle Trends einschätzen und nutzen.
- Besonders interessant wird die Trendfolge, wenn die Entwicklung noch gar nicht eingetreten ist, sondern lediglich angenommen wird.
Obwohl die Trendfolge sehr attraktiv erscheint und besonders für Anfänger geeignet ist, sollten Sie vorsichtig sein: Wir empfehlen, sich immer ein eigenes Bild zu machen und mehrere Quellen hinzuzuziehen. Auch die Kombination mit anderen Analysemethoden (Fundamentalanalyse, technische Analyse) ist sinnvoll!
4. Signaldienste
Aktives Trading ist nicht nur bei Anfängern äußerst beliebt. Aufgrund des großen Interesses ist es nicht verwunderlich, dass verschiedene Dienstleister aktive Unterstützung beim Handel anbieten!
- Sog. Signaldienste bieten Informationen, die Ihnen dabei helfen sollen, erfolgreiche Trades auszuführen.
- Das Angebot variiert stark und reicht von kostenlosen Tipps bis hin zu professionellen Signalgebern, die mit hohen Kosten verbunden sind.
- Wir empfehlen dringend, solche Dienstleister vor dem aktiven Einsatz auf Herz und Nieren zu prüfen!
- Betrachten Sie außerdem die bisherigen Ergebnisse der Dienste. Sind diese nicht einsehbar, liegt ein deutliches Warnsignal vor.
Zu den beliebtesten Signaldiensten zählt Traderfox. Wir haben den Anbieter für Sie unter die Lupe genommen und unsere Ergebnisse im Artikel “Traderfox: Wie gut ist der Dienst für Aktienalayse und Trading Signale?” zusammengefasst.
Tipps für den richtigen Start
Der Start ins Trading ist für Anfänger eine besonders kritische Phase: Kleine Fehler können schnell große Verluste verursachen, wenn es dem Händler an Erfahrung fehlt. Wir haben daher einige praktische Tipps zusammengestellt, die speziell in der Anfangsphase hilfreich sind:
1. Realistische Erwartungen
Mit Trading langfristig Geld zu verdienen ist eine schwierige Aufgabe, die nur wenigen Händlern gelingt. Für Anfänger ist es daher besonders wichtig, realistische Erwartungen zu haben.
Um Gewinne zu erzielen, müssen Sie hohe Mengen an Zeit und Energie investieren, ein entsprechendes Fachwissen aufbauen und Rückschläge in Kauf nehmen. Sie sollten sich vorher bewusst machen, dass Ihre Erfolgschancen eher gering sind und so Enttäuschungen vermeiden.
2. Persönliche Eignung prüfen
Nur wenige Personen sind für das aktive Trading geeignet! Wer zu Kurzschlussreaktionen neigt oder emotional agiert, hat kaum Aussicht auf Erfolg. Auch große Gier oder finanzieller Druck (“Ich MUSS mit dem Trading Geld verdienen!”) sind denkbar ungeeignet.
Sollten Sie zu den Personen zählen, die keinen kühlen Kopf bewahren können, sind andere Anlageformen wohl besser für Sie geeignet. Auch mit einem langfristigen Aktieninvestment, Investmentfonds oder den CapTrader Managed Accounts lassen sich hervorragende Renditen erzielen!
3. Money-Management
Money-Management ist beim Trading für Anfänger von enormer Bedeutung: Wie viel Kapital Sie pro Trade einsetzen, entscheidet maßgeblich über Ihren Erfolg und eventuelle Verluste! Dazu zählen auch Absicherungsmechanismen, die im Falle sinkender Kurse greifen.
In unserem Beitrag zu Money-Management erfahren Sie, wie Sie Ihre Vermögen sicher und erfolgreich einsetzen.
4. Demokonto nutzen
Der wohl wichtigste Tipp lautet, zu Beginn keinesfalls Ihr eigenes Kapital einzusetzen! Nutzen Sie stattdessen ein Paper Trading Konto, auf dem Sie mit Spielgeld handeln können. Hier können Sie den Handel in einer realistischen Umgebung erleben und Ihre Strategie erproben.
Erst, wenn Sie dort zuverlässig Gewinne erzielen, ist der Wechsel auf ein “echtes” Depot sinnvoll. Das Paper Trading Konto ist aber nicht nur beim Trading für Anfänger unverzichtbar: Auch Profis nutzen diese Tradingumgebung, um Strategien zu perfektionieren oder neue Konzepte zu erproben.

Fazit: Trading für Anfänger ist kein Hexenwerk
Der Handel an der Börse ist gleichzeitig verlockend und einschüchternd. Tatsächlich birgt das Trading für Anfänger erhebliche Risiken, kann bei Erfolg aber auch attraktive Gewinne ermöglichen!
Wichtig ist zunächst ein Grundverständnis über die jeweiligen Assetklassen wie Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Rohstoffe und Edelmetalle. Darauf aufbauend sollten Sie eine Trading-Strategie finden, die zu Ihnen und Ihren Begebenheiten passt.
Anschließend untersuchen Sie die möglichen Anlageprodukte, um vielversprechende Kandidaten zu finden. Dabei kann zum Beispiel die Fundamentalanalyse oder die technische Analyse zum Einsatz kommen. Wir können aber auch ganz simpel den Trends folgen, die wir selbst oder andere Börsenexperten identifizieren.
Bevor Sie als Anfänger mit dem Trading beginnen, sollten Sie realistische Erwartungen setzen und prüfen, ob Sie emotional geeignet sind. Anschließend können Sie Ihre Strategie auf einem Paper Trading Konto in einer sicheren Umgebung erproben, bevor Sie echtes Kapital einsetzen.




