Das Wertschriftendepot ist die Schweizer Bezeichnung für ein Aktiendepot. Während die Grundfunktion eines solchen Kontos über die Landesgrenzen hinweg gleich ist, sind die Unterschiede zwischen Handelsplätzen erheblich.
Auch bei der Auswahl des richtigen Depots sollten Sie die Augen offen halten. Wir erklären, worauf Sie bei einem Schweizer Wertschriftendepot oder deutschen Aktiendepot achten müssen.
Das wichtigste in Kürze
- Ein Wertschriftendepot ist die schweizerische Bezeichnung für ein Aktiendepot; der Ort, an dem Sie Ihre Aktien einkaufen, lagern, verkaufen und Dividenden empfangen können
- Sie werden von einem Broker oder einer Bank angeboten und können mit unterschiedlichsten Kosten daherkommen
- Ein Aktiendepot ist heute schnell und einfach eröffnet
- Ein deutscher Broker wie CapTrader ist für Schweizer Bürger besonders interessant, da Sie hier zu deutlich besseren Konditionen handeln können
Was ist ein Wertschriftendepot?
Das Rückgrat unseres Wirtschaftssystems bilden die Börsen: Hier treffen Käufer und Verkäufer von Rohstoffen, Devisen, Unternehmensanteilen und vielen weiteren Assetklassen aufeinander, um Geschäfte abzuschließen. Um sich an diesen Geschäften (und den dadurch möglichen Gewinnen) zu beteiligen, benötigt man ein sogenanntes Depot.
Es handelt sich dabei um eine spezielle Kontoform, die von Banken oder Brokern angeboten wird. In Deutschland und Österreich spricht man dabei vom Aktiendepot oder einfach Depot, in der Schweiz ist hingegen der Begriff Wertschriftendepot üblich. Gemeint ist aber in allen Fällen das gleiche Konzept.
Wer ein Wertschriftendepot besitzt, kann sein Kapital in verschiedene Produkte wie Aktien, kurzfristige Anleihen, ETFs, Fonds und mehr investieren. Sowohl die langfristige Geldanlage als auch der aktive, kurzfristige Handel ist möglich.
Somit bildet ein Depot den Zugang zu vielen, attraktiven Investmentmöglichkeiten. Wer sein Vermögen gewinnbringend anlegen oder vermehren möchte, kommt daher um ein solches Wertschriftendepot kaum herum!
Nur ein regulierter Dienstleister wie eine Bank oder ein Broker dürfen solche Depots anbieten. Das schreibt das Kreditwesengesetz in Deutschland vor. In anderen Ländern gibt es vergleichbare Vorgaben unter anderen Namen.
Durch diese Regelungen wird sichergestellt, dass die Vermögenswerte innerhalb der Wertschriftendepots ausreichend gesichert sind und die Finanzgeschäfte an den Börsen korrekt und legal ablaufen können.
Die Geschichte der Aktiendepots
In Wertschriften- oder Aktiendepots wurden die physischen Urkunden gelagert, die den Besitz von Aktien und anderen Werten dokumentierten. Das Depot enthielt also letztlich die Vermögenswerte des Inhabers und war sehr wertvoll - entsprechende Schutzvorkehrungen und Versicherungen waren notwendig, um den Inhalt zu schützen.
Auch die Übertragung von Wertpapieren, zum Beispiel beim Verkauf, war enorm aufwendig: Urkunden mussten physisch versendet und übergeben werden, um einen Handel abzuschließen. Zusätzlich war oft sogar noch eine Indossierung erforderlich, bei der man für die Übertragung ein Orderpapier (“Indossament”) ausstellte.
Der gesamte Vorgang benötigte viel Zeit und Arbeit. An schnelle Handelsstrategien, wie etwa Aktien für Daytrading zu nutzen, war damals - zumindest für Privatleute - nicht zu denken! Die damit verbundenen Kosten waren ebenfalls erheblich und sorgten dafür, dass Börseninvestments nur vermögenden Personen vorbehalten waren.
Dieses historische Kostenmodell und ein Gefühl von Luxus zeichnet bis heute die Preisbildung vieler Banken und Broker aus. Und das, obwohl Anbieter wie CapTrader beweisen, dass es auch mit einem Bruchteil der Kosten geht!
