Who erfolgreich handeln möchte, muss Risiken abschätzen und sein Geld richtig einsetzen. Unter dem Begriff Money Management fasst man Methoden der Kapitalverwaltung zusammen, die für diesen Erfolg notwendig sind. Gemeinsam mit dem Risikomanagement bildet es die Grundlage für positive Gesamtergebnisse von Tradern und Investoren.
The most important in a nutshell
- Money Management ist der Oberbegriff für die Verwaltung des eigenen Kapitals und umfasst zum Beispiel Geldmenge pro Trade oder Ein- und Ausstiegszeitpunkte
- Es ist für alle Arten von aktivem Handel und teilweise auch bei langfristigen Investments erforderlich
- Wir haben wichtige Tipps für Sie zusammengefasst, die das Money Management erleichtern
Was ist Money Management? Definition
Trade options, Future Trading oder doch lieber die klassische Buy-and-Hold-Strategie für Aktien - an der Börse gibt es unendliche Möglichkeiten, das eigene Kapital zu vermehren! Doch der Erfolg ist nicht garantiert: Ob Sie aus einem Euro zwei machen oder das eingesetzte Geld verlieren, hängt von zahlreichen Faktoren ab.
Neben der richtigen Strategie und deren korrekter Umsetzung müssen Trader vor allem das eigene Kapital sinnvoll verwalten. This Money Management ist ein wichtiger Aspekt der Handelstätigkeit! Es umfasst alle Fragen rund um den Geldeinsatz beim Trading. Dazu zählt zum Beispiel:
- Welchen Anteil meines Kapitals setze ich pro Trade ein?
- Wo/in welchem Abstand platziere ich eine Take profit order?
- Reinvestiere ich meine Gewinne und erhöhe mein Trading-Vermögen, oder ziehe ich dieses Geld ab?
- Auf wie viele gleichzeitig aktive Positionen streue ich mein Kapital?
Da es die Grundlagen des Handelns betrifft - den Einsatz des eigenen Kapitals - zählt es zur Basis einer erfolgreichen Trading-Tätigkeit. Angehende Händler, die zum Beispiel Earn money with day trading möchten oder sich für Future Trading, Swing trading strategies oder andere Anwendungen interessieren, sollten daher immer zuerst das Money Management meistern.
Money Management als Grundlage für erfolgreiches Trading
Es gibt zahlreiche Handelsstrategien, die funktionieren, das heißt: Die eine positive, teilweise sogar sehr hohe Rendite einbringen. Dennoch verlieren viele Trader langfristig Geld - wie kommt es zu dieser Diskrepanz? Offensichtliche Antworten sind das falsche Umsetzen der Strategie oder zu emotionales Handeln.
Doch selbst, wenn wir eine nachweislich erfolgreiche Vorgehensweise perfekt und frei von Gefühlen anwenden, können die Ergebnisse ausbleiben. Dies lässt sich zum Beispiel bei automatisierten Trading-Programmen oder AI trading erkennen: Die Software setzt eine erprobte Strategie exakt und emotionslos um. Dennoch ist die Rendite keineswegs sicher!
The wichtigste Faktor, der bei solchen Kalkulationen gern vergessen wird, ist das Money- und Risikomanagement. Eine Trading-Strategie kann auf dem Papier sehr gut funktionieren, scheitert aber in der Praxis schnell am falschen Umgang mit dem verfügbaren Kapital!
A klassisches Beispiel für unzureichendes oder schlechtes Money Management ist das Fehlen einer Ausstiegsstrategie. Wann eine Position geschlossen wird oder erzielte Gewinne durch eine Stop-Order “gesichert”, ist eine zentrale Frage. Sie kann sogar eine größere Rolle für den Erfolg beim Trading spielen, als die gewählte Strategie!
Händler, die etwa eine Position ohne Ziel/Endpunkt anlegen, verpassen mit hoher Wahrscheinlichkeit den idealen Ausstiegspunkt - ihre Rendite leidet oder kann sogar negativ werden. Umgekehrt ist auch eine Absicherung bei Verlusten unbedingt erforderlich.
Auch hier gilt:
schlechtes Money Management, zum Beispiel aufgrund fehlender Stop-Loss-Orders, sorgt für höhere Verluste.
MM bildet damit eine absolute Grundlage für erfolgreiches Trading. Es sollte an Ihre Strategie angepasst werden. Wir empfehlen dringend, die wichtigsten Aspekte (Einsteigs-/Ausstiegs-Zeitpunkte, Kapitaleinsatz pro Position, Anzahl Positionen etc.) VOR dem Start der Handelstätigkeit festzulegen.
