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US labor market cooling down – interest rate concerns lose momentum

Der US-Arbeitsmarkt hat sich entgegen der Erwartungen im September abgekühlt. Auch die Arbeitslosenquote stieg in diesem Zusammenhang an.
Timo Emden in a dark suit and tie poses in front of a plain gray background and looks neutrally into the camera.
Timo Emden
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02.10.2026, 16:38
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Zuletzt aktualisiert am 02.10.2026, 16:40 Uhr
A busy trading floor with people working at computer stations and large electronic stock exchange boards displaying data overhead, including the latest figures for the DAX weekly outlook.

Der jüngste Jobbericht nimmt Druck vom geldpolitischen Sorgenkessel. Die zuletzt wieder an Fahrt aufnehmenden Zinssorgen könnten nun etwas an Schärfe verloren haben. Die Abkühlung des US-Arbeitsmarktes dürfte für Anleger in erster Linie als ein kräftiges Durchatmen verstanden werden. In der neuen Handelswoche dürften sich Optimismus und Vorsicht zunächst die Waage halten. Der Ölpreis und die Anleiherenditen dürften weiterhin die entscheidenden Stellschrauben bleiben, die der Aktienmarkt mit Argusaugen beobachtet.

DAX

US-Jobmarkt verliert an Schwung – US-Zinssorgen verlieren an Dynamik

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im September gegenüber dem Vormonat deutlich abgekühlt. So wurden lediglich 29.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen und damit deutlich weniger als im Vorfeld von Ökonomen erwartet (90.000 Einheiten), nach zuletzt revidierten 133.000 Einheiten im August (zuvor: 162.000).

Bereits die ADP-Beschäftigungsdaten hatten eine Abkühlung aus der Privatwirtschaft signalisiert. So entstanden im September lediglich 90.000 neue Jobs. Zugleich war das Plus aus dem Monat August auf 36.000 Einheiten nach unten revidiert worden. Auch die separat ermittelte Arbeitslosenquote stieg entgegen den Erwartungen um 0,1 Prozentpunkte auf ein Level von 4,2 Prozent an. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Status quo in Höhe von 4,1 Prozent gerechnet.

Die jüngsten US-Jobdaten spiegeln sich nicht zuletzt auch unmittelbar in den Zinserwartungen der Marktteilnehmer wider. So rechnen nun 79,5 Prozent der Marktteilnehmer laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group mit einer Zinspause auf der Sitzung am 28. Oktober und 20,5 Prozent mit einer Zinserhöhung.

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This post is for informational purposes only and does not constitute investment advice or an investment recommendation within the meaning of Section 85 of the German Securities Trading Act (WpHG). Past performance is not a reliable indicator of future results.

Timo Emden

Chief market analyst
CapTrader
Timo Emden has been analyzing international capital markets for over ten years and provides daily commentary on developments in the equity, bond, and commodity markets for CapTrader.
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