Das kann CapTrader:
CapTrader bietet Ihnen mehr als 1,2 Millionen Wertpapiere zu äußerst günstigen Konditionen! Handeln Sie US-Aktien schon ab $ 0,01 (Orderminimum: $ 2,00) oder EU-Aktien ab 0,1 % vom Ordervolumen (Orderminimum: 2,00 €), ETFs ab 2,00 €, Futures ab 1,00 €, Optionen ab 2,00 € und vieles mehr!
Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich der Zugang zu den Börsen vereinfacht: Eine physische Übertragung von Dokumenten ist nicht mehr erforderlich. Stattdessen werden die Urkunden zentralisiert eingelagert und digitale Besitznachweise ausgestellt.
Dies ermöglicht den elektronischen Handel mit minimalem Aufwand und höchster Geschwindigkeit. Moderne Strategien, wie etwa der Hochfrequenzhandel, sind nur dadurch überhaupt möglich. Auch praktische Anwendungen wie ein Aktien-Sparplan benötigen die digitale Abwicklung, um Bruchstücke von Wertpapieren anzubieten.
Depot vs. Margindepot
Vor den Themen Aktien, Börse und Finanzgeschäfte schrecken viele Neulinge zurück. Man könne dabei alles verlieren und sogar gewaltige Schulden machen, die man nie wieder abbezahlen kann, lautet eine typische Erzählung. Schäden, die über das eingesetzte Kapital hinausgehen, sind jedoch für den klassischen Anleger ausgeschlossen (Cashkonto).
Grund sind die verschiedenen Formen von Wertschriftendepots: Mit einem regulären Handelskont, dem sog. Bargeld- oder Cashkonto, haben Sie ausschließlich Zugriff auf Finanzprodukte mit begrenztem Risiko. Haben Sie ein solches Asset gekauft und dessen Kurs steigt, erhöht sich der Wert Ihres Vermögens entsprechend. Bei fallenden Preisen ist auch ein Verlust möglich.
In Extremfällen (zum Beispiel der Insolvenz eines Aktienunternehmens) können Sie sogar das gesamte eingesetzte Kapital verlieren - niemals jedoch mehr! Und durch eine Aufteilung Ihres Geldes auf verschiedene Investments lässt sich das Risiko eines Totalausfalls minimieren.
Im Gegensatz dazu steht das Marginkonto. Mit dieser Form des Wertschriftendepots erhalten Sie Zugriff auf komplexe Finanzinstrumente: Optionen handeln, Future Trading, Leerverkauf und weitere “Werkzeuge” erlauben sehr lukrative Geschäfte, kommen aber auch mit erheblichem Risiko daher!
Hierbei ist es theoretisch möglich, mehr Geld zu verlieren, als Sie eingangs besitzen und dadurch hohe Schulden anzuhäufen. In der Praxis bewahrt Sie der sogenannte Margin Call zwar vor diesem Horrorszenario; dennoch muss man die Gefahren solcher komplexen Finanzvehikel unbedingt betonen! Sie sind für Neueinsteiger und Hobby-Investoren nicht geeignet!

Die gute Nachricht: Es ist unmöglich, versehentlich solche riskanten Werkzeuge einzusetzen, da diese nicht standardmäßig verfügbar sind. Sie müssen zuerst einen gesonderten Antrag stellen, um ihr reguläres Wertschriftendepot auf ein Margindepot zu erweitern. Ohne einen solchen Antrag bleibt Ihnen der Zugang zu Optionen, Hebeln und Co. verwehrt und Ihr Risiko begrenzt.
Das kann CapTrader:
Mit mehr als 1,2 Millionen Wertpapieren, einer Million Anleihen und einer Vielzahl von ETFs, Währungspaaren, Futures, Optionen und mehr bietet Ihnen CapTrader eine riesige Auswahl an Finanzprodukten. Hier finden Sie garantiert das richtige Investment - egal ob mit oder ohne Marginkonto!
Wertschriftendepot eröffnen: Das benötigen Sie
Der Zugang zu den Börsen durch ein Wertschriftendepot ist sowohl für juristische als auch natürlich Personen möglich. Neben Privatleuten können also auch Unternehmen, Vereine, Genossenschaften und weitere “Rechtssubjekte” ein Depot eröffnen und Handel betreiben. Wer ein größeres Vermögen besitzt, könnte sogar eine Stiftung gründen und das Kapital durch Investments weiter vergrößern.