The Demo account von CapTrader ist dabei ein unverzichtbares Hilfsmittel: Hier können Sie eine Strategie in sicherer Umgebung erproben. Auch multivariate Tests, bei der Sie mehrere Vorgehensweisen mit unterschiedlichem Money Management gleichzeitig einsetzen, sind so möglich. Dabei zeigt sich schnell, welche Parameter Erfolge versprechen.
Die Einstellungen, mit denen Sie die besten Resultate erzielt haben, können Sie nun weiter verfeinern. Wir empfehlen zudem, die wichtigsten Daten (Einstiegszeitpunkt, Kapital pro Trade …) schriftlich festzuhalten. So verlieren Sie nicht die Übersicht, wenn Sie später weiter an den Stellschrauben drehen.
CapTrader can do that:
Mit dem Demokonto bieten wir Tradern aller Erfahrungsstufen die Möglichkeit, in einer Testumgebung zu handeln. Sie haben dabei Zugriff auf das umfangreiche Angebot von CapTrader, handeln aber mit “Spielgeld”. Dieses kostenlose Testkonto ist ideal geeignet, um Ihr Money Management zu perfektionieren!
Money Management und Risikomanagement - was ist was?
The Money Management ist mit dem Risikomanagement eng verbunden. Viele Händler betrachten die beiden Themen sogar als Einheit, da sie eine so wichtige Rolle beim Trading spielen. Das Risikomanagement fokussiert sich dabei noch stärker auf die Gefahren von Finanzgeschäften und befasst sich vor allem mit der Frage, wann und in welchem Umfang diese Risiken akzeptabel sind.
Ein klassisches Beispiel ist das Setzen von Stop-Loss-Order oder anderen Formen der Absicherung. Ein größerer Abstand dieses “Sicherheitsnetzes” verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die Order verfrüht, bei einem vorübergehenden Dip, auslöst. Gleichzeitig steigt aber der reale Verlust, wenn es zu tatsächlich zu einem Kursrückgang kommt.
Platzieren Sie die Stop-Loss-Order hingegen näher am aktuellen Kurs, verlieren Sie im Falle eines Rückgangs weniger Geld - allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Position aufgrund normaler Schwankungen geschlossen wird, auch deutlich größer.
Wie weit sollte eine Stop-Loss-Order vom Kurs entfernt liegen? Je größer der Abstand, desto höher die möglichen Gewinne und das Risiko.
Gehen Sie das Risiko eines größeren Abstands ein, auch, wenn Ihr Verlust dadurch steigen kann? Die Antwort ist nicht pauschal möglich, sondern hängt von Faktoren wie Ihrer Strategie, der Volatilität des Assets und mehr ab. Eine passende Entscheidung zu treffen, ist typischerweise Teil des Risikomanagements.
Formen von Money Management
Der Begriff Money Management umfasst zunächst sämtliche Arten von Finanzverwaltung und ist nicht nur beim Trading von Bedeutung. Auch die Vermögensverwaltung, wie sie von verschiedenen Finanzberatern und anderen Dienstleistern angeboten wird, fällt unter diese Bezeichnung.
Das Ziel ist auch hier das gleiche: Vermögen schützen und vermehren. Anders, als beim Trading, liegt der Fokus dabei aber eher auf Budgetierung, Auswahl von Investments, Inflationsschutz und anderen Arten von Vermögenssicherung.
Beliebte Varianten dieser Verwaltung sind zum Beispiel Investmentfonds. Sie verwalten das Vermögen von meist mehreren Tausend Anlegern. Die erheblichen Summen, die auf diese Weise zusammenkommen, erlauben den Fonds sehr lukrative Geschäfte.
Also für langfristig orientierte Investoren, die eine Buy-and-Hold oder ähnliche Strategien verfolgen, ist Money Management ein wichtiger Baustein ihres Börsenerfolgs! In diesem Fall geht es vornehmlich um die Diversifikation des Portfolios, also die Frage, wie viel Kapital in ein einzelnes Investment fließen soll.
Üblicherweise empfiehlt man den Anlegern, Ihr Vermögen möglichst breit zu streuen. Umfangreiche Studien aus den letzten Jahren haben jedoch gezeigt, dass für den durchschnittlichen Aktieninvestor weniger mehr ist: Eine einstellige Anzahl an Positionen erlaubt eine bessere Übersicht und mehr Kontrolle, was langfristig zu besseren Resultaten führt.
