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Cashflow Marge

Der Begriff Cashflow Marge ist Ihnen womöglich bereits untergekommen, wenn Sie sich für den Handel mit Stocks interessieren. Es handelt sich dabei um eine Kennzahl, die helfen kann, Unternehmen besser einzuschätzen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worum es sich genau handelt und wie sie berechnet werden kann. 

Was bedeutet Cashflow Marge?

Die Cashflow Marge oder Umsatzverdienstrate ist eng mit der Umsatzrendite verbunden. Die Kennzahl gibt die Höhe des Cash Flows pro Umsatz an, den ein Unternehmen erzielt. Ziel ist es, die Profitabilität eines Konzerns besser bewerten zu können. 

The Free Cashflow hilft Investoren, einzuschätzen, welchen prozentualen Anteil des Umsatzes eine Firma dazu verwenden kann, Dividends auszuzahlen. Auch Aktienrückkäufe oder die Tilgung von Schulden sind möglich. Wenn ein Unternehmen einen sehr hohen Free Cashflow hat, kann es besonders profitabel wirtschaften.

Turnover bezeichnet die Summe aller Einnahmen, die ein Konzern verzeichnen kann, durch beispielsweise eine Dienstleistung oder verkaufte Produkte in den letzten 12 Monaten:

  • Das ergibt eine hohe Aussagekraft über die Nachfrage von Kunden zu den jeweiligen Produkten
  • Für aussagekräftige Ergebnisse wird meist der Umsatz über mehrere Jahre betrachtet, auch die Umsatzentwicklung im Vergleich zu anderen Unternehmen derselben Branche spielt eine Rolle

Cash Flow Rendite Formel

Für die Berechnung der Cashflow Marge benötigen Sie den Umsatz einer Firma und den Free Cashflow:

Free Cashflow Marge = Free Cashflow / Umsatz * 100

Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat einen Free Cashflow von 70 Milliarden US-Dollar und erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 190 Milliarden US-Dollar.

Free Cashflow Marge = 70 Mrd. US-Dollar / 190 Mrd. US-Dollar * 100 = 36,84 Prozent 

Was sagt die Cashflow Marge aus?

Eine Firma mit einer hohen Cashflow Marge hat einen größeren Spielraum, wie finanzielle Gewinne eingesetzt werden können. Die Free Cashflow Marge zeigt in Form eines prozentualen Anteils, wie viel Geld dem Unternehmen zur freien Verfügung steht, nachdem die Kosten bereits abgezogen wurden.

Ihnen als Anleger kann die Kennzahl damit helfen, sich einen Überblick zu verschaffen, wie profitabel und finanziell stabil ein Konzern ist, für dessen Aktien Sie sich interessieren. Dabei sollten Sie allerdings beachten, dass es sich um eine Kennzahl handelt, die erst richtig aussagekräftig wird, wenn Sie größere Zeiträume view.

Eine isolierte Betrachtung über beispielsweise nur ein Jahr hinweg ist dabei nicht zielführend. Beispielsweise können in einem Jahr besonders hohe Investitionen für die Zukunft getätigt worden sein, was die Kennzahl deutlich reduziert, aber sich in Zukunft auszahlen wird.

Ein einmaliger Einbruch kann daher sogar positive Ursachen haben. Ist die Cashflow Marge dagegen konstant niedrig über einen Zeitraum von vielen Jahren, ist das eher ein negatives Beispiel. 

Cash Flow Marge Richtwert

Es kann nicht pauschal beantwortet werden, was ein Richtwert ist und ab wann eine Cash Flow Marge gut oder schlecht ist. Das hängt beispielsweise auch davon ab, in welcher Industry sich ein Unternehmen befindet. Dazu kommen weitere Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen, wie Geschäftsmodell oder Geschwindigkeit des Wachstums.

Grundsätzlich gilt, dass eine hohe Cashflow Marge ein positives Zeichen für Anleger ist. Das zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abzug der Kosten und Projekte ausreichend Geld zur freien Verfügung hat, um beispielsweise Investitionen zu tätigen. 

Eine niedrige Cashflow Marge muss aber, wie bereits erwähnt, kein schlechtes Zeichen sein. Konzerne versuchen eine Marge von ca. 5 bis 30 Prozent zu erreichen. 

Diese Anzeichen sollten beachtet werden, wenn Sie einschätzen wollen, ob ein Wert positiv oder negativ ist:

  • Branchenvergleich
  • business model
  • Langfristige Entwicklung über viele Jahre
  • Zukunftsaussichten der Branche
  • Marktposition des Unternehmens
  • Geschwindigkeit des Wachstums

Cashflow Umsatzrendite verbessern

Möchte ein Unternehmen die Cashflow Marge erhöhen, stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung. Der Konzern kann den Cashflow und den Umsatz steigern, den Umsatz steigern bei konstant bleibendem Cashflow oder den Cashflow erhöhen bei konstant bleibendem Umsatz.

Soll der Umsatz gesteigert werden, bietet es sich an, entweder die Kosten zu senken oder die Effizienz der Firma zu verbessern. Beispielsweise kann ein Unternehmen neue Märkte bedienen, wenig rentable Standorte schließen oder neue Investitionen tätigen, beispielsweise in bessere Maschinen. 

Wenn der Cashflow verbessert werden soll, kann ein Konzern zum Beispiel längere Zahlungsfristen mit den Lieferanten vereinbaren oder unnötig gewordene Sachanlagen verkaufen. 

Fazit: Das ist die Free Cashflow Marge

Die Cashflow Marge setzt den Cashflow mit dem Umsatz eines Unternehmens in Verbindung. Die Kennzahl kann Anlegern dabei helfen, eine Firma besser einzuschätzen und gibt Auskunft darüber, wie viel Geld zur freien Verfügbarkeit nach Abzug von Kosten übrig bleibt. Dieses kann beispielsweise in Form von Dividenden an Investoren ausgezahlt werden.

Berechnet wird die Cashflow Marge folgendermaßen: Free Cashflow Marge = Free Cashflow / Umsatz * 100. Grundsätzlich handelt es sich um eine nützliche Kennzahl für Anleger. Allerdings sollten Sie beachten, dass die Cashflow Marge erst aussagekräftig wird, wenn Sie den Wert über viele Jahre hinweg prüfen. 

Eine hohe Cashflow Marge ist ein positives Zeichen. Dabei muss eine niedrige Cashflow Marge aber nicht immer ein schlechtes Zeichen sein. Unternehmen können vorübergehend eine niedrige Cashflow Marge haben, weil sie viele Investments tätigen, die sich in Zukunft auszahlen werden. 

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