Welche Voraussetzungen für die Teilnahme am Finanzmarkt zu erfüllen sind, wird von den Gesetzen des jeweiligen Landes und den Vorgaben des Brokers/der Bank bestimmt. Eine Bedingung ist zum Beispiel die Volljährigkeit.
Auch die Staatsangehörigkeit kann von Bedeutung sein: Viele Depotanbieter machen erhebliche Einschränkungen und lassen meist keine Anmeldungen von Personen aus Nicht-EU-Ländern zu. Teilweise werden sogar Anträge aus anderen Ländern innerhalb der EU abgelehnt!
Es ist wichtig zu betonen, dass dieses Vorgehen keine gesetzliche Vorgabe ist, sondern eine freiwillige Entscheidung der jeweiligen Dienstleister. Sie schränkt in der Praxis den Zugang zu den Finanzmärkten für Angehörige von Drittstaaten stark ein. Dass ein Broker problemlos mit verschiedensten Nationalitäten zusammenarbeiten und Handel und Investment ermöglichen kann, zeigt sich bei CapTrader.
Eine dritte Voraussetzung bildet das Mindestvermögen. Hochwertige Broker setzen eine Mindestmenge an Kapital voraus, die zu Beginn auf das Wertschriftendepot einzuzahlen ist. Die Anbieter stellen so den rentablen Betrieb sicher, da mit einer Einzahlung von wenigen hundert Euro kein seriöser und vor allem langfristig erfolgreicher Börsenhandel möglich ist.
Dienstleister ohne solche Vorgaben sind ebenfalls verfügbar; sie erzielen dann durch den Handel mit privaten Kundendaten oder versteckten Zusatzkosten Gewinne. Da das Mindestkapital nur zur Eröffnung des Wertschriftendepots nötig ist, dürfte diese Variante zu bevorzugen sein.
Der Anmeldeprozess läuft bei allen modernen Depotanbietern ähnlich ab: Sie müssen einige grundlegende Daten, wie Ihren Namen und eine E-Mail-Adresse in ein Formular eingeben. Bevor das Wertschriftendepot zur Verfügung steht, muss der Dienstleister Ihre Angaben prüfen - er kann den Antrag auch ablehnen, was jedoch eher selten vorkommt.
Deutsche Broker für Schweizer Bürger?
Die Schweiz ist bekannt für ihre Berge, Schokolade, Luxusuhren und den erheblichen Reichtum, der sich im Preisniveau und den Löhnen und Gehältern widerspiegelt. Das bringt die Schweizer in die attraktive Position, in den Nachbarländern günstig einkaufen zu können - im Vergleich zu den heimischen Preisen erscheint in Deutschland, Frankreich oder Italien alles recht günstig.
Das gilt auch bei Finanzdienstleistungen wie etwa einem Aktiendepot: Die Kosten für Transaktionen betragen hier oft nur einen Bruchteil der Schweizer Banken und Broker! Wer auf also auf einen deutschen Anbieter setzt, kann einiges an Geld sparen, was sich vor allem bei aktiven Tradern schnell lohnt.
Wer zum Beispiel rund fünfmal pro Monat Aktien ein- oder verkauft, muss bei Schweizer Banken mit Kosten von mehreren tausend Franken rechnen - unter den typischen Dienstleistern schwankt der Preis dann zwischen 1.400 CHF und unglaublichen 8.500 CHF pro Jahr! Hier sind auch die in der Schweiz leider noch recht häufigen Depotgebühren mit einberechnet.
Im Vergleich dazu erhebt CapTrader nicht nur keine Depotführungsgebühren; die Transaktionskosten sind auch außerordentlich günstig: Der Handel mit US-Aktien ist schon ab $ 0,01 pro Wertpapier möglich, europäische Aktien handeln Sie schon ab 0,1 Prozent vom Ordervolumen. Der Mindestbetrag liegt in beiden Fällen bei $ 2,00 bzw. 2,00 €.
Die fünf Trades unseres Beispiels lassen sich also bereits ab 10,00 € pro Monat oder 120,00 € pro Jahr abwickeln. Ist das Ordervolumen so groß, dass die Mindestsumme überschritten wird, nehmen die Kosten entsprechend zu - sie bleiben jedoch stets deutlich unter den Schweizer Angeboten. CapTrader ist dabei um mindestens das Zehnfache günstiger als Anbieter aus der Schweiz (Stand: 2023, Vergleich von 19 verfügbaren Schweizer Depots mit CapTrader).