A besondere Form von Money Management steht Ihnen mit den Managed Accounts from CapTrader zur Verfügung. Hier beauftragen Sie einen von aktuell sieben professionellen Portfoliomanagern, Ihr Vermögen gewinnbringend einzusetzen. Welche Strategie dabei zum Einsatz kommt, wie hoch das Risiko ist und alle weiteren Punkte können Sie vorher einsehen.
Ihr Kapital bleibt dabei durchgehend in Ihrem Besitz, auf einem speziellen Konto bei CapTrader. Die Portfoliomanager dürfen es entsprechend der vereinbarten Vorgehensweise verwenden. Sie haben jederzeit vollen Einblick in alle Transaktionen und können die Zusammenarbeit auch kurzfristig beenden.
CapTrader can do that:
Mit den Managed Accounts hat CapTrader das ideale Money-Management-Angebot geschaffen! Wählen Sie zwischen verschiedenen, professionellen Portfoliomanagern, die für Sie handeln - während Ihr Kapital sicher auf Ihrem geschützten und regulierten CapTrader-Konto bleibt!
Money Management zeigt sich also bei allen Finanzgeschäften als wichtiger Baustein und ist nicht nur beim Trading relevant!
Money Management praktisch anwenden
Nachdem die Grundlagen behandelt wurden, wollen wir uns nun der praktischen Anwendung widmen. Dabei müssen Händler verschiedene Aspekte beachten und an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Allgemeine Tipps helfen hier nur bedingt weiter und können lediglich Inspiration bieten.
Wir empfehlen daher, das passende Money Management für Ihre Strategie auf einem CapTrader Demo account oder besser noch dem Papertrade-Konto to test. Dort können Sie auf den gewaltigen Produktkatalog von CapTrader zugreifen und “Spielgeld” für Trades einsetzen. Die Ergebnisse zeigen Ihnen schnell, wie gut oder schlecht Ihr Money Management funktioniert.
Sollten Ihre Resultate hier hinter Ihren Erwartungen zurückbleiben, gibt es mehrere Möglichkeiten: Ihre gewählte Strategie kann ungeeignet/nicht rentabel sein, Sie haben die Strategie falsch angewandt (falsche Assets, falsche Tradings-Signale, unsaubere Ausführung …) oder Pech/eine schlechte Marktphase hat Sie erwischt.
In vielen Fällen ist die Vorgehensweise in Ordnung, aber das Money Management fehlerhaft! Denn hierzu gehört vor allem, Verluste zu begrenzen und Gewinne zu steigern. Egal, wo das Problem liegt - Sie sollten Fehler zuerst im Demokonto ausbügeln, bevor Sie zu “echtem” Geld wechseln!
1. Positionsgrößen
Eine zentrale Aufgabe des Money Management ist das Festlegen der richtigen Positionsgröße. Welchen Anteil Ihres Kapitals sollten Sie pro Trade minimal und maximal riskieren? Dass eine Obergrenze erforderlich ist, versteht sich eigentlich von selbst, denn nicht jedes Geschäfts an der Börse ist erfolgreich.
Würden Sie 50, 75 oder gar 100 Prozent Ihres Kapitals für eine einzelne Position aufs Spiel setzen, wäre das Risiko untragbar: Sie würden, im Falle eines Misserfolgs, gewaltige Teile Ihres Vermögens verlieren! Aber auch eine Untergrenze ist von Bedeutung, da bei zu niedrigen Beträgen die Brokergebühren einen zu großen Anteil Ihrer Rendite “auffressen”.
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Egal, ob Sie mit großen oder kleinen Summen handeln, bei CapTrader profitieren Sie von äußerst günstigen Preisen und Ordergebühren: US-Aktien schon ab $ 0,01 pro Aktie (Orderminimum: $ 2,00), EU-Aktien schon ab 0,1 % vom Ordervolumen (Orderminimum: 2,00 €), Optionen ab 2,00 €, Futures ab 1,00 € …
Dabei ist das Risiko pro Trade entscheidend, nicht der Anteil an Ihrem Portfolio! Das Risiko entspricht dem maximal möglichen Verlust, den Sie im schlimmsten Fall erleiden könnten. Ein einzelnes Geschäft könnte also durchaus einen großen Teil Ihres Vermögens umfassen, solange der mögliche Verlust im akzeptablen Rahmen bleibt.
Sie können das Risiko schnell berechnen: Jede Position sollte abgesichert sein, zum Beispiel durch eine Stop-Loss-Order. Sie können dann maximal die Differenz zwischen dem Einkaufspreis und der Stop-Order verlieren. Multiplizieren Sie diesen Betrag mit der Anzahl der gekauften Assets (zum Beispiel: 100 Aktien, maximaler Verlust pro Aktie: 10 Euro = maximales Risiko 1.000 Euro) erhalten Sie das maximale Risiko.
