In den kommenden Handelstagen dürften Anleger am Goldmarkt insbesondere auf neue Preisdaten als auch auf den Jobbericht aus den USA blicken. In diesem Zusammenhang könnte es geldpolitische Hinweise geben. Die Aussicht auf höhere Leitzinsen in den USA erhöht tendenziell die Opportunitätskosten für das Halten von zinslosen Anlagen wie Gold.
Gold (XAU/USD) Chart auf Monatsbasis

Preisdaten und Arbeitsmarktdaten aus den USA dürften in dieser Woche den Ton angeben
Der Mittwoch dürfte ganz im Zeichen der US-Preisdaten stehen (14:30 Uhr). Erwartet wird die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben (PCE-Preisindex). Besagter Index wird nicht zuletzt auch als bevorzugtes Inflationsmaß für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) angesehen.
Am Freitag blicken Anleger auf die US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), welche es nach geldpolitischen Hinweisen abzuklopfen gilt (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten in diesem Zusammenhang ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 84.000 Einheiten, nach 162.000 neuen Stellen im August.
„Fed-Watch-Tool“ der CME rechnet mit Chance von 70,3 Prozent für Zinserhöhung auf Oktober-Sitzung
Anleger dürften sich in diesem Zusammenhang geldpolitische Impulse versprechen. Laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen derzeit ganze 70,3 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunks auf der Sitzung am 28. Oktober und 29,7 Prozent mit einer Zinspause. Vor einem Monat hatten lediglich 17,7 Prozent mit einer entsprechenden Erhöhung auf die Spanne von 4,00 bis 4,25 Prozent gerechnet.
30-year US Treasury bonds