Passenden Broker auswählen
Der Weg zum eigenen Wertschriftendepot ist heute sehr einfach: Sie können mit wenigen Klicks online ein Depot eröffnen. Die Herausforderung besteht in der Auswahl des richtigen Brokers, da sich hier erhebliche finanzielle und qualitative Unterschiede zeigen!
Für Kunden aus der Schweiz stellt sich zusätzlich das Problem der Nationalität, da viele deutsche Broker eine Anmeldung ablehnen. Gleichzeitig sind genau diese Anbieter aber besonders interessant, da sie deutlich geringere Kosten als eidgenössische Finanzdienstleister erheben!
Bei der Auswahl eines Wertschriftendepots sollten Sie daher folgende Punkte beachten:
Konditionen
Die Kosten für Finanzgeschäfte variieren stark zwischen den einzelnen Anbietern. Obwohl moderne Online-Broker wie CapTrader seit Jahren beweisen, dass man auch mit günstigen Konditionen erfolgreich ein hochkarätiges Produktsortiment betreiben kann, finden sich weiterhin viele schwarze Schafe.
Der Vergleich verschiedener Anbieter beim Kauf von Apple-Aktien zeigt: Die Preisunterschiede können teilweise das 20-fache betragen!
Hohe, prozentuale Ordergebühren und intransparente, verschachtelte Kostenmodelle sind leider weiterhin anzutreffen. Besonders unter den typischen Hausbanken finden sich viele Angebote mit obszönen Kosten - dies gilt sowohl bei deutschen Aktiendepots als auch bei schweizerischen Wertschriftendepots!

Generell sollten Sie Zusatzkosten nur hinnehmen, wenn sie durch ein spürbar besseres Angebot (zum Beispiel mehr Handelsplätze, mehr Produkte …) gerechtfertigt sind. Besonders schmerzhaft sind die Extragebühren, wenn Sie aktives Trading mit regelmäßigen Transaktionen anstreben.
Aber auch langfristig orientierte Investoren sollten sich nach einem günstigen Anbieter umsehen. Insbesondere, wenn ein größeres Vermögen angelegt werden soll, ist auf die Gebühren zu achten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Einen Sonderfall stellen die Depotführungsgebühren dar. Diese “Grundgebühr” für ein Wertschriftendepot sind nicht mehr zeitgemäß und kaum noch zu finden. Es gibt heute keinen plausiblen Grund für ein Finanzinstitut, solche Kosten zu erheben - außer der Gier des jeweiligen Unternehmens. Depotgebühren sind somit ein Warnsignal, das auf einen Dienstleister mit falschen Prioritäten hinweisen kann.
Das kann CapTrader:
CapTrader bietet Ihnen ein kostenloses Wertschriftendepot, auf dem Sie zu besonders günstigen Konditionen handeln können! US-Aktien sind bereits ab $ 0,01 pro Aktie verfügbar (Orderminimum: $ 2,00), EU-Aktien ab 0,1 % Ordervolumen (Orderminimum: 2,00 €), ETFs ab 2,00 €, Optionen ab 2,00 €, Futures ab 1,00 €.
Auswahl
Haben Sie ein Wertschriftendepot mit günstigen Konditionen gefunden und die Anmeldung abgeschlossen, wollen Sie Ihr neues Depot natürlich auch nutzen und mit Finanzprodukten füllen. Was aber, wenn genau die von Ihnen gewünschten Aktien aus dem weltweiten Ausland, kurzfristige Anleihen, Optionen etc. nicht verfügbar sind?
Es handelt sich dabei leider um ein sehr häufiges Szenario, da die Produktauswahl zwischen einzelnen Anbietern massiv schwankt! Unter den ausschließlich App-basierten Neobrokern sind zum Beispiel Produktkataloge mit weniger als 1.000 Wertpapieren keine Seltenheit. Zum Vergleich: Bei CapTrader erhalten Sie Zugriff auf mehr als 1,2 Millionen Wertpapiere!
Das Problem fehlender Produkte ist sehr einfach zu verstehen: Ist Ihre gewünschte Aktie oder anderes Asset bei einem Broker nicht verfügbar, können Sie es auch nicht handeln. Besonders häufig ist eine solche Einschränkung bei den “Profiwerkzeugen”. Wollen Sie etwa Futures, Devisen oder Optionen handeln, steht nur eine sehr kleine Anzahl an Instituten zur Verfügung.