Wo der “Sweetspot” liegt, hängt maßgeblich von Ihrer Strategie ab. Dabei lässt sich als Faustregel festhalten, dass die Positionsgröße kleiner werden sollte, je größer das Risiko und die Handelsfrequenz sind.
Wenn Sie also zum Beispiel Day trading strategies nutzen (Handel mit recht hoher Frequenz; Positionen bleiben maximal für einen Handelstag geöffnet), sollte Ihr Risiko eher gering sein. Hierfür haben sich Werte bis maximal ein Prozent bewährt. Das heißt: Sie sollten im Falle eines Misserfolgs nicht mehr als ein Prozent Ihres Day trading starting capital verlieren.
Ein Händler, der hingegen einer eher entspannten Swing-Trading-Strategie folgt, kann auch etwas mehr Geld pro Position einsetzen. So wären etwa beim Kauf von Aktien mit dem Ziel, diese mehrere Wochen zu halten, Positionsgrößen von zwei bis drei Prozent denkbar.
2. Ein- und Ausstieg
Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das Festlegen von Ein- und Ausstiegsszenarien für jeden Trade. Zum guten Money Management gehört die Vorbereitung auf Gewinne und Verluste. Sollten sich die Kurse in Ihrem Interesse entwickeln, hilft zum Beispiel eine Take profit order or Trailing stop order dabei, Ihre Buchgewinne zu realisieren.
Umgekehrt sollten Sie auch bei einem ungünstigen Kursverlauf nicht einfach die Verluste hinnehmen, sondern sich entsprechend vorbereiten und die Einbußen begrenzen oder ausgleichen. Dafür kommen ebenfalls Stop orders infrage. Auch das Hedging, zum Beispiel in Form von Delta hedging im Optionshandel, ist möglich.
An welchem Punkt Sie Ihre Gewinne realisieren oder Verluste begrenzen, ist die zentrale Frage. Auch hier ist Ihre Trading-Strategie wiederum maßgeblich entscheidend! Handeln Sie mit hoher Frequenz, ist ein eher enges Spektrum üblich, sodass Sie sowohl bei steigenden als auch fallenden Kursen Ihre Positionen relativ schnell schließen.
Diese Regeln sind aber keineswegs in Stein gemeißelt! Sind Sie zum Beispiel in der sehr glücklichen Position, ein großes Vermögen zu besitzen und wollen mit hohem Risiko traden, sind auch größere Spielräume möglich.
3. Skalierung vs. Entnahme
Eine weitere zentrale Frage des Money Managements ist, ob ein Händler nach mehreren erfolgreichen Trades seine Gewinne ganz oder teilweise abziehen sollte. Sowohl der Abzug als auch das Reinvestment haben Vor- und Nachteile:
- Reinvestieren Sie Ihre erzielten Gewinne, können Sie für folgende Trades höhere Beträge einsetzen und bei erneutem Erfolg wiederum höhere Summen verdienen. Sollte sich Ihr Glück allerdings drehen und die nächsten Geschäfte in Verlusten enden, können Sie Ihre bereits erzielten Summen schnell wieder verlieren.
- Ziehen Sie Ihren Gewinn ganz oder teilweise ab, ist dieses Kapital “in Sicherheit” - es besteht keine Gefahr mehr, es bei folgenden, schlecht laufenden Trades zu verlieren. Sie können es zum Beispiel in konservativere Anlageprodukte wie kurzlaufende Anleihen investieren. Gleichzeitig steht das Geld dann jedoch nicht mehr für neue Trades zur Verfügung, sodass Sie wieder mit dem Ausgangsbetrag starten.
Welches der beiden Szenarien für Sie infrage kommt, hängt maßgeblich von Ihren langfristigen Zielen und Umständen ab. Regelmäßige Entnahmen können einen attraktiven Cashflow bieten und zum Beispiel eine Tätigkeit als professioneller Trader ermöglichen. Auch Personen, die sich “etwas dazuverdienen möchten” sind mit dieser Methode gut beraten.
A Reinvestieren ist hingegen nützlich, wenn keine Entnahme nötig ist, das heißt: Der Händler benötigt das Kapital derzeit nicht und kann es sich erlauben, das Geld für weiteres Trading einzusetzen. Wächst die verfügbare Summe, nehmen auch die weiteren Gewinne zu (sofern die erzielte Rendite gleich bleibt).

