Die Anleger stehen derzeit mit einem Fuß auf dem Gaspedal und mit dem anderen auf der Bremse. Das Fenster für eine Entspannung im Nahostkonflikt hat sich wieder etwas geschlossen. Auch wenn die Aussicht auf weitere Gespräche zwischen dem Iran und den USA einen kompletten Stimmungsabbruch verhindert, dürfte die Anspannung hochbleiben.
In der neuen Handelswoche blicken Anleger insbesondere auf die Publikation neuer US-Arbeitsmarktdaten.
Dow Jones Industrial Average Index 
“JOLTs”, China-Daten und ADP-Daten im Blick
Am Dienstag könnten zunächst neue Daten zu den sogenannten „JOLTs“ (Job Openings and Labor Turnover Survey) erste Impulse in Bezug auf den Jobmarkt abgeben.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (03:30 Uhr) rücken Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte, wie etwa mit dem NBS-Einkaufsmanager (PMI) in den Blickpunkt. Besagte Daten könnten wichtige Vorgaben für den Mittwochshandel liefern.
Zur Wochenmitte dürften für gewöhnlich die ADP-Beschäftigungsdaten (14:15 Uhr) einen ersten Appetizer auf die „NFPs“ abgeben.
US-Preisdaten am Mittwochnachmittag im Fokus – Geldpolitische Impulse denkbar
Mit über Wohl und Wehe der Börsenwoche könnten zudem neue US-Preisdaten entscheiden, welche für 14:30 Uhr erwartet werden. Der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben dürfte mit Argusaugen beobachtet werden. Ökonomen erwarten in diesem Zusammenhang ein Plus gegenüber dem Vormonat in Höhe von 0,3 Prozent (zuvor: 0,2 Prozent).
Auch die BIP-Wachstumsrate (im Vergleich zum Vorquartal) könnte zur gleichen Uhrzeit wichtige Impulse senden. In diesem Fall wird nur noch mit einem Wachstum in Höhe von 1,5 Prozent gerechnet, nach zuvor 2,1 Prozent.
Mit dem ISM-Einkaufsmanager für das verarbeitende Gewerbe steht am Donnerstag (16:00 Uhr) ein weiterer potenzieller Impulsgeber auf der Agenda.
US-Jobdaten am Freitag: Stellenaufbau könnte sich gegenüber dem Vormonat deutlich abschwächen
Am ersten Freitag des neuen Monats stehen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) im Fokus der Anleger (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten in diesem Zusammenhang einen Stellenaufbau außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 84.000 Einheiten, nachdem im August noch insgesamt 162.000 neue Jobs geschaffen werden konnten. Die Arbeitslosenquote könnte neuesten Schätzungen zufolge bei 4,1 Prozent verharren.
Oil price (West Texas Intermediate)