Auch die Anzahl der verfügbaren Handelsplätze spielt eine bedeutende Rolle, die oft unterschätzt wird: Das Handelsvolumen und die Verfügbarkeit von Assets unterscheidet sich stark zwischen den einzelnen Börsen. Sie sollten daher ein Wertschriftendepot auswählen, das Ihnen einen möglichst großen Zugang rund um die Welt gewährt.
So profitieren Sie beim Kauf und Verkauf von niedrigen Spreads und einer schnelleren Ausführung Ihrer Orders - das wiederum macht sich in Ihrer Gesamtrendite bemerkbar!
Extras
Ein Wertschriftendepot braucht mehr, als nur den günstigen Zugang zu vielen Assets. Das “Drumherum” sorgt dafür, dass Sie komfortabel und effizient an der Börse agieren können. Viele Händler merken leider erst zu spät, das wichtige Zusatzangebote bei ihrem Broker nicht vorhanden sind!
Trading-Software
Um die gewünschten Geschäfte durchzuführen, benötigen Sie eine App, Weboberfläche oder eine dedizierte Software, die Sie auf Ihrem Computer oder Tablet betreiben. Je nachdem, wie aktiv Sie traden, verbringen Sie sehr viel Zeit mit diesen Apps und Co.! Dementsprechend wichtig ist deren Qualität und Funktionsumfang.

CapTrader bietet eine preisgekrönte Trading-App als Ergänzung zum umfangreichen Software-Angebot.
Die simplen “Neobroker” sind zum Beispiel ausschließlich App-basiert. Es handelt sich dabei aber nicht um die beste Trading App, sondern eine minimalistische Lösung, die sich ganz eindeutig an Anfänger richtet. Die Funktionen sind sehr begrenzt - das ist jedoch kein großes Problem, da der Produktkatalog ohnehin nur einige wenige, sehr grundlegende Titel umfasst.
Für Neueinsteiger, die nur selten traden wollen und kleinste Beträge einsetzen, kann ein solches Wertschriftendepot durchaus passend sein. Für alle anderen Nutzer wird eine derart einfache App nicht ausreichen; gehören Sie zu dieser Gruppe, lohnt sich vor dem Vertragsabschluss ein Blick auf das Softwareangebot werfen: Programme wie “Trader Workstation” (ein echter Klassiker unter den Softwarelösungen), “TradingView” oder das “TraderFox TradingDesk” sollte ein Depotanbieter mitliefern, um Ihnen komfortablen Handel zu ermöglichen.
Ob es sich dabei um ein zu installierendes Programm oder eine Browser-basierte Lösung handelt, ist weniger wichtig und eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. Sie sollten jedoch nicht auf eine entsprechende Ausstattung verzichten!
Das kann CapTrader:
Mit einem Wertschriftendepot bei CapTrader erhalten Sie kostenlosen Zugang zu einer Reihe von professionellen Handelsprogrammen, darunter Trading View, AgenaTrader, TraderFox Trading-Desk und unsere preisgekrönte Trading App!
Kundenservice
Ein guter Kundenservice ist ein wenn nicht sogar der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines Brokers. Nicht nur bei der Einrichtung eines Wertschriftendepots, sondern auch beim Einsatz von komplexen Finanzprodukten, Steuerfragen und Problemen kommt es immer wieder zu Fragen, die ein qualifizierter Support beantworten und lösen kann.
Möchten Sie zum Beispiel KI-Trading einsetzen und Ihre Trades (teil-)automatisieren? Dann kann Hilfe bei der Anbindung der Tools an Ihr Trading-Programm nicht schaden! Sie haben Fragen zu Margin-Konten, dem Margin Call oder zum Optionen handeln? Auch hier hilft ein hochkarätiger Kundendienst weiter.
Leider ist die Qualität der meisten Broker in dieser Hinsicht erschreckend niedrig: Ein direkter Kontakt per Telefon wird nur noch selten angeboten. Stattdessen gibt es Chats oder E-Mail-Verbindungen, die hinter einer Fülle von FAQs und Infoseiten versteckt sind, um Kunden von der Kontaktaufnahme abzubringen.