4. Asset-Verteilung
Eine wichtige Frage für Händler und Investieren gleichermaßen ist, in welche Anlageprodukte welcher Anteil des eigenen Vermögens fließen soll. Eine gerne zitierte Faustregel besagt, dass auf potenziell riskante Investments wie Aktien nicht mehr als 100 Prozent, abzüglich des Lebensalters, gesetzt werden sollte.
In der Praxis sind solche Richtlinien nur selten hilfreich, da zum Beispiel ETFs ein Aktieninvestment mit deutlich geringerem Risiko erlauben. Zudem bieten andere Produkte auch andere Gefahren und Chancen - allein beim Optionen Handeln stehen Ihnen dutzende von verschiedenen Strategien mit unterschiedlichen Eigenschaften zur Verfügung!
Viele aktive Trader setzen stattdessen auf eine “Zehn-Prozent-Regel”: Sie haben nicht mehr als zehn Prozent Ihres Trading-Kapitals gleichzeitig in offenen Positionen. Auch hier kann der ideale Wert aber, je nach persönlichen Zielen und Möglichkeiten, abweichen.
Das richtige Verhältnis zwischen den verfügbaren Anlageprodukten und Assets muss daher jeder Trader für sich selbst finden. Sie könnten zum Beispiel fünf Prozent Ihres Portfolios in Cryptocurrencies investieren, 15 für den Optionshandel nutzen, 30 Prozent in einen CapTrader Managed account und so weiter … oder völlig andere Werte wählen!
Dabei ist auch stets das mögliche Verklumpungsrisiko zu beachten: Eine Immobilie ist zum Beispiel in der Regel ein lohnendes Investment, benötigt aber hohe Mengen Kapital. Sie kann dann einen großen Anteil des eigenen Portfolios ausmachen. Sollte der Wert der Immobilie sinken oder unbrauchbar werden (zum Beispiel durch äußeren Zugriff), wäre ein sehr großer Teil Ihres Vermögens betroffen.
Aktive Trader müssen zudem entscheiden, welche Summen sie in verschiedene Positionen stecken. Wer lediglich ein Asset nutzt, etwa Optionshandel mit ETFs, muss auch nur den Kapitaleinsatz pro Trade bedenken; die meisten Händler setzen jedoch auf unterschiedliche Vehikel gleichzeitig und müssen die Verhältnismäßigkeit der Investments prüfen.
The Schwierigkeit der richtigen Allokation beim Money Management zeigt sich auch bei Sicherungsgeschäften: Wer einen Hedge trading with VIX options, Delta hedging oder Deckungsgeschäfte durch einen Short sale ausführt, muss bestimmen, wie hoch die Absicherung sein soll: 50 Prozent? 90 Prozent? 100 Prozent?
Die meisten Deckungsgeschäfte sind mit Kosten oder anderen Nachteilen verbunden und sollten daher abhängig vom erwarteten Risiko erfolgen. Auch diese Einschätzung und die Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Positionen zählt daher zum Money Management und Risikomanagement.

Fazit: Money Management als unverzichtbarer Bestandteil von Trading und Investment
Unter dem Money Management versteht man die Verwaltung, Budgetierung, Einsatz und Sicherung Ihres Kapitals. Beim Trading ist es unverzichtbar, um Gewinne zu maximieren und Verluste gering zu halten.
Bestandteile sind zum Beispiel das Bestimmen der richtigen Positionsgrößen (welcher Anteil Ihres Portfolios kommt für einen einzelnen Trade zum Einsatz?), das Festlegen von Ein- und Ausstiegspunkten and the Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Assets. Auch die Frage, wann wir Gewinne reinvestieren und wann abziehen, ist zentral!
Einige Händler sehen dabei das Risk Management, also das Einschätzen, Verwalten und überlegte Eingehen von Gefahren, als eigene Kategorie an. Häufig fasst man beide Bereiche aufgrund der Nähe zueinander aber auch zusammen.
Money Management leistet einen elementaren Beitrag zum Erfolg von aktiven Tradern und ist auch für langfristig orientierte Investoren sehr wichtig. Es erhält jedoch meist weniger Aufmerksamkeit als die Handelsstrategie, die Wahl der Anlageprodukte oder Trading signals.
Ein grober Fehler, wie sich in der Praxis immer wieder zeigt!
Wir empfehlen daher, mit den Grundlagen zu beginnen und Ihr Money Management zu perfektionieren, bevor Sie ausgefallene Strategien und kompliziertere Trading tips umsetzen!