Ist es Ihnen dann doch gelungen, Verbindung herzustellen, müssen Sie fast immer erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen. Zudem ist die Qualifikation der Person “am anderen Ende” oft fraglich, da die Service-Aufgaben an Drittunternehmen ohne Bezug zur Materie ausgelagert wurden.
In der Praxis ist es für Interessierte schwierig, die Servicequalität vorab zu prüfen. Bewertungsportale wie Trustpilot können helfen, einen ersten Einblick zu gewinnen - hier zeigt sich auch, welche anderen Beschwerden die Kunden hervorbringen. Alternativ kann auch ein Anruf bei der Kundenbetreuung vor dem Eröffnen eines Wertschriftendepots sinnvoll sein.
So können Sie die Qualität der Betreuung/Beratung vorab ausprobieren. Auch als Test für die Antwortzeiten/Erreichbarkeit ist ein solches Telefonat ideal.
Das kann CapTrader:
Unsere Service-Abteilung besteht aus erfahrenen Tradern, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hier erhalten Sie eine professionelle Betreuung per Telefon (Deutschland oder weltweit), kostenlosem Rückrufservice, Live-Chat oder E-Mail. Für unsere hervorragende Kundenbetreuung wurden wir 2023 von Börse-Online mit dem Prädikat “Bester Kunden-Service einer Brokerage App” ausgezeichnet.
Standort
Der Standort eines Brokers hat erheblichen Einfluss auf die steuerliche Belastung: Ein Dienstleister aus Deutschland muss bei Gewinnen die Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag direkt an die Finanzbehörden abführen (wenn die Freibeträge ausgeschöpft wurden). Dieses Kapital steht somit nicht mehr für weitere Investitionen zur Verfügung und kann keine weitere Rendite erwirtschaften.
Ein Broker wie CapTrader hingegen, der zwar in Deutschland ansässig ist, aber Depoteröffnungen in UK oder innerhalb der EU anbieten kann, gilt dadurch als ausländischer Broker, ist davon befreit. Sie müssen Gewinne, die Sie hier erzielt haben, selbstständig mit der Steuererklärung im Folgejahr versteuern.
In der Zwischenzeit steht Ihnen dieses Kapital für weitere Trades oder Investments zur Verfügung und kann zusätzliche Gewinne generieren. Daraus ergibt sich ein erheblicher Vorteil für Ihre Gesamtrendite, der sich bei mehrjähriger Tätigkeit zu enormen Beträgen summieren kann.

Fazit: Ein Wertschriftendepot bietet einfachen Zugang zum Finanzmarkt
Wertschriftendepot ist die in der Schweiz übliche Bezeichnung für ein Aktiendepot. Diese Kontoform erlaubt es dem Inhaber, Aktien, ETFs, kurzfristige Anleihen und ähnliche Produkte an den Börsen zu handeln.
Was früher ein echtes, physisches Depot für die Urkunden der jeweiligen Wertpapiere war, ist längst ein rein digitales Konstrukt, dass die Besitzansprüche in elektronischer Form verwaltet. Auch der Einkauf und Verkauf von Assets sowie der Empfang von Dividenden wird in Sekundenschnelle online abgewickelt.
Sie können mit wenigen Klicks ein Depot eröffnen. Viel wichtiger als das “wie” ist allerdings das “wo”: Die verschiedenen Broker unterscheiden sich in Sachen Kosten, Produktauswahl und vielen weiteren Punkten. Wir empfehlen daher dringend, zunächst einen Vergleich durchzuführen und den passenden Anbieter zu finden.
Dabei sollten Sie nicht nur auf günstige Preise achten! Scheinbar sekundäre Extras, wie die verfügbare Handelssoftware oder die Qualität des Kunden-Service können gewaltige Unterschiede ausmachen, werden aber oft übersehen.
Für Schweizer ist das Eröffnen eines Wertschriftendepots im Ausland oft deutlich günstiger. In Deutschland steht zum Beispiel eine Reihe von Brokern mit teilweise sehr attraktiven Konditionen zur Verfügung - nicht alle Dienstleister akzeptieren jedoch Kunden von aus anderen Ländern!
Auch für deutsche Händler kann ein Broker mit Standort außerhalb der Bundesrepublik steuerliche Vorteile bringen. Wo sich der Dienstleister, Kunde und das Wertschriftendepot befindet, ist also durchaus von Bedeutung.
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